Herbstversammlung 2023 - Fokus Fachkräftemangel

Von HAW Redaktion am 09.11.23 10:41

Die diesjährige Herbstversammlung der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) setzte sich intensiv mit dem Arbeits- und Fachkräftemangel und modernen Rekrutierungsstrategien auseinander. Nebst dem Besuch des RAV Winterthur standen Input-Referate und eine Podiumsdiskussion auf dem Programm. Am Ende der Veranstaltung fand die Preisverleihung für die beste studentische Arbeit zum Thema Smart Machines statt.

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Ein wichtiger Energiespartipp für Unternehmen: 0848 444 444 anrufen

Von Schweizer Eidgenossenschaft am 27.06.23 09:17

Die Energieversorgungslage in der Schweiz ist derzeit stabil und weniger angespannt als letzten Herbst. Kurzfristig ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber diese Situation kann sich schnell wieder ändern: Der Bund geht davon aus, dass der kommende Winter schwieriger wird. Deshalb ist ein sorgsamer Umgang mit Energie weiterhin sinnvoll.

Bildquelle: Schweizer Eidgenossenschaft

Nachdem der Fokus im letzten Winter auf schnell umsetzbaren Massnahmen für Energieeinsparungen lag, ist nun die richtige Zeit für den nächsten Schritt: die in Ihren Prozessen, Anlagen und Infrastrukturen vorhandenen Energiesparpotenziale gezielt aufzuspüren und längerfristig zu nutzen. Der Bund stellt Ihnen auf nicht-verschwenden.ch/de/unternehmen von der Beratung bis zur Finanzierung verschiedene Angebote zur Verfügung, damit Sie die Energieeffizienz Ihres Unternehmens weiter optimieren können. Unabhängig von der Branche oder Grösse gibt es dabei für jedes Unternehmen die passende Energie-Lösung.

Sie möchten wissen, welche Massnahmen Ihr Unternehmen in den nächsten Monaten am besten angeht oder wie Sie finanzielle Unterstützung für deren Umsetzung erhalten können? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie unter der Nummer 0848 444 444. Energiefachpersonen informieren Sie persönlich, neutral und kostenlos.

So funktioniert es: 0848 444 444 wählen, Anliegen mit Namen und Nummer hinterlassen. Sie werden innerhalb von wenigen Tagen von einer Fachperson kontaktiert. Sie können Ihre Anfrage auch per Formular senden.

Wir freuen uns, wenn Sie dieses Angebot wahrnehmen. Denn damit tun Sie nicht nur etwas für die Versorgungssicherheit der Schweiz, sondern auch für die Wirtschaftlichkeit Ihres eigenen Unternehmens.

Freundliche Grüsse

Dr. Ralph Peterli
Geschäftsleiter HAW

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Kommunale Mindestlöhne – das Lohndiktat kommt durch die Hintertür

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 20.06.23 13:12

Am vergangenen Abstimmungssonntag ist es gleich in zwei Gemeinden zu einer schwerwiegenden Premiere gekommen. Sowohl die Stadtzürcher als auch die Winterthurer Stimmbevölkerung hat sich für einen kommunalen Mindestlohn ausgesprochen. Mit diesen Entscheiden geht das jahrelange Tauziehen um die Mindestlöhne nun definitiv in die nächste Runde.

Bereits im Jahr 2014 wurde die Schweizer Stimmbevölkerung mit dem Thema Mindestlohn konfrontiert. Das Verdikt an der Urne war mehr als klar: Mit einem Nein-Anteil von über 76 Prozent wurde ein nationaler Mindestlohn deutlich verworfen. Wer damals dachte, das Thema sei mit diesem klaren Volksentscheid vom Tisch, hat sich jedoch getäuscht. Vielmehr verlagerten sich die Diskussionen auf eine andere föderale Ebene. So kennt die Schweiz inzwischen in mehreren Kantonen Mindestlöhne.

Die jüngsten Entscheide in Zürich und in Winterthur offenbaren die Strategie, welche linke Kreise beim Mindestlohn fahren: Wenn auf nationaler Ebene kein Erfolg zu verbuchen ist, bringt man die Forderungen auf kantonaler Ebene vors Volk. Wenn auch diesem Unterfangen das Scheitern droht, wird der kommunale Weg eingeschlagen. Diese Tendenz zu immer mehr regionalen Mindestlöhnen ist aus Sicht der Arbeitgeber aus mehrerlei Hinsicht besorgniserregend.

Ob kantonal oder kommunal: Ein regionaler Mindestlohn schwächt unweigerlich den hiesigen Arbeitsmarkt, denn es werden Stellen für niedrig Qualifizierte und Gelegenheitsjobs verloren gehen. Aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden etwa Menschen mit fehlender Ausbildung, mit eingeschränkter Leistung, mit Sprachschwierigkeiten, aber auch Studenten oder Wiedereinsteiger. Sie alle sind die ersten Verlierer der Einführung eines verordneten Mindestlohns. Eine Unternehmensbefragung der Universität Basel untermauert diesen Befund am Beispiel Basel-Stadt. So gaben viele Unternehmen an, dass sie bei der Einstellung von Personal zurückhaltender vorgehen und weniger Investitionen tätigen als noch vor der Einführung des Mindestlohns.

Ein solches Lohndiktat beeinflusst das ganze Lohngefüge in einem Betrieb. Eine Erhöhung der tiefsten Löhne wird unweigerlich alle darüber liegenden Löhne eines Unternehmens nach oben drücken. Darunter leidet die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Da die Höhe des Mindestlohns und dessen Geltungsbereich je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich sind, führen kantonale und kommunale Mindestlöhne unweigerlich zu einem Flickenteppich. Dies zeigt sich bereits an den beiden jüngsten Entscheiden. Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Winterthur künftig mindestens 23 Franken pro Stunde erhalten sollen, beträgt der Mindestlohn in der Stadt Zürich 23.90 Franken. Wie sich dies auf die Standortattraktivität auswirken wird und wie die Betriebe reagieren werden, wird sich erst noch weisen.

Fatal ist ein Lohndiktat – unabhängig ob national, kantonal oder kommunal – auch für die Berufsbildung. Wenn Ungelernte dank eines Mindestlohns in einem Beruf so viel verdienen können wie Gelernte, leidet darunter die Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung. Besonders schwerwiegend ist dies für junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen und sich – geblendet von einem Mindestlohn – gegen eine Berufslehre entscheiden.

Eine weitere Verliererin regionaler Mindestlöhne ist die Sozialpartnerschaft. Im Schweizer Erfolgsmodell werden Löhne und weitere Regelungen aus gutem Grund auf betrieblicher oder sozialpartnerschaftlicher Ebene festgelegt. Mit der Einführung eines Mindestlohns verschiebt sich der Verhandlungsspielraum von den Sozialpartnern, die die verschiedenen Aspekte des Arbeitsvertrages gewichten, zu einer oftmals regulierungsfreudigen Politik. Diese politischen Eingriffe schwächen den flexiblen, anpassungsfähigen Arbeitsmarkt erheblich und setzen damit einen der wichtigsten Standortvorteile der Schweizer Wirtschaft aufs Spiel.

Medienmitteilung, 19.06.2023 SAV - Schweizerischer Arbeitgeber Verband

Kontakt: 
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt
luetzelschwab@arbeitgeber.ch

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Die HAW prüft rechtliche Schritte gegen den Mindestlohn

Von Thomas Anwander am 18.06.23 17:31

Die Winterthurerinnen und Winterthurer haben sich heute für die Einführung eines städtischen Mindestlohns ausgesprochen. Die HAW hat sich bereits im Vorfeld der Abstimmung geäussert, dass sie keinen Grund sieht, die bewährte Zusammenarbeit der Sozialpartner durch städtische Vorschriften in Frage zu stellen und bezweifelt nach wie vor, dass Kommunen die Kompetenz dazu haben, da solche Regelungen gegen Bundesrecht verstossen. Die HAW wird dies nun auf dem Rechtsweg prüfen lassen.

 

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Lohngleichheit: Grösste betriebliche Auswertung fällt positiv aus

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 13.06.23 11:22

Eine vom Schweizerischen Arbeitgeberverband in Auftrag gegebene Erhebung der Universität St. Gallen zeigt, dass 99.3 Prozent der ausgewerteten Unternehmen das Gleichstellungsgesetz einhalten. Gleichwohl sind weitere Anstrengungen angezeigt, um die Lohndifferenzen zwischen den Geschlechtern weiter zu verringern.

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Nein zu einem städtischen Mindestlohn in Winterthur

Von Thomas Anwander am 18.05.23 11:13

Löhne werden von den Sozialpartnern verhandelt
Erfolgreiche Firmen schätzen ihre Mitarbeiter und bezahlen heute schon faire Löhne. Löhne werden seit Jahrzehnten erfolgreich von den Sozialpartnern ausgehandelt. Dank der Möglichkeit Gesamtarbeitsverträge allgemein verbindlich zu erklären, profitieren alle Arbeitnehmer davon. Die Stadt Winterthur muss sich nicht in die Lohnfindung einmischen.

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Mehr Planungssicherheit für Lernende und Betriebe

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 01.03.23 16:40

Ukrainische Jugendliche mit Schutzstatus S dürfen ihre laufende Lehre in der Schweiz fortsetzen und abschliessen, auch wenn dieser Aufenthaltsstatus allgemein aufgehoben würde. Dies teilten das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) zusammen mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM) an der Medienkonferenz vom 1. März 2023 mit. Aus Sicht der Arbeitgeber ist dies eine sinnvolle Massnahme und gibt den betroffenen Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit.

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Kinderbetreuungsangebote verbessern statt Elternurlaub einführen

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 14.02.23 14:41

Die Eidgenössische Kommission für Familienfragen fordert die Einführung einer Elternzeit von 38 Wochen in der Schweiz. In ihrem jüngsten Positionspapier stellt sie weitere Anpassungen ihres bisherigen Modells aus dem Jahr 2010 vor. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Anstatt planlos nicht finanzierbare Urlaubsmodelle zu fordern, gilt es, die eigentlichen Herausforderungen anzugehen. Die Arbeitgeber setzen sich daher für langfristige Massnahmen – wie bessere Kinderbetreuungsangebote und flexiblere Arbeitsformen – ein, um die Chancengleichheit von Frauen im Arbeitsmarkt zu fördern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

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Stellenmeldepflicht: Deutlich weniger meldepflichtige Berufe

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 07.11.22 15:39

Durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit geht die Zahl der Arbeitnehmenden in meldepflichtigen Berufen deutlich zurück. Die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz bewegen sich seit Monaten auf rekordtiefem Niveau. Im September ist die Arbeitslosenquote auf unter 2 Prozent gefallen. Das hat nun auch Folgen für die meldepflichtigen Berufe im neuen Jahr.

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Grosse Lohnerhöhungen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind kaum vernünftig

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 09.08.22 10:01

Die Lohnforderungen der Gewerkschaften über alle Branchen und Unternehmen hinweg bleiben unrealistisch. Der sogenannte Lohnherbst verläuft so wie immer: In der Regel entscheidet jedes Unternehmen selbst, ob Lohnerhöhungen möglich sind. Angesichts der eingetrübten konjunkturellen Aussichten wäre es nicht vernünftig, jetzt mit der grossen Kelle anzurichten.

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