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    <title>HAW Aktuell</title>
    <link>https://www.haw.ch/aktuell</link>
    <description>Die neusten Informationen der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur</description>
    <language>de</language>
    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:38:46 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-06-15T10:38:46Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <item>
      <title>Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/schweiz-sagt-nein-zum-sch%C3%A4dlichen-bev%C3%B6lkerungsdeckel</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/schweiz-sagt-nein-zum-schädlichen-bevölkerungsdeckel" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/977fd2da-0285-427a-ab38-3f863cc6877b.jpg" alt="Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #55575d;"&gt;Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel - Schweizerischer Arbeitgeberverband&amp;nbsp; Gleichzeitig gilt es, die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, die im Vorfeld der Abstimmung vorgebracht wurden und zu einem hohen Ja-Anteil geführt haben. Besonders in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen und Asyl braucht es konkrete Verbesserungen und verantwortungsvolles politisches Handeln. Auch die Zuwanderung kann die Schweiz aus freien Stücken reduzieren – dies benötigt allerdings Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft von allen Seiten.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/schweiz-sagt-nein-zum-schädlichen-bevölkerungsdeckel" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/977fd2da-0285-427a-ab38-3f863cc6877b.jpg" alt="Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #55575d;"&gt;Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel - Schweizerischer Arbeitgeberverband&amp;nbsp; Gleichzeitig gilt es, die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, die im Vorfeld der Abstimmung vorgebracht wurden und zu einem hohen Ja-Anteil geführt haben. Besonders in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen und Asyl braucht es konkrete Verbesserungen und verantwortungsvolles politisches Handeln. Auch die Zuwanderung kann die Schweiz aus freien Stücken reduzieren – dies benötigt allerdings Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft von allen Seiten.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
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      <category>Arbeitgeber</category>
      <category>Wirtschaft</category>
      <category>Eidgenössische Abstimmungen</category>
      <category>Schweizerischer Arbeitgeberverband</category>
      <category>economiesuisse</category>
      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:34:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haw.ch/aktuell/schweiz-sagt-nein-zum-sch%C3%A4dlichen-bev%C3%B6lkerungsdeckel</guid>
      <dc:date>2026-06-15T10:34:53Z</dc:date>
      <dc:creator>SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Warum die Nachhaltigkeitsinitiative der Wirtschaft schadet</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/warum-die-nachhaltigkeitsinitiative-der-wirtschaft-schadet</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/warum-die-nachhaltigkeitsinitiative-der-wirtschaft-schadet" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/image-png-Jun-11-2026-12-58-49-4793-PM.png" alt="Warum die Nachhaltigkeitsinitiative der Wirtschaft schadet" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Die Nachhaltigkeitsinitiative, die offiziell «Keine 10-Millionen-Schweiz!» heisst, klingt im ersten Moment vielleicht vernünftig. Weniger Bevölkerungswachstum bedeutet scheinbar weniger Druck auf Wohnungen, Verkehr, Landschaft und Infrastruktur. Gerade in einem kleinen Land wie der Schweiz spricht dieses Argument viele Menschen an. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Initiative aber keine überzeugende Lösung. Sie setzt nämlich nicht bei den eigentlichen Problemen an, sondern versucht, komplexe Fragen mit einer starren Bevölkerungsgrenze zu lösen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Bildquelle: KI-generiert&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/warum-die-nachhaltigkeitsinitiative-der-wirtschaft-schadet" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/image-png-Jun-11-2026-12-58-49-4793-PM.png" alt="Warum die Nachhaltigkeitsinitiative der Wirtschaft schadet" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Die Nachhaltigkeitsinitiative, die offiziell «Keine 10-Millionen-Schweiz!» heisst, klingt im ersten Moment vielleicht vernünftig. Weniger Bevölkerungswachstum bedeutet scheinbar weniger Druck auf Wohnungen, Verkehr, Landschaft und Infrastruktur. Gerade in einem kleinen Land wie der Schweiz spricht dieses Argument viele Menschen an. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Initiative aber keine überzeugende Lösung. Sie setzt nämlich nicht bei den eigentlichen Problemen an, sondern versucht, komplexe Fragen mit einer starren Bevölkerungsgrenze zu lösen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Bildquelle: KI-generiert&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Fwarum-die-nachhaltigkeitsinitiative-der-wirtschaft-schadet&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Standortpolitik</category>
      <category>Wirtschaft</category>
      <category>Wirtschaftspolitik</category>
      <category>Eidgenössische Abstimmungen</category>
      <category>Schweiz</category>
      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 13:08:57 GMT</pubDate>
      <author>info@haw.ch (HAW Redaktion)</author>
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      <dc:date>2026-06-11T13:08:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Einigungskonferenz beharrt auf höheren Lohnabgaben – ein inakzeptabler Vorschlag</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/einigungskonferenz-beharrt-auf-h%C3%B6heren-lohnabgaben-ein-inakzeptabler-vorschlag</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/einigungskonferenz-beharrt-auf-höheren-lohnabgaben-ein-inakzeptabler-vorschlag" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_rsqc1hrsqc1hrsqc.png" alt="Einigungskonferenz beharrt auf höheren Lohnabgaben – ein inakzeptabler Vorschlag" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #55575d;"&gt;Die Einigungskonferenz hat sich aufgrund der Mehrheitsverhältnisse zur Finanzierung der 13. Rente für eine Mischvariante aus Mehrwertsteuerprozenten (0,4 Prozentpunkte) und Lohnabgaben (0,2 Prozentpunkte) – unbefristet – entschieden. Dieser Antrag gleicht der Variante aus dem Ständerat, er wurde minim korrigiert. Die Dachverbände der Wirtschaft lehnen den Vorschlag der Einigungskonferenz entschieden ab.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/einigungskonferenz-beharrt-auf-höheren-lohnabgaben-ein-inakzeptabler-vorschlag" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_rsqc1hrsqc1hrsqc.png" alt="Einigungskonferenz beharrt auf höheren Lohnabgaben – ein inakzeptabler Vorschlag" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #55575d;"&gt;Die Einigungskonferenz hat sich aufgrund der Mehrheitsverhältnisse zur Finanzierung der 13. Rente für eine Mischvariante aus Mehrwertsteuerprozenten (0,4 Prozentpunkte) und Lohnabgaben (0,2 Prozentpunkte) – unbefristet – entschieden. Dieser Antrag gleicht der Variante aus dem Ständerat, er wurde minim korrigiert. Die Dachverbände der Wirtschaft lehnen den Vorschlag der Einigungskonferenz entschieden ab.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
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      <category>Arbeitgeber</category>
      <category>Wirtschaft</category>
      <category>Schweizerischer Arbeitgeberverband</category>
      <category>economiesuisse</category>
      <category>Bundesfinanzen</category>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:52:02 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2026-06-10T10:52:02Z</dc:date>
      <dc:creator>SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Das Bundesgericht hebt die Entscheide des Verwaltungsgerichtes auf</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/das-bundesgericht-hebt-die-entscheide-des-verwaltungsgerichtes-auf</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/das-bundesgericht-hebt-die-entscheide-des-verwaltungsgerichtes-auf" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Blog%20Bilder%20und%20Dokumente/Hand%20about%20to%20bang%20gavel%20on%20sounding%20block%20in%20the%20court%20room-1.jpeg" alt="Das Bundesgericht hebt die Entscheide des Verwaltungsgerichtes auf" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="line-height: 1.5;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie der Gewerbeverband der Stadt Zürich haben bekanntlich rechtliche Schritte zur Klärung der kommunalen Kompetenz zum Erlassen von Mindestlöhnen angestossen. Das Bundesgericht hat nun die Beschwerden der Städte Zürich und Winterthur gutgeheissen und die Entscheide des Verwaltungsgerichtes des Kanton Zürich aufgehoben.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p style="line-height: 1.5;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/das-bundesgericht-hebt-die-entscheide-des-verwaltungsgerichtes-auf" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Blog%20Bilder%20und%20Dokumente/Hand%20about%20to%20bang%20gavel%20on%20sounding%20block%20in%20the%20court%20room-1.jpeg" alt="Das Bundesgericht hebt die Entscheide des Verwaltungsgerichtes auf" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="line-height: 1.5;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie der Gewerbeverband der Stadt Zürich haben bekanntlich rechtliche Schritte zur Klärung der kommunalen Kompetenz zum Erlassen von Mindestlöhnen angestossen. Das Bundesgericht hat nun die Beschwerden der Städte Zürich und Winterthur gutgeheissen und die Entscheide des Verwaltungsgerichtes des Kanton Zürich aufgehoben.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p style="line-height: 1.5;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Fdas-bundesgericht-hebt-die-entscheide-des-verwaltungsgerichtes-auf&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Standortpolitik</category>
      <category>Wirtschaftspolitik</category>
      <category>Schweizerischer Arbeitgeberverband</category>
      <category>Rechtliches</category>
      <category>HAW</category>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haw.ch/aktuell/das-bundesgericht-hebt-die-entscheide-des-verwaltungsgerichtes-auf</guid>
      <dc:date>2026-06-10T10:00:00Z</dc:date>
      <dc:creator>Thomas Anwander</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Japan als Warnsignal: Alt, ärmer und entvölkert</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/japan-als-warnsignal-alt-%C3%A4rmer-und-entv%C3%B6lkert</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/japan-als-warnsignal-alt-ärmer-und-entvölkert" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_89lgog89lgog89lg.png" alt="Japan als Warnsignal: Alt, ärmer und entvölkert" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;ul style="font-size: 16px;"&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Seit 30 Jahren sieht sich Japan mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung konfrontiert.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;Die Wohlstandsentwicklung ist seither bescheiden und man beobachtet eine Entvölkerung der ländlichen Regionen.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Das Beispiel Japan dient als Warnung für die Schweiz im Hinblick auf eine rigide Zuwanderungspolitik.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;div&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Bildquelle: KI generiert&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Am 14. Juni 2026 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung darüber, ob ein starrer Bevölkerungsdeckel von 10 Millionen Menschen in der Verfassung verankert werden soll. Die Umfragen deuten darauf hin, dass das Anliegen, gerade auch im ländlichen Raum, auf viel Zuspruch stossen dürfte. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden die Zuwanderung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum als zu hoch und zu schnell. Der Deckel wird als einfache Lösung angepriesen, um gegen diese Entwicklung vorzugehen. «Bewahren, was wir lieben», so der Slogan der Befürworter eines starren Deckels. Doch hält dieser Anspruch der Realität stand? Kann man in einer immer älter werdenden Bevölkerung Wohlstand, dezentrale Versorgung und wirtschaftliche Dynamik bewahren und gleichzeitig eine rigide Begrenzung der Migration verfolgen, wie es ab Erreichen des Deckels verfassungsmässig vorgesehen ist? In der aktuellen Debatte lohnt sich ein Blick auf Japan.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Schrumpfende Erwerbsbevölkerung und kaum Wohlstandgewinne&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen weltweit. Seit nun fast dreissig Jahren schrumpft die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Eine Folge dieser demografischen Herausforderung ist deutlich in der Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf erkennbar. Von 1970 an konnte Japan beim Wohlstand gegenüber anderen Industrienationen aufholen. Mitte der 1990er-Jahre wiesen sie ein ähnlich hohes BIP pro Kopf auf wie Deutschland, die Niederlande oder Schweden. Doch ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Ausgangslage. Während die erwerbsfähige Bevölkerung in den europäischen Ländern weiter wuchs, begann sie in Japan zu schrumpfen. Die Auswirkungen auf die Wohlstandsentwicklung sind offensichtlich: Die Deutschen konnten ihr BIP pro Kopf seit 1996 inflationsbereinigt um 37 Prozent steigern, die Niederländer und Schweden sogar um etwa 50 Prozent. Die Wohlstandsgewinne Japans fielen mit 20 Prozent deutlich geringer aus. Mit der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung war es für Japan nicht mehr möglich, mit den anderen Ländern mitzuhalten.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Das ländliche Japan entvölkert sich immer mehr&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Seit Mitte der 1990er-Jahre schrumpft die japanische Erwerbsbevölkerung, während die Gesamtbevölkerung nahezu konstant blieb. Die Wohlstandsentwicklung war seitdem bescheiden. Dies ist jedoch nur eine der Folgen der demografischen Alterung. Eine weitere Auswirkung zeigt sich bei der Betrachtung der Verteilung der Bevölkerung auf ländliche und urbane Gebiete. Bis Mitte der 1990er-Jahre wuchs die Gesamtbevölkerung in etwa so stark wie die erwerbsfähige Bevölkerung. Die Bevölkerung in den Städten nahm kontinuierlich zu, während jene auf dem Land weitgehend konstant blieb. Doch seit die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft, ist eine massive Entvölkerung des ländlichen Raums zu beobachten. Die Bevölkerung auf dem Land ist seit 1996 um 63 Prozent geschrumpft. In absoluten Zahlen hat sich die Zahl der Personen in ländlichen Gebieten von einst über 27 Millionen auf nur noch etwa 10 Millionen reduziert.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Lehren für die Schweiz&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Das Beispiel Japan führt zwei Dinge vor Augen. Erstens: Ein Land, in dem die Erwerbsbevölkerung schrumpft und dieser Wegfall aufgrund einer restriktiven Migrationspolitik nicht über Einwanderung kompensiert werden kann, büsst mittelfristig an Wohlstand ein. Zweitens: Mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung wird es immer schwieriger, in ländlichen Gebieten die Versorgung mit Gütern und allen voran mit Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Es fehlen schlicht die Arbeitskräfte dafür.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die Leute sehen sich gezwungen, in urbanere Gebiete umzuziehen, weil dort die Versorgung nach wie vor gewährleistet ist. Mit jedem Wegzug verschärft sich die Abwärtsspirale weiter: weniger Menschen, weniger Angebot. Zurück bleiben ländliche Gebiete, die entvölkert sind. Einst lebhafte Dörfer verkommen zu ausgestorbenen Ansammlungen von Häuschen. Restaurants, Geschäfte, Schulen und Spitäler sind geschlossen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Mit Blick auf die Abstimmung über einen starren Bevölkerungsdeckel zeigt Japan, in welche Richtung es schon bald gehen könnte. Auch in der Schweiz schrumpft die Erwerbsbevölkerung im Inland. Und um die 10-Millionen-Grenze einhalten zu können, werden schon bald massive Einschränkungen bei der Zuwanderung nötig sein. Die Frage drängt sich auf: Können wir mit dem Bevölkerungsdeckel wirklich «Bewahren, was wir lieben», oder leiten wir damit den schleichenden Niedergang dessen ein, was wir lieben.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;div style="height: 138px; text-align: justify;"&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625;"&gt;Prof. Dr. Rudolf Minsch&lt;br&gt;Leiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Aussenwirtschaft, &lt;br&gt;Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;GuidoSaurer&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Bildung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;/div&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="https://www.economiesuisse.ch/de/artikel/japan-als-warnsignal-alt-aermer-und-entvoelkert?utm_medium=email&amp;amp;utm_source=mailXpert&amp;amp;utm_campaign=Newsletter&amp;amp;utm_content=Japan%20als%20Warnsignal%3A%20Alt%2C%20%C3%A4rmer%20und%20entv%C3%B6lkert"&gt;Medienmitteilung economiesuisse vom 02.06.2026&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
&lt;/div&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/japan-als-warnsignal-alt-ärmer-und-entvölkert" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_89lgog89lgog89lg.png" alt="Japan als Warnsignal: Alt, ärmer und entvölkert" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;ul style="font-size: 16px;"&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;Seit 30 Jahren sieht sich Japan mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung konfrontiert.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;Die Wohlstandsentwicklung ist seither bescheiden und man beobachtet eine Entvölkerung der ländlichen Regionen.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Das Beispiel Japan dient als Warnung für die Schweiz im Hinblick auf eine rigide Zuwanderungspolitik.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;div&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size: 12px;"&gt;Bildquelle: KI generiert&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Am 14. Juni 2026 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung darüber, ob ein starrer Bevölkerungsdeckel von 10 Millionen Menschen in der Verfassung verankert werden soll. Die Umfragen deuten darauf hin, dass das Anliegen, gerade auch im ländlichen Raum, auf viel Zuspruch stossen dürfte. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden die Zuwanderung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum als zu hoch und zu schnell. Der Deckel wird als einfache Lösung angepriesen, um gegen diese Entwicklung vorzugehen. «Bewahren, was wir lieben», so der Slogan der Befürworter eines starren Deckels. Doch hält dieser Anspruch der Realität stand? Kann man in einer immer älter werdenden Bevölkerung Wohlstand, dezentrale Versorgung und wirtschaftliche Dynamik bewahren und gleichzeitig eine rigide Begrenzung der Migration verfolgen, wie es ab Erreichen des Deckels verfassungsmässig vorgesehen ist? In der aktuellen Debatte lohnt sich ein Blick auf Japan.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Schrumpfende Erwerbsbevölkerung und kaum Wohlstandgewinne&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen weltweit. Seit nun fast dreissig Jahren schrumpft die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Eine Folge dieser demografischen Herausforderung ist deutlich in der Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf erkennbar. Von 1970 an konnte Japan beim Wohlstand gegenüber anderen Industrienationen aufholen. Mitte der 1990er-Jahre wiesen sie ein ähnlich hohes BIP pro Kopf auf wie Deutschland, die Niederlande oder Schweden. Doch ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Ausgangslage. Während die erwerbsfähige Bevölkerung in den europäischen Ländern weiter wuchs, begann sie in Japan zu schrumpfen. Die Auswirkungen auf die Wohlstandsentwicklung sind offensichtlich: Die Deutschen konnten ihr BIP pro Kopf seit 1996 inflationsbereinigt um 37 Prozent steigern, die Niederländer und Schweden sogar um etwa 50 Prozent. Die Wohlstandsgewinne Japans fielen mit 20 Prozent deutlich geringer aus. Mit der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung war es für Japan nicht mehr möglich, mit den anderen Ländern mitzuhalten.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Das ländliche Japan entvölkert sich immer mehr&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Seit Mitte der 1990er-Jahre schrumpft die japanische Erwerbsbevölkerung, während die Gesamtbevölkerung nahezu konstant blieb. Die Wohlstandsentwicklung war seitdem bescheiden. Dies ist jedoch nur eine der Folgen der demografischen Alterung. Eine weitere Auswirkung zeigt sich bei der Betrachtung der Verteilung der Bevölkerung auf ländliche und urbane Gebiete. Bis Mitte der 1990er-Jahre wuchs die Gesamtbevölkerung in etwa so stark wie die erwerbsfähige Bevölkerung. Die Bevölkerung in den Städten nahm kontinuierlich zu, während jene auf dem Land weitgehend konstant blieb. Doch seit die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft, ist eine massive Entvölkerung des ländlichen Raums zu beobachten. Die Bevölkerung auf dem Land ist seit 1996 um 63 Prozent geschrumpft. In absoluten Zahlen hat sich die Zahl der Personen in ländlichen Gebieten von einst über 27 Millionen auf nur noch etwa 10 Millionen reduziert.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Lehren für die Schweiz&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Das Beispiel Japan führt zwei Dinge vor Augen. Erstens: Ein Land, in dem die Erwerbsbevölkerung schrumpft und dieser Wegfall aufgrund einer restriktiven Migrationspolitik nicht über Einwanderung kompensiert werden kann, büsst mittelfristig an Wohlstand ein. Zweitens: Mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung wird es immer schwieriger, in ländlichen Gebieten die Versorgung mit Gütern und allen voran mit Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Es fehlen schlicht die Arbeitskräfte dafür.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die Leute sehen sich gezwungen, in urbanere Gebiete umzuziehen, weil dort die Versorgung nach wie vor gewährleistet ist. Mit jedem Wegzug verschärft sich die Abwärtsspirale weiter: weniger Menschen, weniger Angebot. Zurück bleiben ländliche Gebiete, die entvölkert sind. Einst lebhafte Dörfer verkommen zu ausgestorbenen Ansammlungen von Häuschen. Restaurants, Geschäfte, Schulen und Spitäler sind geschlossen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Mit Blick auf die Abstimmung über einen starren Bevölkerungsdeckel zeigt Japan, in welche Richtung es schon bald gehen könnte. Auch in der Schweiz schrumpft die Erwerbsbevölkerung im Inland. Und um die 10-Millionen-Grenze einhalten zu können, werden schon bald massive Einschränkungen bei der Zuwanderung nötig sein. Die Frage drängt sich auf: Können wir mit dem Bevölkerungsdeckel wirklich «Bewahren, was wir lieben», oder leiten wir damit den schleichenden Niedergang dessen ein, was wir lieben.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;div style="height: 138px; text-align: justify;"&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625;"&gt;Prof. Dr. Rudolf Minsch&lt;br&gt;Leiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Aussenwirtschaft, &lt;br&gt;Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;GuidoSaurer&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Bildung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;/div&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="https://www.economiesuisse.ch/de/artikel/japan-als-warnsignal-alt-aermer-und-entvoelkert?utm_medium=email&amp;amp;utm_source=mailXpert&amp;amp;utm_campaign=Newsletter&amp;amp;utm_content=Japan%20als%20Warnsignal%3A%20Alt%2C%20%C3%A4rmer%20und%20entv%C3%B6lkert"&gt;Medienmitteilung economiesuisse vom 02.06.2026&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
&lt;/div&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Fjapan-als-warnsignal-alt-%C3%A4rmer-und-entv%C3%B6lkert&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Freihandelsabkommen</category>
      <category>economiesuisse</category>
      <category>Wettbewerbsfähigkeit</category>
      <category>Arbeitsmarkt</category>
      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:47:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haw.ch/aktuell/japan-als-warnsignal-alt-%C3%A4rmer-und-entv%C3%B6lkert</guid>
      <dc:date>2026-06-08T12:47:04Z</dc:date>
      <dc:creator>economiesuisse</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Wirtschaft geeint für Kompromiss: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/wirtschaft-geeint-f%C3%BCr-kompromiss-befristete-mehrwertsteuer-erh%C3%B6hung-zur-finanzierung-der-13.-ahv-rente</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/wirtschaft-geeint-für-kompromiss-befristete-mehrwertsteuer-erhöhung-zur-finanzierung-der-13.-ahv-rente" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/AI-Generated%20Media/Images/Eine%20Glhbirne%20mit%20viel%20GeldFranken%20nebenan-2.png" alt="Wirtschaft geeint für Kompromiss: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #55575d;"&gt;Der Nationalrat hat in der Sommersession die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente fortgeführt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizerische Gewerbeverband und economiesuisse bieten Hand für die von ihm vorgeschlagene befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer, um die Finanzierung der 13. AHV-Rente für die nächsten Jahre sicherzustellen. Eine Erhöhung der Lohnbeiträge lehnt die Wirtschaft entschieden ab. Mittelfristig braucht es echte Reformen für die breite Bevölkerung und den Standort Schweiz und keine blinde weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben. &lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/wirtschaft-geeint-für-kompromiss-befristete-mehrwertsteuer-erhöhung-zur-finanzierung-der-13.-ahv-rente" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/AI-Generated%20Media/Images/Eine%20Glhbirne%20mit%20viel%20GeldFranken%20nebenan-2.png" alt="Wirtschaft geeint für Kompromiss: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #55575d;"&gt;Der Nationalrat hat in der Sommersession die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente fortgeführt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizerische Gewerbeverband und economiesuisse bieten Hand für die von ihm vorgeschlagene befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer, um die Finanzierung der 13. AHV-Rente für die nächsten Jahre sicherzustellen. Eine Erhöhung der Lohnbeiträge lehnt die Wirtschaft entschieden ab. Mittelfristig braucht es echte Reformen für die breite Bevölkerung und den Standort Schweiz und keine blinde weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben. &lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Fwirtschaft-geeint-f%C3%BCr-kompromiss-befristete-mehrwertsteuer-erh%C3%B6hung-zur-finanzierung-der-13.-ahv-rente&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Arbeitgeber</category>
      <category>Wirtschaft</category>
      <category>Schweizerischer Arbeitgeberverband</category>
      <category>economiesuisse</category>
      <category>Bundesfinanzen</category>
      <category>Arbeitsmarkt</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 16:50:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.haw.ch/aktuell/wirtschaft-geeint-f%C3%BCr-kompromiss-befristete-mehrwertsteuer-erh%C3%B6hung-zur-finanzierung-der-13.-ahv-rente</guid>
      <dc:date>2026-06-04T16:50:19Z</dc:date>
      <dc:creator>SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Drei Wohnvorlagen im Kanton Zürich: Worum geht es?</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/drei-wohnvorlagen-im-kanton-z%C3%BCrich-worum-geht-es</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/drei-wohnvorlagen-im-kanton-zürich-worum-geht-es" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/image-png-Jun-04-2026-08-47-06-5149-AM.png" alt="Drei Wohnvorlagen im Kanton Zürich: Worum geht es?" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am 14. Juni stimmt der Kanton Zürich über gleich drei Vorlagen zum Thema Wohnen ab: die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative und die Wohnschutz-Initiative. Dass Wohnen derzeit viele Menschen beschäftigt, ist wenig überraschend. Die Mieten sind hoch, Wohnraum ist knapp und Wohneigentum rückt für viele immer weiter in die Ferne. Die drei Vorlagen greifen diese Probleme auf, schlagen aber sehr unterschiedliche Wege vor.&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Bildquelle: KI-generiert&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/drei-wohnvorlagen-im-kanton-zürich-worum-geht-es" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/image-png-Jun-04-2026-08-47-06-5149-AM.png" alt="Drei Wohnvorlagen im Kanton Zürich: Worum geht es?" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Am 14. Juni stimmt der Kanton Zürich über gleich drei Vorlagen zum Thema Wohnen ab: die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative und die Wohnschutz-Initiative. Dass Wohnen derzeit viele Menschen beschäftigt, ist wenig überraschend. Die Mieten sind hoch, Wohnraum ist knapp und Wohneigentum rückt für viele immer weiter in die Ferne. Die drei Vorlagen greifen diese Probleme auf, schlagen aber sehr unterschiedliche Wege vor.&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Bildquelle: KI-generiert&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Fdrei-wohnvorlagen-im-kanton-z%C3%BCrich-worum-geht-es&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Winterthur</category>
      <category>Kanton Zürich</category>
      <category>Volksabstimmung</category>
      <category>Wohnungsbau</category>
      <category>Wohnen</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 08:54:02 GMT</pubDate>
      <author>info@haw.ch (HAW Redaktion)</author>
      <guid>https://www.haw.ch/aktuell/drei-wohnvorlagen-im-kanton-z%C3%BCrich-worum-geht-es</guid>
      <dc:date>2026-06-04T08:54:02Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Unsicherheit bremst Wachstum</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/unsicherheit-bremst-wachstum</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/unsicherheit-bremst-wachstum" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_hehnrghehnrghehn.png" alt="Unsicherheit bremst Wachstum" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;ul style="line-height: 1.625; color: #363636; background-color: #f9f9f9; font-size: 16px;"&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;Die Schweizer Wirtschaft wächst weiterhin unter Potenzial und steht unter dem Einfluss geopolitischer Unsicherheiten. Die Exportwirtschaft zeigt sich dennoch erstaunlich robust. Die binnenorientierten Branchen entwickeln sich stabil.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;Die Inflation steigt in diesem Jahr auf 0,8 Prozent.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;economiesuisse erwartet, dass das reale Bruttoinlandprodukt der Schweiz nach 1,0 Prozent in diesem Jahr auch 2027 verhalten um 1,2 Prozent wächst.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;Die Arbeitslosenquote wird von durchschnittlich 3,1 Prozent (2026) auf 3,2 Prozent (2027) steigen.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;div&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die internationalen Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten belasten die Weltwirtschaft. Hohe Erdölpreisnotierungen, steigende Transportkosten und das erneute Aufkommen von Lieferengpässen verteuern viele Produkte und, zwar abgeschwächt, auch viele Dienstleistungen. So wird beispielsweise das Ausrollen neuer KI-Dienstleistungen teurer, weil die Hardwarepreise und die Energiekosten steigen. Entsprechend nehmen die Inflationsraten in vielen Ländern wieder zu.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;In den USA und der EU zeichnet sich ein ähnliches Szenario ab wie nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine: Damals liessen stark steigende Energiepreise die Inflation innert kurzer Zeit gegen 10 Prozent ansteigen. Ein gleich starker Inflationsschub ist zwar nicht zu erwarten, da viele L&lt;span&gt;ä&lt;/span&gt;nder ihre Abh&lt;span&gt;ä&lt;/span&gt;ngigkeiten von Energie aus den Konfliktzonen etwas reduziert haben. Dennoch ist die Richtung der Preisentwicklung vorgezeichnet. Je l&lt;span&gt;ä&lt;/span&gt;nger die Probleme bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus andauern, desto stärker dürfte die Inflation angeheizt werden. Besonders betroffen ist Asien, weil Länder wie Indien, die Philippinen und Indonesien in hohem Mass von Energie aus der Konfliktzone abhängig sind.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Schwächere Inflationsentwicklung in der Schweiz&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Für die Schweiz ist im internationalen Vergleich weiterhin mit einer deutlich schwächeren Inflationsentwicklung zu rechnen. Der dämpfende Effekt des starken Frankens auf die importierte Inflation, die über die letzten Jahrzehnte deutlich energieeffizienter gewordene Schweizer Wirtschaft und das bereits sehr hohe inländische Preisniveau von Energie oder Nahrungsmittel führen dazu, dass die prozentualen Preisanstiege moderater ausfallen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die Zollpolitik der USA sowie durch protektionistische Massnahmen und Subventionen in vielen Ländern. Für exportorientierte Unternehmen bleibt unsicher, welche Rahmenbedingungen morgen gelten. Die Schweizer Wirtschaft hat jedoch gelernt, besser mit dieser Unsicherheit umzugehen. Gleichzeitig treibt sie viele Unternehmen dazu, ihre internationale Diversifikation weiter voranzutreiben. Dies wird den Standort Schweiz mittelfristig schwächen. Auch die hohe Regulierungsdichte belastet die Attraktivität des Standorts.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Trotz verhaltener Konsumentenstimmung und steigender Energiepreise führen vier Faktoren dazu, dass sich die Weltwirtschaft derzeit erstaunlich resilient zeigt. Erstens sorgen viele Staaten mit fiskalischen Impulsen für zusätzliche Nachfrage, etwa durch Subventionen, höhere staatliche Investitionen oder Steuersenkungen. Zweitens fliesst ein Teil der zusätzlichen Staatsausgaben in umfangreiche Rüstungsprogramme. Drittens investieren die grossen Tech-Firmen, aber auch viele kleinere Unternehmen, umfangreiche Mittel in Rechenzentren und KI-Anwendungen. Und viertens besteht in einzelnen Sektoren Nachholbedarf bei Ersatzinvestitionen und Lager werden wieder aufgefüllt, um künftige Lieferengpässe abzufedern.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Exportdynamik uneinheitlich&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Die Schweizer Exportindustrie bleibt weiterhin unter Druck, entwickelt sich jedoch je nach Branche unterschiedlich. Die Textil-, die Uhren- und die exportierende Lebensmittelindustrie rechnet mit weiter rückläufigen Exporten. In der Tech-Industrie zeichnet sich hingegen im Laufe dieses Jahres eine Bodenbildung ab. Hohe Auftragseingänge deuten darauf hin, dass die MEM-Exporte 2027 wieder zulegen könnten. Die Gesundheitsbranchen – insbesondere die Pharmaindustrie und die Medizinalgüterindustrie - erwarten weiterhin ein solides Wachstum.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Im Dienstleistungsbereich wirkt sich die Lage im Nahen Osten vor allem negativ auf den Tourismus aus, insbesondere aufgrund höherer Transportkosten. Demgegenüber dürften Banken, Versicherungen und der Grosshandel ihre Dienstleistungsexporte verglichen mit 2025 sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr steigern.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Stabile Entwicklung bei binnenorientierter Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Während der Wachstumsmotor der Exporte stottert, entwickelt sich die binnenorientierte Wirtschaft stabil. Die Kaufkraft der Bevölkerung bleibt insgesamt hoch. Zudem wird die Zuwanderung auch 2026 und 2027 deutlich über der Abwanderung liegen. Zwar wird die positive Reallohnentwicklung durch die ansteigende Inflation etwas gedämpft, doch die Kaufkraft der Bevölkerung bleibt gross und ihre Nachfrage - insbesondere nach Dienstleistungen - wächst weiterhin. Entsprechend erwarten die Gesundheitsbranche, aber auch die Telekommunikation, die Informatik, der Detailhandel oder die Transportbranche eine positive Wirtschaftsentwicklung in diesem und im nächsten Jahr. Auch die Immobilienbranche, Beratungsunternehmen und das inländische Banken- und Versicherungsgeschäft entwickeln sich positiv. Strukturell angespannt bleibt hingegen die Lage in der Medienbranche und im Druck- und Verlagsgeschäft.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Eine wichtige Stütze des Wachstums bleiben der private und der öffentliche Konsum, welche sich stabil entwickeln und in diesem sowie im nächsten Jahr zwischen 1 und 1,5 Prozent zulegen dürften. Trotz der grossen wirtschaftlichen Unsicherheit investieren viele Unternehmen weiterhin in der Schweiz, insbesondere in Ausrüstungen, aber auch in den Wirtschaftshochbau. Der Bausektor wird dabei vor allem vom Miet- und Eigentumswohnungsbau getragen. Auch die öffentliche Hand investiert kontinuierlich in Hoch- und Tiefbauprojekte. Insgesamt dürfte der Bau in diesem und nächsten Jahr um über ein Prozent und die Ausrüstungsinvestitionen um rund drei Prozent wachsen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px; font-weight: bold;"&gt;BIP-Wachstum von 1,2 Prozent (2027) erwartet&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Bei den Exporten ist hingegen in diesem Jahr mit einem leichten Rückgang zu rechnen, gefolgt von einer Stagnation im kommenden Jahr. Insgesamt erwartet economiesuisse ein Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts der Schweiz von 1,0 Prozent im Jahr 2026 und 1,2 Prozent im Jahr 2027.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die Phase, in der mehr Unternehmen ihren Personalbestand als zu gross einschätzten, geht allmählich zu Ende. Für 2027 erwarten etwa gleich viele Unternehmen einen Personalaufbau wie einen Abbau. Der Arbeitsmarkt bleibt damit weitgehend ausgeglichen und die Arbeitslosigkeit steigt nur geringfügig an. Es ist mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent in diesem und 3,2 Prozent im nächsten Jahr zu rechnen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;​Annahmen des Basisszenarios und Konjunkturrisiken&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;Die Basisprognose geht von einer anhaltend schwierigen internationalen Lage aus. Protektionismus und Subventionswirtschaft nehmen weltweit zu. Das Basisszenario geht aber davon aus, dass die Lage im Nahen Osten nicht weiter eskaliert und die Strasse von Hormus zumindest teilweise wieder geöffnet wird. Der weltweite Inflationsschub fällt entsprechend moderater aus. Auch der Ukraine-Krieg oder die Taiwan-Frage verändern sich 2027 nicht wesentlich.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Das grösste Konjunkturrisiko stellt offensichtlich die Geopolitik und die damit verbundene Unsicherheit dar, welche sich negativ auf die internationale und schliesslich auch nationale Nachfrage auswirken könnte. Rund 60 Prozent der Umfrageteilnehmer verorten in diesen drei Bereichen die grössten Risiken. Auch die Regulierung (16 Prozent) und die Politik (8 Prozent) werden häufig als Konjunkturrisiko wahrgenommen. Schliesslich werden auch mögliche Preissteigerungen bei Rohstoffen (12 Prozent) und generell Kostensteigerungen (7 Prozent) als Abwärtsrisiko genannt.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;div style="height: 138px;"&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;Prof. Dr.&amp;nbsp; Rudolf Minsch&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;Leiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Aussenwirtschaft, Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Guido Saurer&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Bildung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;/div&gt; 
&lt;/div&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/unsicherheit-bremst-wachstum" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_hehnrghehnrghehn.png" alt="Unsicherheit bremst Wachstum" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;ul style="line-height: 1.625; color: #363636; background-color: #f9f9f9; font-size: 16px;"&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;Die Schweizer Wirtschaft wächst weiterhin unter Potenzial und steht unter dem Einfluss geopolitischer Unsicherheiten. Die Exportwirtschaft zeigt sich dennoch erstaunlich robust. Die binnenorientierten Branchen entwickeln sich stabil.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;Die Inflation steigt in diesem Jahr auf 0,8 Prozent.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;economiesuisse erwartet, dass das reale Bruttoinlandprodukt der Schweiz nach 1,0 Prozent in diesem Jahr auch 2027 verhalten um 1,2 Prozent wächst.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
 &lt;li style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="height: 2px; width: 20px; background-color: currentcolor;"&gt;&lt;/span&gt;Die Arbeitslosenquote wird von durchschnittlich 3,1 Prozent (2026) auf 3,2 Prozent (2027) steigen.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;div&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die internationalen Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten belasten die Weltwirtschaft. Hohe Erdölpreisnotierungen, steigende Transportkosten und das erneute Aufkommen von Lieferengpässen verteuern viele Produkte und, zwar abgeschwächt, auch viele Dienstleistungen. So wird beispielsweise das Ausrollen neuer KI-Dienstleistungen teurer, weil die Hardwarepreise und die Energiekosten steigen. Entsprechend nehmen die Inflationsraten in vielen Ländern wieder zu.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;In den USA und der EU zeichnet sich ein ähnliches Szenario ab wie nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine: Damals liessen stark steigende Energiepreise die Inflation innert kurzer Zeit gegen 10 Prozent ansteigen. Ein gleich starker Inflationsschub ist zwar nicht zu erwarten, da viele L&lt;span&gt;ä&lt;/span&gt;nder ihre Abh&lt;span&gt;ä&lt;/span&gt;ngigkeiten von Energie aus den Konfliktzonen etwas reduziert haben. Dennoch ist die Richtung der Preisentwicklung vorgezeichnet. Je l&lt;span&gt;ä&lt;/span&gt;nger die Probleme bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus andauern, desto stärker dürfte die Inflation angeheizt werden. Besonders betroffen ist Asien, weil Länder wie Indien, die Philippinen und Indonesien in hohem Mass von Energie aus der Konfliktzone abhängig sind.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Schwächere Inflationsentwicklung in der Schweiz&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Für die Schweiz ist im internationalen Vergleich weiterhin mit einer deutlich schwächeren Inflationsentwicklung zu rechnen. Der dämpfende Effekt des starken Frankens auf die importierte Inflation, die über die letzten Jahrzehnte deutlich energieeffizienter gewordene Schweizer Wirtschaft und das bereits sehr hohe inländische Preisniveau von Energie oder Nahrungsmittel führen dazu, dass die prozentualen Preisanstiege moderater ausfallen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die Zollpolitik der USA sowie durch protektionistische Massnahmen und Subventionen in vielen Ländern. Für exportorientierte Unternehmen bleibt unsicher, welche Rahmenbedingungen morgen gelten. Die Schweizer Wirtschaft hat jedoch gelernt, besser mit dieser Unsicherheit umzugehen. Gleichzeitig treibt sie viele Unternehmen dazu, ihre internationale Diversifikation weiter voranzutreiben. Dies wird den Standort Schweiz mittelfristig schwächen. Auch die hohe Regulierungsdichte belastet die Attraktivität des Standorts.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Trotz verhaltener Konsumentenstimmung und steigender Energiepreise führen vier Faktoren dazu, dass sich die Weltwirtschaft derzeit erstaunlich resilient zeigt. Erstens sorgen viele Staaten mit fiskalischen Impulsen für zusätzliche Nachfrage, etwa durch Subventionen, höhere staatliche Investitionen oder Steuersenkungen. Zweitens fliesst ein Teil der zusätzlichen Staatsausgaben in umfangreiche Rüstungsprogramme. Drittens investieren die grossen Tech-Firmen, aber auch viele kleinere Unternehmen, umfangreiche Mittel in Rechenzentren und KI-Anwendungen. Und viertens besteht in einzelnen Sektoren Nachholbedarf bei Ersatzinvestitionen und Lager werden wieder aufgefüllt, um künftige Lieferengpässe abzufedern.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Exportdynamik uneinheitlich&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Die Schweizer Exportindustrie bleibt weiterhin unter Druck, entwickelt sich jedoch je nach Branche unterschiedlich. Die Textil-, die Uhren- und die exportierende Lebensmittelindustrie rechnet mit weiter rückläufigen Exporten. In der Tech-Industrie zeichnet sich hingegen im Laufe dieses Jahres eine Bodenbildung ab. Hohe Auftragseingänge deuten darauf hin, dass die MEM-Exporte 2027 wieder zulegen könnten. Die Gesundheitsbranchen – insbesondere die Pharmaindustrie und die Medizinalgüterindustrie - erwarten weiterhin ein solides Wachstum.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Im Dienstleistungsbereich wirkt sich die Lage im Nahen Osten vor allem negativ auf den Tourismus aus, insbesondere aufgrund höherer Transportkosten. Demgegenüber dürften Banken, Versicherungen und der Grosshandel ihre Dienstleistungsexporte verglichen mit 2025 sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr steigern.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Stabile Entwicklung bei binnenorientierter Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Während der Wachstumsmotor der Exporte stottert, entwickelt sich die binnenorientierte Wirtschaft stabil. Die Kaufkraft der Bevölkerung bleibt insgesamt hoch. Zudem wird die Zuwanderung auch 2026 und 2027 deutlich über der Abwanderung liegen. Zwar wird die positive Reallohnentwicklung durch die ansteigende Inflation etwas gedämpft, doch die Kaufkraft der Bevölkerung bleibt gross und ihre Nachfrage - insbesondere nach Dienstleistungen - wächst weiterhin. Entsprechend erwarten die Gesundheitsbranche, aber auch die Telekommunikation, die Informatik, der Detailhandel oder die Transportbranche eine positive Wirtschaftsentwicklung in diesem und im nächsten Jahr. Auch die Immobilienbranche, Beratungsunternehmen und das inländische Banken- und Versicherungsgeschäft entwickeln sich positiv. Strukturell angespannt bleibt hingegen die Lage in der Medienbranche und im Druck- und Verlagsgeschäft.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Eine wichtige Stütze des Wachstums bleiben der private und der öffentliche Konsum, welche sich stabil entwickeln und in diesem sowie im nächsten Jahr zwischen 1 und 1,5 Prozent zulegen dürften. Trotz der grossen wirtschaftlichen Unsicherheit investieren viele Unternehmen weiterhin in der Schweiz, insbesondere in Ausrüstungen, aber auch in den Wirtschaftshochbau. Der Bausektor wird dabei vor allem vom Miet- und Eigentumswohnungsbau getragen. Auch die öffentliche Hand investiert kontinuierlich in Hoch- und Tiefbauprojekte. Insgesamt dürfte der Bau in diesem und nächsten Jahr um über ein Prozent und die Ausrüstungsinvestitionen um rund drei Prozent wachsen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 16px; font-weight: bold;"&gt;BIP-Wachstum von 1,2 Prozent (2027) erwartet&lt;/span&gt;&lt;br&gt;Bei den Exporten ist hingegen in diesem Jahr mit einem leichten Rückgang zu rechnen, gefolgt von einer Stagnation im kommenden Jahr. Insgesamt erwartet economiesuisse ein Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts der Schweiz von 1,0 Prozent im Jahr 2026 und 1,2 Prozent im Jahr 2027.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die Phase, in der mehr Unternehmen ihren Personalbestand als zu gross einschätzten, geht allmählich zu Ende. Für 2027 erwarten etwa gleich viele Unternehmen einen Personalaufbau wie einen Abbau. Der Arbeitsmarkt bleibt damit weitgehend ausgeglichen und die Arbeitslosigkeit steigt nur geringfügig an. Es ist mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent in diesem und 3,2 Prozent im nächsten Jahr zu rechnen.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size: 16px;"&gt;​Annahmen des Basisszenarios und Konjunkturrisiken&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;Die Basisprognose geht von einer anhaltend schwierigen internationalen Lage aus. Protektionismus und Subventionswirtschaft nehmen weltweit zu. Das Basisszenario geht aber davon aus, dass die Lage im Nahen Osten nicht weiter eskaliert und die Strasse von Hormus zumindest teilweise wieder geöffnet wird. Der weltweite Inflationsschub fällt entsprechend moderater aus. Auch der Ukraine-Krieg oder die Taiwan-Frage verändern sich 2027 nicht wesentlich.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;Das grösste Konjunkturrisiko stellt offensichtlich die Geopolitik und die damit verbundene Unsicherheit dar, welche sich negativ auf die internationale und schliesslich auch nationale Nachfrage auswirken könnte. Rund 60 Prozent der Umfrageteilnehmer verorten in diesen drei Bereichen die grössten Risiken. Auch die Regulierung (16 Prozent) und die Politik (8 Prozent) werden häufig als Konjunkturrisiko wahrgenommen. Schliesslich werden auch mögliche Preissteigerungen bei Rohstoffen (12 Prozent) und generell Kostensteigerungen (7 Prozent) als Abwärtsrisiko genannt.&lt;/p&gt; 
 &lt;p style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;div style="height: 138px;"&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;Prof. Dr.&amp;nbsp; Rudolf Minsch&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;Leiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Aussenwirtschaft, Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: #666666;"&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Guido Saurer&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik &amp;amp; Bildung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
  &lt;p style="line-height: 1.625; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
 &lt;/div&gt; 
&lt;/div&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Funsicherheit-bremst-wachstum&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>economiesuisse</category>
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      <category>Arbeitsmarkt</category>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:50:21 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2026-06-03T09:50:21Z</dc:date>
      <dc:creator>economiesuisse</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Gefährliche Kurzsichtigkeit</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/gef%C3%A4hrliche-kurzsichtigkeit</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/gefährliche-kurzsichtigkeit" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Standpunkt.jpg" alt="Gefährliche Kurzsichtigkeit" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;div style="text-align: justify;"&gt; 
 &lt;p style="line-height: 1.5; font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Die Schweiz steht vor einer wichtigen Weichenstellung. In wenigen Tagen stimmen wir über die 10-Millionen-Initiative ab. Was auffällt: Oft herrscht eine gefährliche Kurzsichtigkeit vor – wir betrachten das unmittelbare Hier und Jetzt und schenken zwei fundamentalen Entwicklungen zu wenig Beachtung:&lt;/p&gt; 
 &lt;ul&gt; 
  &lt;li style="line-height: 1.5; font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Zum einen wird die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren weitreichende Folgen für unser Land haben.&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
  &lt;li style="line-height: 21px; font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt; &lt;p style="line-height: 1.5;"&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Zum anderen haben die geopolitischen Entwicklungen, allen voran die veränderte Sicherheitslage in Europa, tiefgreifende Folgen für die Schweiz.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
 &lt;/ul&gt; 
&lt;/div&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/gefährliche-kurzsichtigkeit" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Standpunkt.jpg" alt="Gefährliche Kurzsichtigkeit" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;div style="text-align: justify;"&gt; 
 &lt;p style="line-height: 1.5; font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt;Die Schweiz steht vor einer wichtigen Weichenstellung. In wenigen Tagen stimmen wir über die 10-Millionen-Initiative ab. Was auffällt: Oft herrscht eine gefährliche Kurzsichtigkeit vor – wir betrachten das unmittelbare Hier und Jetzt und schenken zwei fundamentalen Entwicklungen zu wenig Beachtung:&lt;/p&gt; 
 &lt;ul&gt; 
  &lt;li style="line-height: 1.5; font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Zum einen wird die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren weitreichende Folgen für unser Land haben.&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
  &lt;li style="line-height: 21px; font-weight: bold; font-size: 16px;"&gt; &lt;p style="line-height: 1.5;"&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Zum anderen haben die geopolitischen Entwicklungen, allen voran die veränderte Sicherheitslage in Europa, tiefgreifende Folgen für die Schweiz.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
 &lt;/ul&gt; 
&lt;/div&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=4376270&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fwww.haw.ch%2Faktuell%2Fgef%C3%A4hrliche-kurzsichtigkeit&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fwww.haw.ch%252Faktuell&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Arbeitgeber</category>
      <category>Forschung und Entwicklung</category>
      <category>Eidgenössische Abstimmungen</category>
      <category>economiesuisse</category>
      <category>Europapolitik</category>
      <category>Wettbewerbsfähigkeit</category>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 07:02:12 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2026-06-03T07:02:12Z</dc:date>
      <dc:creator>economiesuisse</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Innovation konzentriert sich in wenigen Clustern – die Schweiz braucht globale Talente</title>
      <link>https://www.haw.ch/aktuell/innovation-konzentriert-sich-in-wenigen-clustern-die-schweiz-braucht-globale-talente</link>
      <description>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/innovation-konzentriert-sich-in-wenigen-clustern-die-schweiz-braucht-globale-talente" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_aluah4aluah4alua-png.png" alt="Innovation konzentriert sich in wenigen Clustern – die Schweiz braucht globale Talente" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #666666; background-color: #f9f9f9; font-size: 16px;"&gt;Innovation konzentriert sich weltweit in wenigen, stark vernetzten Clustern, in denen sich Talente, Kapital und Wissen bündeln. Die Schweiz gehört dank hoher Spezialisierung und leistungsfähiger Netzwerke zu dieser Spitzengruppe. Gleichzeitig ist sie als kleine, wissensintensive Volkswirtschaft in besonderem Mass auf internationale Fachkräfte angewiesen. Offenheit gegenüber globalen Talenten ist damit eine zentrale Voraussetzung für ihre Innovationsfähigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;div class="hs-featured-image-wrapper"&gt; 
 &lt;a href="https://www.haw.ch/aktuell/innovation-konzentriert-sich-in-wenigen-clustern-die-schweiz-braucht-globale-talente" title="" class="hs-featured-image-link"&gt; &lt;img src="https://www.haw.ch/hubfs/Gemini_Generated_Image_aluah4aluah4alua-png.png" alt="Innovation konzentriert sich in wenigen Clustern – die Schweiz braucht globale Talente" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"&gt; &lt;/a&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: #666666; background-color: #f9f9f9; font-size: 16px;"&gt;Innovation konzentriert sich weltweit in wenigen, stark vernetzten Clustern, in denen sich Talente, Kapital und Wissen bündeln. Die Schweiz gehört dank hoher Spezialisierung und leistungsfähiger Netzwerke zu dieser Spitzengruppe. Gleichzeitig ist sie als kleine, wissensintensive Volkswirtschaft in besonderem Mass auf internationale Fachkräfte angewiesen. Offenheit gegenüber globalen Talenten ist damit eine zentrale Voraussetzung für ihre Innovationsfähigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
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      <category>economiesuisse</category>
      <category>Innovation</category>
      <category>Europapolitik</category>
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      <category>Arbeitsmarkt</category>
      <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:35:25 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2026-06-02T09:35:25Z</dc:date>
      <dc:creator>economiesuisse</dc:creator>
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