Die HAW hat sich kürzlich dazu geäussert, dass die ursprünglich beantragte Steuererhöhung für das Budget 2021 die Konsequenz einer falschen oder fehlenden Strategie ist. Winterthur hat u.a. deshalb ein strukturelles Defizit und eine zu hohe Verschuldung. Steuererhöhungen lösen das Problem nicht, sondern verschlechtern die Standortattraktivität der Stadt. Eine Steuererhöhung ist auch aus konjunkturpolitischen Gründen und auch angesichts von Corona im aktuellen Zeitpunkt ein falsches Zeichen. Der Grosse Gemeinderat wird demnächst das überarbeitete Budget 2021 beraten. Die HAW ist überzeugt, dass die finanzielle Situation von Winterthur nachhaltig nur verbessert werden kann, wenn gleichzeitig verschiedene Massnahmen ergriffen werden, die über den Budgetzeitraum 2021 hinaus Wirkung zeigen.
Steuererhöhungen als Folge einer falschen oder fehlenden Strategie für die Zukunft von Winterthur
Von HAW Redaktion am 24.10.20 07:00
Die aktuellen Finanzperspektiven zeigen, dass weder der Stadtrat noch die Winterthurer Politik einen strategischen Plan zur weiteren Entwicklung von Winterthur haben. Diese fehlende Strategie führt zu Fehlallokation von Ressourcen, Effizienzverlusten und verminderter Wettbewerbsfähigkeit. Aus Sicht der Wirtschaft sind losgelöst von der Tagespolitik drei wesentliche Fragestellungen zu beantworten. Für die HAW ist der Rückweisungsantrag der Aufsichtskommission des Grossen Gemeinderates für das Budget 2021 an den Stadtrat nicht nur notwendig, sondern auch die Chance, gewisse Grundsatzfragen zu diskutieren.
HAW lehnt die Steuererhöhung auf 129 Steuerprozente entschieden ab
Von HAW Redaktion am 02.10.20 11:03
Die HAW lehnt die vom Winterthurer Stadtrat beantragte Erhöhung des Steuerfusses auf 129 Prozent entschieden ab, weil konjunkturpolitisch falsche Zeichen gesetzt werden und Winterthur als Wirtschaftsstandort und Wohnort an Attraktivität verliert.
Cluster Initiative – Die Stärken unseres Wirtschaftsstandortes nutzen
Von Ralph Peterli am 25.05.20 07:15
Der Standortwettbewerb wird global immer intensiver. Die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig regionale Fähigkeiten und Digitalisierung sind und dass sich der Technologiewandel beschleunigt. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der Technopark Winterthur (TPW) und House of Winterthur (HoW) wollen sich dieser Herausforderung stellen, Kräfte bündeln und für ansässige und neue Unternehmen sowie Startups ein attraktives Umfeld schaffen. Durch gegenseitigen Austausch, Wissenstransfer mit Hochschulen sowie Brandbuilding bei Talenten und Kapitalgebern, sollen in den drei Clustern Energie, Gesundheit und Maschinenbau bestehende Kompetenzen und Stärken für eine optimale Positionierung der Wirtschaftsregion Winterthur genutzt werden.
Lehren aus der Coronasituation
Von Thomas Anwander am 01.05.20 13:12
Das Corona Virus hat mit grosser Wucht zugeschlagen und die Welt in den letzten Wochen fundamental verändert. Wer hätte an Weihnachten gedacht, dass wir an Ostern im Lock down sind, weder reisen noch Restaurants besuchen können, die meisten Läden geschlossen und alle Sport- und Kulturveranstaltungen abgesagt sind. Nach klugen Entscheiden zu Beginn, tut sich der Bundesrat schwer mit der Lockerung der Massnahmen. Die Gesellschaft muss nun die Lehren aus der Situation ziehen.
Rückkehr an den Arbeitsplatz: Sicherstellung der Hygiene bei ungenutzten Wasserleitungen
Von Ralph Peterli am 23.04.20 18:04
Viele Liegenschaften sind infolge der Corona-Pandemie schon seit langer Zeit ungenutzt oder nicht stark frequentiert. Dies führt dazu, dass Wasserleitungen nicht mehr regelmässig gespült werden. Erfahren Sie nachfolgend, welche Massnahmen eine einwandfreie Wasserqualität gewährleisten und somit auch der Legionellen-Gefahr vorbeugen.
Arbeitsmarkt Winterthur: Nachhaltige Massnahmen ergreifen, bevor es zu spät ist
Von Forum Winterthur am 09.04.20 11:11
Winterthur hat durch die Wegzüge und Stellenstreichungen der drei Firmen Rieter, Zimmer Biomet und Wärtsilä seit Januar 2020 rund 350 private Arbeitsplätze verloren. Von «Einzelfällen» spricht Stadtpräsident Michael Künzle (CVP), als «besorgniserregend» beurteilen hingegen die Arbeitgebervereinigung und die Handelskammer Winterthurs die Situation. Neuste Auswertungen zeigen zwar, dass Winterthur nach wie vor zu den attraktivsten Standorten der Schweiz gehört und die Beschäftigung insgesamt leicht zunimmt. Bei genauerem Hinsehen fällt aber auf, dass die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind.
Das HAW-Firmenwiki: Das Tor in die Welt der Nachrichten
Von Ralph Peterli am 30.03.20 17:39
Die HAW lanciert für ihre Mitglieder in Zusammenarbeit mit Café Europe das HAW-Firmenwiki. Dieses sammelt systematisch Nachrichten der Mitgliedsfirmen, macht diese einem breiten Publikum über den Erscheinungstag hinaus zugänglich und zeigt darüber hinaus die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes von Stadt und Region Winterthur. Das Wiki wird somit für lokale Firmen zum Tor in die Welt der Nachrichten.
SWICA setzt auf Generationenmix
Von SWICA am 16.03.20 09:10
SWICA erreicht Jahr für Jahr in neutralen Umfragen höchste Kundenzufriedenheitswerte und ist überzeugt, dass ihre Mitarbeitenden entscheidend zu diesem Erfolg beitragen. Langjährige Erfahrung wird bei SWICA wertgeschätzt, darum sind mehr als ein Fünftel aller Mitarbeitenden über 50 Jahre alt. Aus diesem Grund schreibt SWICA offene Stellen auch auf Work50.ch aus, der Schweizer Jobbörse für die Generation 50plus, die in Winterthur ihren Sitz hat.
Wenn Unternehmen und Steuerzahler mit den Füssen abstimmen
Von Ralph Peterli am 17.02.20 08:23
MEDIENMITTEILUNG HAW vom 17. Februar 2020
Die HAW ist sehr besorgt, dass innert 14 Tagen zwei grössere Unternehmen den Wegzug aus Winterthur angekündigt haben. Dies ist sowohl eine schlechte Entwicklung für den Arbeitsstandort Winterthur als auch für das Steueraufkommen in Winterthur. Dies zeigt aber auch, dass der Kanton Zürich mit seinen hohen Unternehmenssteuern für Firmen immer mehr an Attraktivität verliert.




