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Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur

Smart Factory – verpasst die Schweizer Industrie grade die Digitalisierung?


Cluster Initiative "Smart Machines"

Datum: Donnerstag, 07. Mai 2026
Zeit: 16:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr
Ort:
PoC Lab ZHAW, Lagerplatz 24, 8400 Winterthur  

 

Die Schweiz muss verstärkt auf Smart Factory setzen, um als Hochpreisinsel wettbewerbsfähig zu bleiben, die hohe Qualität zu sichern und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die vernetzte Produktion (Industrie 4.0) steigert die Produktivität, ermöglicht Flexibilität und eine optimierte Qualitätskontrolle in Echtzeit und stetige Innovation, was für den Ruf der Schweizer Qualität entscheidend ist. Zudem sichert sie mittels Digitalisierung den Anschluss an globale Wertschöpfungsketten, insbesondere wichtig für KMUs. Die Smart Factory ist somit ein Schlüsselfaktor, um die Schweiz als führenden Produktions- und Innovationsstandort zu erhalten.

 

Programm:

Zeit

Thema

Referent

16.00

Begrüssung

Peter Anderegg,

Cluster Manager

16:10

Smart Factory – verpasst die Schweizer Industrie grade die Digitalisierung?
Industrie 4.0 hat ihre Versprechen nur teilweise eingelöst und wird nun vonIndustrie 5.0 abgelöst, die auf Menschzentrierung, Nachhaltigkeit und Resilienz setzt.
Die Smart Factory bleibt jedoch zentral, und sie ist in der Schweiz trotz unserer global führenden Rolle in der Fertigung und Produktion noch unzureichend umgesetzt. Nutzen wir diese Chance Schritt für Schritt und gestützt auf Methoden wie Digital Twin und Digital Thread und dem Potenzial der aufkommenden KI-Technologien.

Dr. Daniel Schmid,
Leiter Fachgruppe
Digitalisierung
ZHAW, IPP

16.40

Produktions-Software in der Smart Factory – kritisch für Performance und Security
Wie halten high-end Produktionsbetriebe ihre Anlagen langfristig fit, performant und sicher? Produktions Software beschaffen (make or buy) ist anspruchsvoll, aber diese über Jahre fit zu halten, ist weitaus herausfordernder und vielfach teurer. Wie das gelingt, zeigen wir am Beispiel der Ablösung einer produktionskritischen legacy Applikation.

Gianluca Lelpo,
Embedded Systems Engineer
Noser Engineering AG

17:20

Eigenentwickelte Sensoren machen die Zerspanung auf Langdrehmaschinen smart
Nachdem keine kommerziell verfügbare Prozessüberwachung für die Zerspanung von kleinen und dünnwandigen Bauteilen gefunden wurde, entschloss sich Kistler kurzerhand eigens hergestellte Kraftsensoren in seine Langdrehmaschinen zu integrieren. Heute hat sich aus diesem ersten Ansatz  ein komplettes Lösungsportfolio entwickelt, das am Markt deutliche Alleinstellungsmerkmale aufweist und somit auch den Kunden von Kistler eine smarte Produktion ermöglicht.

Dr. Gunnar Keitzel
Head of BU AM,
Kistler Instrumente AG

17:50

Vorstellung PoC Lab

Dr. Daniel Schmid,
Leiter Fachgruppe
Digitalisierung
ZHAW, IPP 

18:05

Abschliessende Diskussionsrunde + Apéro
ev. Rundgang

Peter Anderegg

 

Kosten:
HAW Mitglieder gratis.
Nicht Mitglieder zahlen vor Ort einen Unkostenbeitrag von CHF 50. 

Anreise:
via Öffentliche Verkehrsmittel: Stadtbus Linie 1, 5, 7 Richtung Töss
via Auto: Bitte Umliegende Parkhäuser benutzen. z.B Technopark, Kesselhaus oder Halle 53 

 

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Sekretariat
Turnerstrasse 1
Postfach
8401 Winterthur  

052 213 07 63
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