Präsidentenwechsel bei economiesuisse: Silvan Wildhaber folgt auf Christoph Mäder

Von economiesuisse am 14.09.26, 18:17

  • economiesuisse hat einen neuen Präsidenten: Nach sechs Jahren an der Spitze des Dachverbands übergab Christoph Mäder am Tag der Wirtschaft das Präsidentenamt an den Unternehmer Silvan Wildhaber.
  • Die geopolitischen Spannungen fordern die Schweiz heraus. «Erst recht müssen wir auf offene Märkte setzen und der Stabilität Sorge tragen, damit wir uns als starke Exportnation behaupten können», sagte Wildhaber im Antrittsgespräch.
  • Christoph Mäder betonte, dass die Erfolgsgeschichte Schweiz nur dann fortgeschrieben werden kann, wenn wir auch in Zukunft zu den Besten zählen wollen. Das bedingt Mut zu echten Reformen.

Bildquelle: economiesuisse, Foto: Clara Tuma

Nach zwei Amtsperioden übergab Christoph Mäder am heutigen Tag der Wirtschaft das Präsidentenamt an seinen Nachfolger Silvan Wildhaber. Christoph Mäder betonte in seiner Präsidialrede, dass die Schweiz in vielen Belangen nach wie vor ganz vorne mitspielt. So ist etwa die Innovationskraft dank des Zusammenspiels von Hochschulen und Unternehmen beeindruckend. Zugleich stehen wir aber still, wenn es um die Standortbedingungen geht. Die Fähigkeit und Kraft, mit echten Reformen die Standortqualität zu verbessern, haben nachgelassen. «Ich wünsche mir, dass die Schweiz wieder ein Selbstverständnis an den Tag legt, zu den wirklich Besten gehören zu wollen. Wir wollen ein Land sein, das zu den wohlhabendsten weltweit zählt. Ein Land, das die besten Bildungschancen bietet, die nachhaltigsten Vorsorgesysteme hat, die stabilste und preisgünstigste Energieversorgung sicherstellt und die meisten Freihandelsabkommen hat», sagte Mäder. Das setzt voraus, dass wir den Mut aufbringen, echte Reformen anzupacken.

Silvan Wildhaber mit Plädoyer für Bilaterale und Freihandel
Mit dem heutigen Tag der Wirtschaft übernimmt der Unternehmer Silvan Wildhaber das Präsidentenamt. «Rund um uns herum herrscht Handels- und Zollkrieg. Das fordert uns als kleine offene Volkswirtschaft enorm heraus. Ich bin überzeugt: Wir müssen jede sich bietende Chance nutzen, um die Handelsbeziehungen zu verbessern. Wir werden uns deshalb mit voller Kraft für die neuen Freihandelsabkommen mit Malaysia und Mercosur und für die Bilateralen III einsetzen.» Für Wildhaber ist entscheidend, dass es der Wirtschaft noch besser gelingt, die Menschen im Land vom Mehrwert einer starken Wirtschaft zu überzeugen: «Die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden erarbeiten Tag für Tag Wohlstand für unser Land – damit leisten wir einen unerlässlichen Beitrag für die Schweiz.» Dies gelte es aufzuzeigen. «Wir müssen noch mehr Bewegung und Engagement in der Wirtschaft freisetzen. Nur so erreichen wir Unternehmerinnen und Unternehmer die Herzen der Menschen», sagte Wildhaber. Denn klar ist: «Eine starke Wirtschaft ist im Interesse aller. Sie garantiert Arbeitsplätze, Lebensqualität und Sicherheit im Land», so Wildhaber.

Die Schweiz in der Welt: Offenheit und Stabilität als Schlüsselfaktoren
Inhaltlich befasste sich der Tag der Wirtschaft mit der Frage, wie sich die Schweiz in der heutigen Welt positionieren soll. Die Exportnation Schweiz steht unter erheblichem Druck. Unsicherheiten prägen das wirtschaftliche Umfeld. Mehr denn je ist die Schweiz gefordert, aussenwirtschaftspolitisch geschickt zu navigieren. Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit, zu diversifizieren. Gerade deshalb ist es entscheidend, mit neuen und modernisierten Freihandelsabkommen den Zugang zu den wichtigen Absatzmärkten laufend zu verbessern. Martin Schlegel, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, zeigte in seinem Keynote-Referat auf, wie sich die Schweizer Wirtschaft in einem anspruchsvollen globalen Umfeld behauptet und wie die SNB zur Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. In der anschliessenden Podiumsdiskussion vertieften Paolo Compagna, CEO von Schindler, Nina Probst, Partnerin bei McKinsey & Company und Leiterin des Genfer Büros, Monika Rühl, Vorsitzende der Geschäftsleitung von economiesuisse, und Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG und Präsident der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ, die Frage, wie die Unternehmen mit der aktuellen geopolitischen Lage umgehen können und welche Standortbedingungen für international tätige Schweizer Unternehmen essenziell sind.

Präsidialrede Christoph Mäder

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AHV2030: Arbeitgeberverband sieht im höheren Referenzalter den grössten Hebel für eine nachhaltige AHV-Reform

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 14.09.26, 17:31

Mit der Reform AHV2030 will der Bundesrat die finanzielle Lage der AHV langfristig stabilisieren. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt der vorliegende Vernehmlassungsentwurf weit hinter diesem Ziel zurück. In einer enttäuschend mutlosen Vorlage schreckt der Bundesrat davor zurück, strukturelle Massnahmen anzugehen und verschmäht damit den grössten Hebel zur Stabilisierung der Altersvorsorge: eine Erhöhung des Referenzalters. Zulasten des Wohlstands, des Standorts und der kommenden Generationen. Die Arbeitgeber fordern deshalb in ihrer Vernehmlassungsantwort eine grundlegende Überarbeitung der Vorlage.  

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Umfrage Mobilitätsstrategie «Erreichbares Neuhegi-Grüze»

Von HAW Redaktion am 11.09.26, 09:56

Neuhegi-Grüze ist eines der grössten Entwicklungsgebiete Winterthurs – und ein wichtiges Arbeits- und Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung, in dem ein funktionierender Wirtschaftsverkehr für die ansässigen Unternehmen entscheidend ist. Mit der Sistierung der Zentrumserschliessung hat der Stadtrat das Tiefbauamt beauftragt, eine neue Mobilitätsstrategie zur besseren Erschliessung des Gebiets auszuarbeiten.

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PISA 2025 bestätigt Handlungsbedarf bei den Grundkompetenzen

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 09.09.26, 08:34

Die Kompetenzen der Jugendlichen in Lesen und Mathematik gehen weiter zurück. Dies bestätigen die heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2025 und deckt sich mit den Erfahrungen der Lehrbetriebe, wie eine kürzlich publizierte Umfrage der Wirtschaftsverbände zeigte. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Die Grundkompetenzen der Jugendlichen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken, denn sie bilden die Grundlage für erfolgreiche Bildungsabschlüsse, die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. 

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Agri-PV als Klimahilfe für Landwirtschaft, doch mit Hürden

Von ZHAW am 02.09.26, 09:14

Agri-Photovoltaik-Anlagen können an geeigneten Standorten dazu beitragen, landwirtschaftliche Kulturen bei Hitze und Trockenheit zu entlasten. Ein neuer Bericht der ZHAW zeigt, welche Hemmnisse noch bestehen und was sich ändern muss, damit das Potenzial von Agri-PV ausgeschöpft werden kann.

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Sinkflug der Grundkompetenzen gefährdet die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe

Von economiesuisse am 01.09.26, 14:47

  • Ausbildungsbetriebe stellen seit Jahren zunehmende Kompetenzlücken bei ihren Lernenden fest, insbesondere beim Schreiben und in der Mathematik.
  • Jedes fünfte Unternehmen gibt in der Umfrage an, aufgrund sinkender Grundkompetenzen und der damit verbundenen Mehraufwendungen künftig weniger Lernende zu rekrutieren.
  • Ohne Trendwende drohen weniger Lehrstellen und ein geschwächtes duales Berufsbildungssystem.

Bildquelle: KI generiert

Die Schweiz verdankt ihren Wohlstand zu einem grossen Teil gut ausgebildeten Fachkräften und einer starken dualen Berufsbildung. Die Ausbildungsbetriebe leisten dazu einen entscheidenden Beitrag, indem sie Jugendlichen Lehrstellen anbieten und sie zu qualifizierten Fachkräften ausbilden. Voraussetzung dafür ist, dass Jugendliche beim Eintritt in die Lehre über solide Grundkompetenzen verfügen. Genau diese Grundlagen geraten zunehmend unter Druck.

Unternehmen stellen deutliche Kompetenzlücken fest
Eine gemeinsame Umfrage von economiesuisse, dem Schweizerischen Gewerbeverband (sgv) und dem Schweizerischen Arbeitgeberverband (SAV) unter rund 2’900 Ausbildungsverantwortlichen zeigt: Ein grosser Teil der Unternehmen beobachtet bei ihren Lernenden erhebliche Defizite in den Grundkompetenzen. Besonders kritisch beurteilt werden die Schreibkompetenzen sowie zentrale mathematische Fähigkeiten. Viele Betriebe stellen seit fünf bis zehn Jahren eine kontinuierliche Verschlechterung fest.

Die Auswirkungen sind konkret: Die Rekrutierung geeigneter Lernender wird schwieriger, der Betreuungsaufwand steigt und zusätzliche Fördermassnahmen verursachen erhebliche Kosten. Rund drei Viertel der Unternehmen unterstützen Lernende bereits heute mit zusätzlichen internen und/oder externen Massnahmen, um bestehende Lücken zu schliessen.

Die Schule muss vermitteln, was die Lehre voraussetzt
Die Unternehmen übernehmen Verantwortung und investieren erhebliche Ressourcen in die Förderung ihrer Lernenden. Dennoch ist klar: Die Vermittlung von Grundkompetenzen ist primär Aufgabe der obligatorischen Schule. Je grösser die Kompetenzlücken beim Eintritt in die Lehre sind, desto mehr Zeit und Ressourcen müssen Unternehmen aufwenden, um die Arbeitsmarktfähigkeit sicherzustellen.

Gefahr für das Lehrstellenangebot
Besonders besorgniserregend ist der Einfluss auf die Ausbildungsbereitschaft. Jedes fünfte Unternehmen gibt an, aufgrund der sinkenden Grundkompetenzen und der damit verbundenen Mehraufwendungen künftig weniger Lernende rekrutieren zu wollen. In den offenen Rückmeldungen geben zudem viele Betriebe an, ihre Selektionskriterien zu verschärfen oder Lehrstellen unbesetzt zu lassen, wenn geeignete Bewerbungen fehlen. Insbesondere für KMUs ist diese Entwicklung problematisch. Zusätzliche Betreuung und Förderung fordern kleine Betriebe zeitlich und personell besonders heraus.

Sinkende Grundkompetenzen sind somit nicht nur ein bildungspolitisches Problem. Sie entwickeln sich zunehmend zu einer Herausforderung für die duale Berufsbildung, die Fachkräftesicherung und den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Keine Kompromisse bei den Grundkompetenzen
Aus Sicht der Wirtschaft braucht es jetzt eine konsequente Stärkung der Grundkompetenzen. Lesen, Schreiben und Mathematik müssen in der Volksschule wieder stärker ins Zentrum rücken. Gleichzeitig braucht es eine vertiefte Ursachenanalyse sowie ein Bildungsmonitoring, das Entwicklungen transparent macht und gezielte Verbesserungen ermöglicht.

Nur wenn Kompetenzlücken während der obligatorischen Schulzeit geschlossen werden, kann die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe langfristig gesichert werden. Solide Grundkompetenzen am Ende der Volksschule sind die Voraussetzung für eine starke duale Berufsbildung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.

 

Rückfragen: 

Silvan Lipp, Leiter Kommunikation, +41 44 421 35 57,media@economiesuisse.ch

Stefan Heini, Ressortleiter Kommunikation, +41 78 790 66 32,stefan.heini@arbeitgeber.ch

Simone Hinnen, Leiterin Kommunikation und Kampagnen, +41 76 373 79 74,s.hinnen@sgv-usam.ch

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

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Schweizerisches Transparenzregister | Neue Meldepflichten ab 1. Oktober 2026 – im Überblick

Von Wehrenberg Rechtsanwälte GmbH am 24.08.26, 15:36

Das neue Transparenzregister der Schweiz führt für zahlreiche Gesellschaften und deren Organe neue Pflichten ein. Doch welche Gesellschaften sind tatsächlich betroffen und wer gilt als wirtschaftlich berechtigte Person (UBO)? Gerade bei komplexeren Beteiligungs- und Kontrollverhältnissen lohnt sich eine frühzeitige Prüfung. Der Beitrag zeigt die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen und gibt erste Hinweise für die Umsetzung. Schaffen Sie rechtzeitig Klarheit und stellen die Compliance Ihres Unternehmens sicher.

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Künstliche Intelligenz für die Industrie: Das CAI der ZHAW eröffnet neue Wege für Forschung und Entwicklung

Von HAW Redaktion am 24.08.26, 11:45

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant und eröffnet gerade für Industrie- und Maschinenbauunternehmen neue Möglichkeiten. Wie KI konkret in der industriellen Praxis eingesetzt werden kann und welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben, steht im Zentrum des nächsten Anlasses der Cluster Initiative «Smart Machines». 

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Freihandelsabkommen mit China modernisiert: Mehr Marktchancen für Schweizer Unternehmen

Von economiesuisse am 24.08.26, 10:26

  • Die Modernisierung des Freihandelsabkommen mit China stärkt den Zugang zum drittwichtigsten Handelspartner der Schweiz.
  • 99,8 Prozent der heutigen Schweizer Exporte erhalten künftig zollfreien Zugang zum chinesischen Markt.
  • Das Abkommen verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft und reduziert einseitige Abhängigkeiten in geopolitisch unsicheren Zeiten.

Bildquelle: KI generiert

Das Freihandelsabkommen mit China von 2014 ist in die Jahre gekommen. Umso erfreulicher ist, dass die Schweiz und China die angestrebte Modernisierung nach fünf Verhandlungsrunden erfolgreich abschliessen konnten. Das ist ein wichtiger Erfolg für den Wirtschaftsstandort Schweiz. In einer Welt mit zunehmenden Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen stärkt die Schweiz damit ihren Zugang zu einem ihrer wichtigsten Absatzmärkten. China ist nach der EU und den USA der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz.

Mehr Wettbewerbsfähigkeit auf dem chinesischen Markt
Die Einigung bringt konkrete Verbesserungen für Schweizer Unternehmen. Während bereits heute fast alle chinesischen Importe zollfrei in die Schweiz gelangen, profitierten bisher nur rund die Hälfte der Schweizer Exporte von einem vergleichbaren Zugang zum chinesischen Markt. Mit dem modernisierten Abkommen können künftig 99,8 Prozent der heutigen Schweizer Exporte zollfrei nach China exportiert werden. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportwirtschaft gestärkt.

Für die Schweiz als kleine und offene Volkswirtschaft ist ein guter Zugang zu den Weltmärkten entscheidend. Jeder zweite Franken unseres Wohlstandes wird im Ausland verdient. Rund zwei Millionen Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt vom Export ab. Offene Märkte ermöglichen Unternehmen, ihre Produkte weltweit anzubieten, Grössenvorteile zu nutzen und in Innovationen zu investieren. Davon profitieren letztlich alle. Die Beschäftigten, die Konsumentinnen und Konsumenten und auch der Staat durch hohe Steuereinnahmen.

Besonders wichtig ist das Abkommen für exportorientierte Branchen wie Pharma, Maschinenbau, Medizintechnik, Präzisionsinstrumente, Uhren oder hochwertige Konsumgüter. In diesen Sektoren konkurrieren Schweizer Unternehmen täglich mit Anbietern aus aller Welt. Der chinesische Markt ist zudem sehr kompetitiv. Ein Wegfall von Zöllen und administrativen Hürden verbessert in diesem herausfordernden Umfeld die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportwirtschaft.

Die Modernisierung geht zudem über den klassischen Zollabbau hinaus. Das Abkommen enthält Verbesserungen bei den Ursprungsregeln, den Handelserleichterungen, dem Dienstleistungshandel, dem digitalen Handel sowie beim Zugang für Investitionen. Zudem werden die Bestimmungen zu Umweltfragen und Arbeitsrechten ausgebaut und gestärkt. Damit trägt das Abkommen den Anforderungen moderner Wirtschaftsbeziehungen Rechnung.

Diversifizierung stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz
Die Schweizer Wirtschaft braucht breit abgestützte Handelsbeziehungen zu allen wichtigen Absatzmärkten. Die Diversifizierung verringert einseitige Abhängigkeiten. Der Abschluss der Verhandlungen ist daher ein positives Signal. Das modernisierte Abkommen verbessert die Rahmenbedingungen für Schweizer Unternehmen, stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und eröffnet der Schweizer Exportwirtschaft zusätzliche Marktchancen.

 

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Stimmfreigabe zur AHV-Zusatzfinanzierung: Arbeitgeber fokussieren auf die Reform AHV 2030

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 21.08.26, 14:00

Der Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) hat für die Volksabstimmung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente Stimmfreigabe beschlossen. Für die anstehende AHV-Reform 2030 ist für den SAV klar: Sie muss auf strukturellen Reformen basieren und ohne weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen auskommen.

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