- Der vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative sieht ein neues Lieferkettengesetz vor, welches deutlich über die Regeln der EU hinausgeht. Das steht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Bundesrats.
- Während die EU ihr harmonisiertes Haftungsmodell aus der Omnibus-Richtlinie gestrichen hat, will der Bundesrat ein neues Haftungsregime einführen. Das ist ein komplett falsches Zeichen.
- Das neue Gesetz ist ein Paradebeispiel für unnötige Bürokratie und vorauseilenden Gehorsam, zu dem die Schweiz weder in den bestehenden noch künftigen bilateralen Beziehungen verpflichtet wäre.
- economiesuisse lehnt den präsentierten Gegenvorschlag ab.
Wirtschaft lehnt Gegenvorschlag zur Konzernverantwortung ab
Von economiesuisse am 04.04.26 05:08
Bilaterale III: Sicherheit, Stabilität und optimaler Marktzugang
Von economiesuisse am 02.04.26 09:00
- Verlässliche Beziehungen zur EU sind für die Schweiz kein «nice-to-have», sondern eine strategische Notwendigkeit.
- Der Status quo ist keine Option. Es gibt keine gleichwertigen Alternativen zum bilateralen Weg.
- Das neue Vertragspaket bietet die Chance, den bewährten bilateralen Weg zu stabilisieren und den hindernisfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt für Schweizer Unternehmen zu sichern.
Wohnungsnot in Winterthur
Von HAW Redaktion am 26.03.26 17:16
Der Wohnungsmarkt in Winterthur ist seit Jahren stark angespannt. Mit einer Leerstandsquote von lediglich 0,14 % gehört die Stadt zu den Gemeinden mit den wenigsten verfügbaren Wohnungen im Kanton. Eine funktionierende Marktdynamik setzt in der Regel eine deutlich höhere Quote voraus. Besonders betroffen sind kleine und bezahlbare Wohnungen sowie Angebote für Haushalte mit mittleren Einkommen. Die Knappheit wirkt sich damit direkt auf die soziale Durchmischung und die langfristige Attraktivität der Stadt aus.
Sicherheit durch Stabilität
Von economiesuisse am 26.03.26 05:46
Bilder des Krieges sind immer erschütternd. Der Gewaltausbruch im Nahen Osten ist keine Ausnahme. Die Bilder führen uns vor Augen, wie schnell Normalität in Zerstörung umschlagen kann. Neben dem Krieg in der Ukraine haben wir nun schon einen zweiten Brandherd. Die Instabilität ist Teil einer globalen tektonischen Verschiebung.
Diese aktuellen Entwicklungen müssen für die Schweiz ein Weckruf sein, denn unser Erfolg fusst auf internationaler Vernetzung und auf Stabilität.
Keine höheren Lohnabzüge für die 13. AHV-Rente
Von economiesuisse am 23.03.26 19:00
Der Ständerat hat sich in der Frühjahrssession erneut mit der Finanzierung der 13. AHV-Rente befasst. Die Zusatzleistung wurde 2024 vom Volk beschlossen – wer sie bezahlt, ist jedoch weiterhin umstritten. Der Bundesrat schlägt in seiner Botschaft eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.7 Prozentpunkte vor. Damit soll die Finanzierung rasch erfolgen, breit abgestützt sein und möglichst geringe negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Der Nationalrat unterstützt diesen Ansatz, will die Zusatzfinanzierung jedoch bis zur nächsten AHV-Reform befristen.
Bevölkerungsstagnation in Winterthur: Vorübergehende Atempause oder Trendwende?
Von Simon Bründler am 20.03.26 08:00
Ein aktueller Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über das stagnierende Bevölkerungswachstum in Winterthur sorgt für Diskussionen in der Stadtpolitik. Während die einen in den Zahlen ein Warnsignal für die Infrastrukturplanung sehen, deuten andere die Entwicklung als Folge des ausgetrockneten Wohnungsmarktes. Eine Umfrage unter den Winterthurer Stadtparlamentsfraktionen zeigt das breite Spektrum der Analysen auf.
Mehr als nur sparen: Hausarztmodelle verbessern die Gesundheitsversorgung
Von SWICA am 17.03.26 11:20
Mit dem Hausarztmodell lassen sich Krankenversicherungsprämien sparen – so weit, so bekannt. Was viele nicht wissen: Ärztenetzwerke und Krankenversicherungen arbeiten im Hausarzt- und im Partnerpraxenmodell (HMO) eng zusammen und sorgen gemeinsam für bessere Behandlungen und tiefere Kosten im Gesundheitswesen. Diese wegweisenden Modelle sind in der Ostschweiz und Zürich vor allem bei SWICA-Versicherten verbreitet.
Wettbewerbsfähigkeit braucht beides: Bilaterale III und Reformen im Inland
Von economiesuisse am 16.03.26 10:43
- Aktuelle Studien von Ecoplan und BAK belegen den positiven Effekt der Bilateralen I auf die Wirtschaftsleistung und den Wohlstand.
- Von der Zuwanderung profitieren nicht nur die Zugewanderten, sondern auch die ansässige Bevölkerung.
- Inländische Reformen sind wichtig und müssen angegangen werden. Sie sind jedoch keine Alternative zu den Bilateralen.
PAWI Group AG informiert über Änderungen in der Geschäftsführung
Von PAWI am 16.03.26 10:08
Nach 35 Jahren zieht sich Andreas Keller mit Erreichen des Pensionsalters per Ende Februar 2026 aus dem operativen Geschäft als Group CEO zurück. Unter seiner Leitung wurde die PAWI Group AG über drei Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und als verlässlicher Partner für die Verpackungsbranche etabliert.
Offenheit statt Abschottung
Von economiesuisse am 11.03.26 08:25
Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase extremer Volatilität. Während wir einerseits durch technologische Sprünge enorme Wachstumsperspektiven sehen, verdüstern andererseits geopolitische Erschütterungen den Horizont. Der militärische Schlagabtausch zwischen den USA, Israel und Iran verstärkt die wirtschaftliche Unsicherheit.




