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Standortpolitik Aktuelles

Herbstversammlung 2020 - Unternehmer müssen wieder gehört werden

Die HAW-Herbstversammlung 2020 wurde am 5.11.20 als Webinar durchgeführt und aus dem Schoch Werkhaus gesendet. Ralph Peterli führte durch den Abend und fokussierte auf prioritäre Themen der HAW. Gastgeber Jan Schoch setzte die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt ins Zentrum seiner Gedanken und sprach über Herausforderungen und Chancen neuer Arbeitswelten. Peter Grünenfelder, Direktor von Avenir Suisse, stellte sein energiegeladenes Referat unter den Titel der ‘Notwendigkeit einer liberalen Wirtschaftspolitik nach und mit Covid-19’, zeigte die Entwicklung der Schweiz, wie sie die hausgemachte Reformblockade überwinden kann und forderte, dass die Stimme von Unternehmern wieder vermehrt gehört werden muss.

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Vorschläge und Ideen für die Budgetdiskussion 2021

Die HAW hat sich kürzlich dazu geäussert, dass die ursprünglich beantragte Steuererhöhung für das Budget 2021 die Konsequenz einer falschen oder fehlenden Strategie ist. Winterthur hat u.a. deshalb ein strukturelles Defizit und eine zu hohe Verschuldung. Steuererhöhungen lösen das Problem nicht, sondern verschlechtern die Standortattraktivität der Stadt. Eine Steuererhöhung ist auch aus konjunkturpolitischen Gründen und auch angesichts von Corona im aktuellen Zeitpunkt ein falsches Zeichen. Der Grosse Gemeinderat wird demnächst das überarbeitete Budget 2021 beraten. Die HAW ist überzeugt, dass die finanzielle Situation von Winterthur nachhaltig nur verbessert werden kann, wenn gleichzeitig verschiedene Massnahmen ergriffen werden, die über den Budgetzeitraum 2021 hinaus Wirkung zeigen.

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Querung Grüze - Maag Recycling sieht Vorlage kritisch und bezieht Stellung

Über die Geleise des Bahnhofs Grüze soll eine Brücke für den Bus gebaut werden. Die «Querung Grüze» ist gemäss Abstimmungsunterlagen wichtig für die Entwicklung von Neuhegi-Grüze und bedeutend für die gesamte Stadt. Die Situation in der Grüze ist sehr komplex und tatsächlich kann die Entwicklung der Stadt Winterthur hier massgeblich mit beeinflusst werden. Die Maag Recycling bezieht Stellung zur Vorlage.

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Steuererhöhungen als Folge einer falschen oder fehlenden Strategie für die Zukunft von Winterthur

Die aktuellen Finanzperspektiven zeigen, dass weder der Stadtrat noch die Winterthurer Politik einen strategischen Plan zur weiteren Entwicklung von Winterthur haben. Diese fehlende Strategie führt zu Fehlallokation von Ressourcen, Effizienzverlusten und verminderter Wettbewerbsfähigkeit. Aus Sicht der Wirtschaft sind losgelöst von der Tagespolitik drei wesentliche Fragestellungen zu beantworten. Für die HAW ist der Rückweisungsantrag der Aufsichtskommission des Grossen Gemeinderates für das Budget 2021 an den Stadtrat nicht nur notwendig, sondern auch die Chance, gewisse Grundsatzfragen zu diskutieren.

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Wertschöpfungsketten neu denken

Mit dem Auftreten des aggressiven Coronavirus und dem wiederholten Lockdown wird nicht bloss die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems getestet. Die Gesamtwirtschaft unterzieht sich mit den reduzierten Belegschaften, den staatlich verordneten Einschränkungen und den teilweise unterbrochenen Lieferketten einem Stresstest. Im Rahmen des Riskmanagements werden in Folge künftig neue Faktoren und Beurteilungsraster in die Überlegungen einfliessen müssen.  

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