Eine neue Modellstudie des Bundes zu den AHV‑Finanzierungsoptionen zeigt ein klares Ergebnis: Eine Erhöhung des Referenzalters stärkt gemäss der BAK‑Simulationsrechnung Wachstum und Preisstabilität, während höhere Mehrwertsteuern und Lohnbeiträge das BIP und die Beschäftigung dämpfen. Gleichzeitig relativiert die Studie die häufig geäusserten Befürchtungen steigender Arbeitslosigkeit.
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Die gestern durch das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) veröffentlichte Modellstudie von BAK Economics zu AHV-Finanzierungsoptionen zeigt ein klares Bild: Eine Erhöhung des Referenzalters ist volkswirtschaftlich deutlich vorteilhafter als eine Finanzierung über Mehrwertsteuer oder Lohnbeiträge. |
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BAK-Modellstudie zeigt: Referenzalter stärkt Wachstum und dämpft Preise Die Ergebnisse sind eindeutig:
Diese Resultate sind konsistent mit den ökonomischen Wirkungsmechanismen: Während Steuern und Lohnabgaben Konsum und Arbeit verteuern, erhöht ein höheres Referenzalter das Arbeitsangebot und damit das Wachstumspotenzial. |
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Generationenfairness wird nicht thematisiert
Eine vollständige Bewertung der Reformoptionen muss diese Dimension zwingend zusätzlich einbeziehen. |
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Klare Evidenz zugunsten einer Referenzaltererhöhung
Die Arbeitgeber fühlen sich angesichts dieser Studienresultate gestärkt in ihrer Haltung: Wer die AHV nachhaltig sichern will, kommt um strukturelle Anpassungen nicht herum. Die Modellresultate zeigen deutlich, dass eine Erhöhung des Referenzalters gegenüber höheren Abgaben die wirtschaftlich überzeugendere Lösung für alle ist. |
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