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Die Zürcher Stiftung für Textil-Forschung unterstützt die Forschungstätigkeit in der Textilindustrie. Der Fokus liegt dabei auf Projekten von Industrie- und Forschungspartnern, die sich mit neuen Ideen zu aktuellen Themen der Textilbranche beschäftigen. Die Stiftung hat bereits mehr als 100 solche Projekte gefördert. Sie finden eine Auswahl an Projekten auf unserer Website: https://zsft.ch/index.php/projektantrag/.
Förderung von Projekten in der Textil-Forschung 2027 - Schwerpunkt Automatisierung
Von Zürcher Stiftung für Textilforschung am 01.10.26, 11:26
Bilaterale III: Ständerat stützt sozialpartnerschaftlich erarbeitete Lösungen beim Lohnschutz
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 01.10.26, 10:10
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Freihandel mit Mercosur: Parlament sendet wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Schweiz
Von economiesuisse am 24.09.26, 17:05
- economiesuisse begrüsst die Bestätigung des Freihandelsabkommens mit Mercosur durch beide Räte.
- Das Abkommen ist für die Schweizer Exportwirtschaft in geopolitisch stürmischen Zeiten von grosser Bedeutung.
- Die Schweiz muss die Wettbewerbsnachteile gegenüber EU-Konkurrenten rasch beseitigen und den Zugang zu diversifizierten Märkten sicherstellen.
Bildquelle: KI generiert
Mit der heutigen Differenzbereinigung durch den Ständerat haben sich beide Parlamentskammern für das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den Mercosur-Staaten ausgesprochen. Gestern hatte der Nationalrat einem von der kleinen Kammer erarbeiteten Kompromiss zugestimmt. Die Schlussabstimmung steht noch aus.
economiesuisse begrüsst dieses wichtige Signal des Parlaments ausdrücklich und erwartet, dass die beiden Räte ihren Entscheid am Ende der laufenden Session bestätigen. Nach der bedauerlichen Ablehnung durch den Nationalrat in der ersten Beratung im Juni bekennt sich das Parlament nun klar zu offenen Märkten, Wettbewerbsfähigkeit und verlässlichen Handelsbeziehungen.
Marktzugang sichern, Resilienz stärken
Das Mercosur-Abkommen eröffnet Schweizer Unternehmen bessere Chancen in einem Wachstumsmarkt mit über 270 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten. Für über 97 Prozent der Schweizer Exporte werden die Zölle schrittweise gesenkt oder vollständig abgebaut. Dadurch sind jährliche Zolleinsparungen von bis zu 155 Millionen Franken möglich.
Zudem verbessert das Abkommen die Rechtssicherheit, die Investitionsbedingungen und den Schutz des geistigen Eigentums. Insgesamt stärkt das Abkommen die Diversifizierung und Widerstandsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft in einem zunehmend unsicheren internationalen Umfeld.
Doch nicht nur für die Wirtschaft stellt das Abkommen eine klare Verbesserung dar: Es enthält auch verbindliche Verpflichtungen zu Klima-, Wald-, Meeres- und Biodiversitätsschutz sowie zu Arbeitnehmerrechten. Mit dem Abkommen kann die Schweiz künftig einen grösseren Beitrag leisten, die Situation vor Ort zu verbessern. Die Schweiz stärkt damit ihre Rolle als Brückenbauerin und konstruktive Dialogpartnerin.
Die Zeit läuft – rasche Inkraftsetzung zentral
Nun gilt es, das Mercosur-Abkommen möglichst rasch in Kraft zu setzen. Die Europäische Union wendet ihr eigenes Mercosur-Abkommen bereits seit dem 1. Mai 2026 vorläufig an. Unternehmen aus der EU profitieren damit schon heute von besseren Marktzugangsbedingungen, während Schweizer Anbieter preislich und strategisch unter Druck geraten. Die Schweiz muss deshalb rasch nachziehen. Weitere Verzögerungen gilt es zu vermeiden.
Luc Schnurrenberger
Stv. Bereichsleiter Aussenwirtschaft
Qualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten aus der Ukraine – ein Potenzial für die Schweizer Wirtschaft
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 24.09.26, 12:27
Angesichts des Arbeitskräftemangels in zahlreichen Branchen suchen Schweizer Unternehmen aktiv nach qualifizierten Fachkräften, um ihren Personalbedarf decken zu können. Ein Teil dieses Personalbedarfs ist bereits in der Schweiz vorhanden. Viele Inhaber des Schutzstatus S, die grösstenteils in den ersten Monaten des russisch-ukrainischen Krieges eingereist sind, haben sich bereits erfolgreich in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert. Ende Juli 2026 gingen 17’700 von ihnen in verschiedenen Brachen einer Erwerbstätigkeit nach.
Bildquelle: KI-generiert
KI als Game-Changer für die Produktion? Vom Hype zur harten Realität auf dem Shopfloor
Von HAW Redaktion am 17.09.26, 10:51
Künstliche Intelligenz ist längst aus der reinen Tech-Blase herausgewachsen. Während smarte Chatbots im Alltag für Staunen sorgen, findet die eigentlich entscheidende Entwicklung mitten in den Fabrikhallen statt. Genau dieser Frage widmete sich der jüngste Anlass unserer HAW Cluster-Initiative «Smart Machines» am 7. Juli 2026: Wie wird KI von einer abstrakten Idee zu einem verlässlichen Helfer im täglichen Schichtbetrieb?
Präsidentenwechsel bei economiesuisse: Silvan Wildhaber folgt auf Christoph Mäder
Von economiesuisse am 14.09.26, 18:17
- economiesuisse hat einen neuen Präsidenten: Nach sechs Jahren an der Spitze des Dachverbands übergab Christoph Mäder am Tag der Wirtschaft das Präsidentenamt an den Unternehmer Silvan Wildhaber.
- Die geopolitischen Spannungen fordern die Schweiz heraus. «Erst recht müssen wir auf offene Märkte setzen und der Stabilität Sorge tragen, damit wir uns als starke Exportnation behaupten können», sagte Wildhaber im Antrittsgespräch.
- Christoph Mäder betonte, dass die Erfolgsgeschichte Schweiz nur dann fortgeschrieben werden kann, wenn wir auch in Zukunft zu den Besten zählen wollen. Das bedingt Mut zu echten Reformen.
Bildquelle: economiesuisse, Foto: Clara Tuma
Nach zwei Amtsperioden übergab Christoph Mäder am heutigen Tag der Wirtschaft das Präsidentenamt an seinen Nachfolger Silvan Wildhaber. Christoph Mäder betonte in seiner Präsidialrede, dass die Schweiz in vielen Belangen nach wie vor ganz vorne mitspielt. So ist etwa die Innovationskraft dank des Zusammenspiels von Hochschulen und Unternehmen beeindruckend. Zugleich stehen wir aber still, wenn es um die Standortbedingungen geht. Die Fähigkeit und Kraft, mit echten Reformen die Standortqualität zu verbessern, haben nachgelassen. «Ich wünsche mir, dass die Schweiz wieder ein Selbstverständnis an den Tag legt, zu den wirklich Besten gehören zu wollen. Wir wollen ein Land sein, das zu den wohlhabendsten weltweit zählt. Ein Land, das die besten Bildungschancen bietet, die nachhaltigsten Vorsorgesysteme hat, die stabilste und preisgünstigste Energieversorgung sicherstellt und die meisten Freihandelsabkommen hat», sagte Mäder. Das setzt voraus, dass wir den Mut aufbringen, echte Reformen anzupacken.
Silvan Wildhaber mit Plädoyer für Bilaterale und Freihandel
Mit dem heutigen Tag der Wirtschaft übernimmt der Unternehmer Silvan Wildhaber das Präsidentenamt. «Rund um uns herum herrscht Handels- und Zollkrieg. Das fordert uns als kleine offene Volkswirtschaft enorm heraus. Ich bin überzeugt: Wir müssen jede sich bietende Chance nutzen, um die Handelsbeziehungen zu verbessern. Wir werden uns deshalb mit voller Kraft für die neuen Freihandelsabkommen mit Malaysia und Mercosur und für die Bilateralen III einsetzen.» Für Wildhaber ist entscheidend, dass es der Wirtschaft noch besser gelingt, die Menschen im Land vom Mehrwert einer starken Wirtschaft zu überzeugen: «Die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden erarbeiten Tag für Tag Wohlstand für unser Land – damit leisten wir einen unerlässlichen Beitrag für die Schweiz.» Dies gelte es aufzuzeigen. «Wir müssen noch mehr Bewegung und Engagement in der Wirtschaft freisetzen. Nur so erreichen wir Unternehmerinnen und Unternehmer die Herzen der Menschen», sagte Wildhaber. Denn klar ist: «Eine starke Wirtschaft ist im Interesse aller. Sie garantiert Arbeitsplätze, Lebensqualität und Sicherheit im Land», so Wildhaber.
Die Schweiz in der Welt: Offenheit und Stabilität als Schlüsselfaktoren
Inhaltlich befasste sich der Tag der Wirtschaft mit der Frage, wie sich die Schweiz in der heutigen Welt positionieren soll. Die Exportnation Schweiz steht unter erheblichem Druck. Unsicherheiten prägen das wirtschaftliche Umfeld. Mehr denn je ist die Schweiz gefordert, aussenwirtschaftspolitisch geschickt zu navigieren. Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit, zu diversifizieren. Gerade deshalb ist es entscheidend, mit neuen und modernisierten Freihandelsabkommen den Zugang zu den wichtigen Absatzmärkten laufend zu verbessern. Martin Schlegel, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, zeigte in seinem Keynote-Referat auf, wie sich die Schweizer Wirtschaft in einem anspruchsvollen globalen Umfeld behauptet und wie die SNB zur Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. In der anschliessenden Podiumsdiskussion vertieften Paolo Compagna, CEO von Schindler, Nina Probst, Partnerin bei McKinsey & Company und Leiterin des Genfer Büros, Monika Rühl, Vorsitzende der Geschäftsleitung von economiesuisse, und Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG und Präsident der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ, die Frage, wie die Unternehmen mit der aktuellen geopolitischen Lage umgehen können und welche Standortbedingungen für international tätige Schweizer Unternehmen essenziell sind.
Rückfragen:
Silvan Lipp, Leiter Kommunikation, +41 44 421 35 57,media@economiesuisse.ch
AHV2030: Arbeitgeberverband sieht im höheren Referenzalter den grössten Hebel für eine nachhaltige AHV-Reform
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 14.09.26, 17:31
Mit der Reform AHV2030 will der Bundesrat die finanzielle Lage der AHV langfristig stabilisieren. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt der vorliegende Vernehmlassungsentwurf weit hinter diesem Ziel zurück. In einer enttäuschend mutlosen Vorlage schreckt der Bundesrat davor zurück, strukturelle Massnahmen anzugehen und verschmäht damit den grössten Hebel zur Stabilisierung der Altersvorsorge: eine Erhöhung des Referenzalters. Zulasten des Wohlstands, des Standorts und der kommenden Generationen. Die Arbeitgeber fordern deshalb in ihrer Vernehmlassungsantwort eine grundlegende Überarbeitung der Vorlage.
Umfrage Mobilitätsstrategie «Erreichbares Neuhegi-Grüze»
Von HAW Redaktion am 11.09.26, 09:56
Neuhegi-Grüze ist eines der grössten Entwicklungsgebiete Winterthurs – und ein wichtiges Arbeits- und Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung, in dem ein funktionierender Wirtschaftsverkehr für die ansässigen Unternehmen entscheidend ist. Mit der Sistierung der Zentrumserschliessung hat der Stadtrat das Tiefbauamt beauftragt, eine neue Mobilitätsstrategie zur besseren Erschliessung des Gebiets auszuarbeiten.
PISA 2025 bestätigt Handlungsbedarf bei den Grundkompetenzen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 09.09.26, 08:34
Die Kompetenzen der Jugendlichen in Lesen und Mathematik gehen weiter zurück. Dies bestätigen die heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2025 und deckt sich mit den Erfahrungen der Lehrbetriebe, wie eine kürzlich publizierte Umfrage der Wirtschaftsverbände zeigte. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Die Grundkompetenzen der Jugendlichen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken, denn sie bilden die Grundlage für erfolgreiche Bildungsabschlüsse, die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
Agri-PV als Klimahilfe für Landwirtschaft, doch mit Hürden
Von ZHAW am 02.09.26, 09:14
Agri-Photovoltaik-Anlagen können an geeigneten Standorten dazu beitragen, landwirtschaftliche Kulturen bei Hitze und Trockenheit zu entlasten. Ein neuer Bericht der ZHAW zeigt, welche Hemmnisse noch bestehen und was sich ändern muss, damit das Potenzial von Agri-PV ausgeschöpft werden kann.




