Informations-Webinar: Digitaler Produktpass (DPP) - Was jetzt auf die Schweizer und Liechtensteiner Exporteure zukommt

29.10.26, 13:16

Wer Produkte in der Europäischen Union in Verkehr bringt, kommt am neuen Digitalen Produktpass (DPP) künftig nicht mehr vorbei. Die EU führt die neuen Transparenz- und Nachhaltigkeitsvorgaben schrittweise ein – mit direkten Folgen für exportorientierte Unternehmen in der Region Winterthur. Ein kostenloses Informations-Webinar unseres Partners Switzerland Global Enterprise (S-GE) am 4. November 2026 schafft Klarheit und zeigt pragmatische Lösungswege auf.

Webinar DPP_AdobeStock_141860003Bildquelle: S-GE

Für die exportstarke Wirtschaft im Raum Winterthur bleibt der EU-Binnenmarkt der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt. Mit dem europäischen «Green Deal» und der neuen Ökodesign-Verordnung (ESPR) verschärft die EU jedoch die regulatorischen Anforderungen an Produkte deutlich. Ein zentrales Instrument dabei ist der Digitale Produktpass (DPP).

Der Grundsatz ist einfach, aber weitreichend: Sobald ein Produkt einer betroffenen Kategorie auf den EU-Markt gelangt, muss es künftig über einen Digitalen Produktpass verfügen – völlig unabhängig davon, in welchem Land es hergestellt wurde. Damit sind Schweizer und Liechtensteiner Exportunternehmen genauso gefordert wie ihre europäischen Mitbewerber.

Viele offene Fragen in der Praxis
Da die Einführung des DPP branchenspezifisch und gestaffelt erfolgt, herrscht bei vielen KMU und Industriebetrieben aktuell noch Unsicherheit:

  • Betroffenheit & Zeitplan: Welche Produktkategorien werden in den nächsten 12 bis 24 Monaten DPP-pflichtig?

  • Verantwortlichkeiten: Wer innerhalb der Liefer- und Wertschöpfungskette trägt die Verantwortung für die Bereitstellung und Pflege der Daten?

  • Umsetzung: Welche konkreten Anforderungen gelten und wie gelingt ein pragmatischer, ressourcenschonender Einstieg im Betrieb?

  • Mehrwert: Welche strategischen Chancen bieten moderne Standards wie Smartcodes über die reine Pflichterfüllung hinaus?

Wer sich frühzeitig mit diesen Fragen auseinandersetzt, sichert nicht nur seinen Marktzugang in der EU, sondern reduziert auch spätere Umsetzungsrisiken und teure Hauruck-Übungen in den eigenen IT- und Produktionsprozessen.

Kompaktes Expertenwissen im S-GE-Webinar
Um Schweizer Exporteuren eine fundierte Einordnung und praxisnahe Handlungsempfehlungen zu bieten, organisiert unser Partner Switzerland Global Enterprise (S-GE) gemeinsam mit GS1 Switzerland ein kompaktes, einstündiges Informations-Webinar.

Die beiden GS1-Experten Jonas Batt (Head of Industry Engagement Consumer Goods/Retail) und Dominik Halbeisen (Standards Expert Technical Industries) erläutern unter der Moderation von Alfonso Orlando (Director ExportHelp, S-GE) die Grundprinzipien des DPP. Sie zeigen auf, welche konkreten Schritte Unternehmen jetzt einleiten sollten, und beantworten in einer anschliessenden Q&A-Session direkt die Fragen der Teilnehmenden aus dem Chat.

Eckdaten & Anmeldung
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die kommenden Export-Vorgaben zu informieren und Ihre offenen Fragen direkt bei den Fachleuten zu platzieren.

  • Datum: Mittwoch, 4. November 2026
  • Zeit: 11:00 bis 12:00 Uhr
  • Ort: Online (Webinar)
  • Sprache: Deutsch
  • Kosten: Kostenlos (Anmeldeschluss: 4. November 2026, 11:00 Uhr)

👉 Hier geht es zu den Veranstaltungsdetails und zur direkten Anmeldung

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