Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel - Schweizerischer Arbeitgeberverband Gleichzeitig gilt es, die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, die im Vorfeld der Abstimmung vorgebracht wurden und zu einem hohen Ja-Anteil geführt haben. Besonders in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen und Asyl braucht es konkrete Verbesserungen und verantwortungsvolles politisches Handeln. Auch die Zuwanderung kann die Schweiz aus freien Stücken reduzieren – dies benötigt allerdings Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft von allen Seiten.
Warum die Nachhaltigkeitsinitiative der Wirtschaft schadet
Von HAW Redaktion am 11.06.26 15:08
Die Nachhaltigkeitsinitiative, die offiziell «Keine 10-Millionen-Schweiz!» heisst, klingt im ersten Moment vielleicht vernünftig. Weniger Bevölkerungswachstum bedeutet scheinbar weniger Druck auf Wohnungen, Verkehr, Landschaft und Infrastruktur. Gerade in einem kleinen Land wie der Schweiz spricht dieses Argument viele Menschen an. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Initiative aber keine überzeugende Lösung. Sie setzt nämlich nicht bei den eigentlichen Problemen an, sondern versucht, komplexe Fragen mit einer starren Bevölkerungsgrenze zu lösen.
Bildquelle: KI-generiert
Einigungskonferenz beharrt auf höheren Lohnabgaben – ein inakzeptabler Vorschlag
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 10.06.26 12:52
Die Einigungskonferenz hat sich aufgrund der Mehrheitsverhältnisse zur Finanzierung der 13. Rente für eine Mischvariante aus Mehrwertsteuerprozenten (0,4 Prozentpunkte) und Lohnabgaben (0,2 Prozentpunkte) – unbefristet – entschieden. Dieser Antrag gleicht der Variante aus dem Ständerat, er wurde minim korrigiert. Die Dachverbände der Wirtschaft lehnen den Vorschlag der Einigungskonferenz entschieden ab.
Das Bundesgericht hebt die Entscheide des Verwaltungsgerichtes auf
Von Thomas Anwander am 10.06.26 12:00
Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie der Gewerbeverband der Stadt Zürich haben bekanntlich rechtliche Schritte zur Klärung der kommunalen Kompetenz zum Erlassen von Mindestlöhnen angestossen. Das Bundesgericht hat nun die Beschwerden der Städte Zürich und Winterthur gutgeheissen und die Entscheide des Verwaltungsgerichtes des Kanton Zürich aufgehoben.
Japan als Warnsignal: Alt, ärmer und entvölkert
Von economiesuisse am 08.06.26 14:47
- Seit 30 Jahren sieht sich Japan mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung konfrontiert.
- Die Wohlstandsentwicklung ist seither bescheiden und man beobachtet eine Entvölkerung der ländlichen Regionen.
- Das Beispiel Japan dient als Warnung für die Schweiz im Hinblick auf eine rigide Zuwanderungspolitik.
Bildquelle: KI generiert
Am 14. Juni 2026 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung darüber, ob ein starrer Bevölkerungsdeckel von 10 Millionen Menschen in der Verfassung verankert werden soll. Die Umfragen deuten darauf hin, dass das Anliegen, gerade auch im ländlichen Raum, auf viel Zuspruch stossen dürfte. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden die Zuwanderung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum als zu hoch und zu schnell. Der Deckel wird als einfache Lösung angepriesen, um gegen diese Entwicklung vorzugehen. «Bewahren, was wir lieben», so der Slogan der Befürworter eines starren Deckels. Doch hält dieser Anspruch der Realität stand? Kann man in einer immer älter werdenden Bevölkerung Wohlstand, dezentrale Versorgung und wirtschaftliche Dynamik bewahren und gleichzeitig eine rigide Begrenzung der Migration verfolgen, wie es ab Erreichen des Deckels verfassungsmässig vorgesehen ist? In der aktuellen Debatte lohnt sich ein Blick auf Japan.
Schrumpfende Erwerbsbevölkerung und kaum Wohlstandgewinne
Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen weltweit. Seit nun fast dreissig Jahren schrumpft die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Eine Folge dieser demografischen Herausforderung ist deutlich in der Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf erkennbar. Von 1970 an konnte Japan beim Wohlstand gegenüber anderen Industrienationen aufholen. Mitte der 1990er-Jahre wiesen sie ein ähnlich hohes BIP pro Kopf auf wie Deutschland, die Niederlande oder Schweden. Doch ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Ausgangslage. Während die erwerbsfähige Bevölkerung in den europäischen Ländern weiter wuchs, begann sie in Japan zu schrumpfen. Die Auswirkungen auf die Wohlstandsentwicklung sind offensichtlich: Die Deutschen konnten ihr BIP pro Kopf seit 1996 inflationsbereinigt um 37 Prozent steigern, die Niederländer und Schweden sogar um etwa 50 Prozent. Die Wohlstandsgewinne Japans fielen mit 20 Prozent deutlich geringer aus. Mit der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung war es für Japan nicht mehr möglich, mit den anderen Ländern mitzuhalten.
Das ländliche Japan entvölkert sich immer mehr
Seit Mitte der 1990er-Jahre schrumpft die japanische Erwerbsbevölkerung, während die Gesamtbevölkerung nahezu konstant blieb. Die Wohlstandsentwicklung war seitdem bescheiden. Dies ist jedoch nur eine der Folgen der demografischen Alterung. Eine weitere Auswirkung zeigt sich bei der Betrachtung der Verteilung der Bevölkerung auf ländliche und urbane Gebiete. Bis Mitte der 1990er-Jahre wuchs die Gesamtbevölkerung in etwa so stark wie die erwerbsfähige Bevölkerung. Die Bevölkerung in den Städten nahm kontinuierlich zu, während jene auf dem Land weitgehend konstant blieb. Doch seit die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft, ist eine massive Entvölkerung des ländlichen Raums zu beobachten. Die Bevölkerung auf dem Land ist seit 1996 um 63 Prozent geschrumpft. In absoluten Zahlen hat sich die Zahl der Personen in ländlichen Gebieten von einst über 27 Millionen auf nur noch etwa 10 Millionen reduziert.
Lehren für die Schweiz
Das Beispiel Japan führt zwei Dinge vor Augen. Erstens: Ein Land, in dem die Erwerbsbevölkerung schrumpft und dieser Wegfall aufgrund einer restriktiven Migrationspolitik nicht über Einwanderung kompensiert werden kann, büsst mittelfristig an Wohlstand ein. Zweitens: Mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung wird es immer schwieriger, in ländlichen Gebieten die Versorgung mit Gütern und allen voran mit Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Es fehlen schlicht die Arbeitskräfte dafür.
Die Leute sehen sich gezwungen, in urbanere Gebiete umzuziehen, weil dort die Versorgung nach wie vor gewährleistet ist. Mit jedem Wegzug verschärft sich die Abwärtsspirale weiter: weniger Menschen, weniger Angebot. Zurück bleiben ländliche Gebiete, die entvölkert sind. Einst lebhafte Dörfer verkommen zu ausgestorbenen Ansammlungen von Häuschen. Restaurants, Geschäfte, Schulen und Spitäler sind geschlossen.
Mit Blick auf die Abstimmung über einen starren Bevölkerungsdeckel zeigt Japan, in welche Richtung es schon bald gehen könnte. Auch in der Schweiz schrumpft die Erwerbsbevölkerung im Inland. Und um die 10-Millionen-Grenze einhalten zu können, werden schon bald massive Einschränkungen bei der Zuwanderung nötig sein. Die Frage drängt sich auf: Können wir mit dem Bevölkerungsdeckel wirklich «Bewahren, was wir lieben», oder leiten wir damit den schleichenden Niedergang dessen ein, was wir lieben.
Prof. Dr. Rudolf Minsch
Leiter Wirtschaftspolitik & Aussenwirtschaft,
Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung
GuidoSaurer
Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik & Bildung
Medienmitteilung economiesuisse vom 02.06.2026
Wirtschaft geeint für Kompromiss: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 04.06.26 18:50
Der Nationalrat hat in der Sommersession die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente fortgeführt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizerische Gewerbeverband und economiesuisse bieten Hand für die von ihm vorgeschlagene befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer, um die Finanzierung der 13. AHV-Rente für die nächsten Jahre sicherzustellen. Eine Erhöhung der Lohnbeiträge lehnt die Wirtschaft entschieden ab. Mittelfristig braucht es echte Reformen für die breite Bevölkerung und den Standort Schweiz und keine blinde weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben.
Drei Wohnvorlagen im Kanton Zürich: Worum geht es?
Von HAW Redaktion am 04.06.26 10:54
Am 14. Juni stimmt der Kanton Zürich über gleich drei Vorlagen zum Thema Wohnen ab: die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative und die Wohnschutz-Initiative. Dass Wohnen derzeit viele Menschen beschäftigt, ist wenig überraschend. Die Mieten sind hoch, Wohnraum ist knapp und Wohneigentum rückt für viele immer weiter in die Ferne. Die drei Vorlagen greifen diese Probleme auf, schlagen aber sehr unterschiedliche Wege vor.
Bildquelle: KI-generiert
Unsicherheit bremst Wachstum
Von economiesuisse am 03.06.26 11:50
- Die Schweizer Wirtschaft wächst weiterhin unter Potenzial und steht unter dem Einfluss geopolitischer Unsicherheiten. Die Exportwirtschaft zeigt sich dennoch erstaunlich robust. Die binnenorientierten Branchen entwickeln sich stabil.
- Die Inflation steigt in diesem Jahr auf 0,8 Prozent.
- economiesuisse erwartet, dass das reale Bruttoinlandprodukt der Schweiz nach 1,0 Prozent in diesem Jahr auch 2027 verhalten um 1,2 Prozent wächst.
- Die Arbeitslosenquote wird von durchschnittlich 3,1 Prozent (2026) auf 3,2 Prozent (2027) steigen.
Die internationalen Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten belasten die Weltwirtschaft. Hohe Erdölpreisnotierungen, steigende Transportkosten und das erneute Aufkommen von Lieferengpässen verteuern viele Produkte und, zwar abgeschwächt, auch viele Dienstleistungen. So wird beispielsweise das Ausrollen neuer KI-Dienstleistungen teurer, weil die Hardwarepreise und die Energiekosten steigen. Entsprechend nehmen die Inflationsraten in vielen Ländern wieder zu.
In den USA und der EU zeichnet sich ein ähnliches Szenario ab wie nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine: Damals liessen stark steigende Energiepreise die Inflation innert kurzer Zeit gegen 10 Prozent ansteigen. Ein gleich starker Inflationsschub ist zwar nicht zu erwarten, da viele Länder ihre Abhängigkeiten von Energie aus den Konfliktzonen etwas reduziert haben. Dennoch ist die Richtung der Preisentwicklung vorgezeichnet. Je länger die Probleme bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus andauern, desto stärker dürfte die Inflation angeheizt werden. Besonders betroffen ist Asien, weil Länder wie Indien, die Philippinen und Indonesien in hohem Mass von Energie aus der Konfliktzone abhängig sind.
Schwächere Inflationsentwicklung in der Schweiz
Für die Schweiz ist im internationalen Vergleich weiterhin mit einer deutlich schwächeren Inflationsentwicklung zu rechnen. Der dämpfende Effekt des starken Frankens auf die importierte Inflation, die über die letzten Jahrzehnte deutlich energieeffizienter gewordene Schweizer Wirtschaft und das bereits sehr hohe inländische Preisniveau von Energie oder Nahrungsmittel führen dazu, dass die prozentualen Preisanstiege moderater ausfallen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die Zollpolitik der USA sowie durch protektionistische Massnahmen und Subventionen in vielen Ländern. Für exportorientierte Unternehmen bleibt unsicher, welche Rahmenbedingungen morgen gelten. Die Schweizer Wirtschaft hat jedoch gelernt, besser mit dieser Unsicherheit umzugehen. Gleichzeitig treibt sie viele Unternehmen dazu, ihre internationale Diversifikation weiter voranzutreiben. Dies wird den Standort Schweiz mittelfristig schwächen. Auch die hohe Regulierungsdichte belastet die Attraktivität des Standorts.
Trotz verhaltener Konsumentenstimmung und steigender Energiepreise führen vier Faktoren dazu, dass sich die Weltwirtschaft derzeit erstaunlich resilient zeigt. Erstens sorgen viele Staaten mit fiskalischen Impulsen für zusätzliche Nachfrage, etwa durch Subventionen, höhere staatliche Investitionen oder Steuersenkungen. Zweitens fliesst ein Teil der zusätzlichen Staatsausgaben in umfangreiche Rüstungsprogramme. Drittens investieren die grossen Tech-Firmen, aber auch viele kleinere Unternehmen, umfangreiche Mittel in Rechenzentren und KI-Anwendungen. Und viertens besteht in einzelnen Sektoren Nachholbedarf bei Ersatzinvestitionen und Lager werden wieder aufgefüllt, um künftige Lieferengpässe abzufedern.
Exportdynamik uneinheitlich
Die Schweizer Exportindustrie bleibt weiterhin unter Druck, entwickelt sich jedoch je nach Branche unterschiedlich. Die Textil-, die Uhren- und die exportierende Lebensmittelindustrie rechnet mit weiter rückläufigen Exporten. In der Tech-Industrie zeichnet sich hingegen im Laufe dieses Jahres eine Bodenbildung ab. Hohe Auftragseingänge deuten darauf hin, dass die MEM-Exporte 2027 wieder zulegen könnten. Die Gesundheitsbranchen – insbesondere die Pharmaindustrie und die Medizinalgüterindustrie - erwarten weiterhin ein solides Wachstum.
Im Dienstleistungsbereich wirkt sich die Lage im Nahen Osten vor allem negativ auf den Tourismus aus, insbesondere aufgrund höherer Transportkosten. Demgegenüber dürften Banken, Versicherungen und der Grosshandel ihre Dienstleistungsexporte verglichen mit 2025 sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr steigern.
Stabile Entwicklung bei binnenorientierter Wirtschaft
Während der Wachstumsmotor der Exporte stottert, entwickelt sich die binnenorientierte Wirtschaft stabil. Die Kaufkraft der Bevölkerung bleibt insgesamt hoch. Zudem wird die Zuwanderung auch 2026 und 2027 deutlich über der Abwanderung liegen. Zwar wird die positive Reallohnentwicklung durch die ansteigende Inflation etwas gedämpft, doch die Kaufkraft der Bevölkerung bleibt gross und ihre Nachfrage - insbesondere nach Dienstleistungen - wächst weiterhin. Entsprechend erwarten die Gesundheitsbranche, aber auch die Telekommunikation, die Informatik, der Detailhandel oder die Transportbranche eine positive Wirtschaftsentwicklung in diesem und im nächsten Jahr. Auch die Immobilienbranche, Beratungsunternehmen und das inländische Banken- und Versicherungsgeschäft entwickeln sich positiv. Strukturell angespannt bleibt hingegen die Lage in der Medienbranche und im Druck- und Verlagsgeschäft.
Eine wichtige Stütze des Wachstums bleiben der private und der öffentliche Konsum, welche sich stabil entwickeln und in diesem sowie im nächsten Jahr zwischen 1 und 1,5 Prozent zulegen dürften. Trotz der grossen wirtschaftlichen Unsicherheit investieren viele Unternehmen weiterhin in der Schweiz, insbesondere in Ausrüstungen, aber auch in den Wirtschaftshochbau. Der Bausektor wird dabei vor allem vom Miet- und Eigentumswohnungsbau getragen. Auch die öffentliche Hand investiert kontinuierlich in Hoch- und Tiefbauprojekte. Insgesamt dürfte der Bau in diesem und nächsten Jahr um über ein Prozent und die Ausrüstungsinvestitionen um rund drei Prozent wachsen.
BIP-Wachstum von 1,2 Prozent (2027) erwartet
Bei den Exporten ist hingegen in diesem Jahr mit einem leichten Rückgang zu rechnen, gefolgt von einer Stagnation im kommenden Jahr. Insgesamt erwartet economiesuisse ein Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts der Schweiz von 1,0 Prozent im Jahr 2026 und 1,2 Prozent im Jahr 2027.
Die Phase, in der mehr Unternehmen ihren Personalbestand als zu gross einschätzten, geht allmählich zu Ende. Für 2027 erwarten etwa gleich viele Unternehmen einen Personalaufbau wie einen Abbau. Der Arbeitsmarkt bleibt damit weitgehend ausgeglichen und die Arbeitslosigkeit steigt nur geringfügig an. Es ist mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent in diesem und 3,2 Prozent im nächsten Jahr zu rechnen.
Annahmen des Basisszenarios und Konjunkturrisiken
Die Basisprognose geht von einer anhaltend schwierigen internationalen Lage aus. Protektionismus und Subventionswirtschaft nehmen weltweit zu. Das Basisszenario geht aber davon aus, dass die Lage im Nahen Osten nicht weiter eskaliert und die Strasse von Hormus zumindest teilweise wieder geöffnet wird. Der weltweite Inflationsschub fällt entsprechend moderater aus. Auch der Ukraine-Krieg oder die Taiwan-Frage verändern sich 2027 nicht wesentlich.
Das grösste Konjunkturrisiko stellt offensichtlich die Geopolitik und die damit verbundene Unsicherheit dar, welche sich negativ auf die internationale und schliesslich auch nationale Nachfrage auswirken könnte. Rund 60 Prozent der Umfrageteilnehmer verorten in diesen drei Bereichen die grössten Risiken. Auch die Regulierung (16 Prozent) und die Politik (8 Prozent) werden häufig als Konjunkturrisiko wahrgenommen. Schliesslich werden auch mögliche Preissteigerungen bei Rohstoffen (12 Prozent) und generell Kostensteigerungen (7 Prozent) als Abwärtsrisiko genannt.
Prof. Dr. Rudolf Minsch
Leiter Wirtschaftspolitik & Aussenwirtschaft, Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung
Guido Saurer
Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik & Bildung
Gefährliche Kurzsichtigkeit
Von economiesuisse am 03.06.26 09:02
Die Schweiz steht vor einer wichtigen Weichenstellung. In wenigen Tagen stimmen wir über die 10-Millionen-Initiative ab. Was auffällt: Oft herrscht eine gefährliche Kurzsichtigkeit vor – wir betrachten das unmittelbare Hier und Jetzt und schenken zwei fundamentalen Entwicklungen zu wenig Beachtung:
-
Zum einen wird die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren weitreichende Folgen für unser Land haben.
-
Zum anderen haben die geopolitischen Entwicklungen, allen voran die veränderte Sicherheitslage in Europa, tiefgreifende Folgen für die Schweiz.
Innovation konzentriert sich in wenigen Clustern – die Schweiz braucht globale Talente
Von economiesuisse am 02.06.26 11:35
Innovation konzentriert sich weltweit in wenigen, stark vernetzten Clustern, in denen sich Talente, Kapital und Wissen bündeln. Die Schweiz gehört dank hoher Spezialisierung und leistungsfähiger Netzwerke zu dieser Spitzengruppe. Gleichzeitig ist sie als kleine, wissensintensive Volkswirtschaft in besonderem Mass auf internationale Fachkräfte angewiesen. Offenheit gegenüber globalen Talenten ist damit eine zentrale Voraussetzung für ihre Innovationsfähigkeit.
Warum Mercosur für die Schweiz so wichtig ist
Von HAW Redaktion am 01.06.26 10:00
Die Schweiz ist klein, aber wirtschaftlich stark mit der Welt verbunden. Kaum ein Land ist so abhängig vom Export von Gütern und Dienstleistungen wie die Schweiz. Genau deshalb sind offene Märkte und gute Handelsabkommen zentral für unseren Wohlstand. Das Mercosur-Abkommen zeigt besonders deutlich, warum internationale Handelspolitik für die Schweiz nicht abstrakt ist, sondern direkte Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit hat.
Mehr Wohnraum statt mehr Blockaden
Von HAW Redaktion am 28.05.26 11:38
Die neue Sotomo-Studie «Wohnraumdynamik in Zürich und der Schweiz», erarbeitet im Auftrag von Fürschi Züri, liefert eine wichtige Grundlage für die wohnpolitische Debatte im Kanton Zürich. Gerade im Hinblick auf kantonale Abstimmungen ist eine faktenbasierte Einordnung zentral. Denn die Wohnungsfrage wird oft emotional diskutiert – umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen: Gibt es tatsächlich zunehmende Verdrängung? Welche Rolle spielen Neubauten? Und hilft zusätzliche Regulierung wirklich gegen Wohnungsknappheit?
Ausschreibung beste studentische Arbeit Smart Machines: Wer will CHF 10'000 gewinnen?
Von HAW Redaktion am 27.05.26 12:40
Die Johann Jacob Rieter-Stiftung und die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur schreiben auch 2026 den mit CHF 10 000.– dotierten Preis für die beste Master / Bachelor Arbeit zum Thema Smart Machines aus. Die Initiative will den Wissensaustausch zwischen Hochschule und Wirtschaft stärken und mit konkreten Projekten zur Wertschöpfung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.
Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative: Planwirtschaft in der Bevölkerungspolitik ist der falsche Ansatz
Von Thomas Anwander am 27.05.26 11:53
Die Bevölkerung der Schweiz ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: ein robustes Wirtschaftswachstum, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die steigende Lebenserwartung. Diese Entwicklung bringt Herausforderungen mit sich – aber auch Chancen. Entscheidend ist, wie wir darauf reagieren.
KI als Game-Changer für die Produktion? Vom Hype zur harten Realität auf dem Shopfloor
Von HAW Redaktion am 27.05.26 10:28
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst aus der reinen Tech-Blase herausgewachsen. Während wir im Alltag über smarte Chatbots staunen, vollzieht sich in der Industrie eine weitaus monumentalere Revolution. Genau diesem brennenden Thema widmen wir uns bei unserer nächsten Veranstaltung der HAW Cluster-Initiative "Smart Machines" am Dienstag, 7. Juli 2026. Gemeinsam mit führenden Expertinnen und Experten wollen wir der Frage nachgehen: Wie wird KI zum echten Wettbewerbsvorteil für unsere produzierenden Unternehmen?
Junior-Lücke intelligent schliessen
Von economiesuisse am 20.05.26 08:49
Kaum ein Thema beschäftigt Unternehmerinnen und Unternehmer derzeit so intensiv wie die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Unternehmen selbst, aber auch auf den Arbeitsmarkt. Dass mit technologischen Sprüngen Arbeitsplätze verloren gehen können, ist keine neue Erkenntnis. Joseph Schumpeter hat dies treffend als «schöpferische Zerstörung» beschrieben. Die Postkutschenfahrer verloren ihre Anstellung, als die Eisenbahn aufkam. Unter dem Strich haben Innovationsschübe aber stets mehr Arbeit und mehr Wohlstand gebracht.
Smart Factory: Verpasst die Schweizer Industrie gerade die Digitalisierung?
Von HAW Redaktion am 19.05.26 15:50
Die Schweiz gilt als weltweite Innovationsführerin, doch beim Thema vernetzte Produktion besteht akuter Handlungsbedarf. Um auf unserer Hochpreisinsel die gewohnte Spitzenqualität zu sichern, die Produktivität zu steigern und dem drängenden Fachkräftemangel die Stirn zu bieten, führt kein Weg an der „Smart Factory“ vorbei. Am Event der Cluster-Initiative „Smart Machines“ in Winterthur diskutierten drei hochkarätige Referenten, wo die Schweizer Industrie aktuell steht und wie der Sprung in die smarte Zukunft gelingt.
KI bei der Arbeit: Entlastung bei steigenden Herausforderungen
Von ZHAW am 19.05.26 09:03
Zwischen Effizienzgewinn und wachsendem Druck: Fach- und Führungspersonen, die generative künstliche Intelligenz täglich nutzen, nehmen sie überwiegend positiv wahr. Doch sie äussern auch einen steigenden Erwartungsdruck und sind unsicher in rechtlichen und technischen Fragen, wie eine Studie der ZHAW ergeben hat.
Die Lage der Schweizer Industrie und was sie für den weiteren Erfolg braucht (HAW Generalversammlung Teil 2)
Von HAW Redaktion am 18.05.26 14:22
Die Schweizer Tech-Industrie zeigt sich trotz anhaltender globaler Krisen bemerkenswert robust. Doch der Druck auf die Unternehmen wächst spürbar. Anlässlich des Referats an der Generalversammlung der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) beleuchtete Swissmem-Präsident Martin Hirzel die fundamentalen Herausforderungen dieser Schlüsselindustrie. Um den Werkplatz Schweiz und damit auch denjenigen in der Region Winterthur langfristig zu sichern, muss an den Rahmenbedingungen angesetzt werden. Hirzel gab einen Einblick in die vier brennendsten Herausforderungen.
HAW Generalversammlung 2026 (Teil 1)
Von HAW Redaktion am 13.05.26 11:14
HAW-Präsident Thomas Anwander begrüsste am 12. Mai 2026 fast 90 Mitglieder und Gäste zur ordentlichen Generalversammlung in den Räumlichkeiten der AXA. In seiner Rede zog er eine kämpferische Bilanz: Während lokalpolitische von der HAW unterstütze KandidatInnen Erfolge feiern, fordern neue globale Krisen und hausgemachte lokale Standortfaktoren die Unternehmen heraus.
APK-N sagt Ja zu Mercosur-Abkommen – zusätzliche Hürden müssen verhindert werden
Von economiesuisse am 11.05.26 13:09
- Klares Signal für Freihandel gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten: Die APK-N empfiehlt das EFTA-Mercosur-Abkommen zur Genehmigung.
- Die Schweiz braucht rasch gleichwertige Marktzugänge für ihre Unternehmen, um Nachteile gegenüber der EU zu verhindern
- Keine Zusatzlast durch EUDR: Die EU-Entwaldungsverordnung ist hochkomplex und praxisfern. Ein vorschneller Nachvollzug der Schweiz würde neue Hürden schaffen.
Richtplan Winterthur: Riskante Folgen für die Wirtschaft
Von HAW Redaktion am 07.05.26 14:48
Das Stadtparlament Winterthur hat am 13. April 2026 die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans beschlossen. Der Richtplan legt die räumliche Entwicklung Winterthurs bis 2040 fest und betrifft zentrale Lebensbereiche: Wohnen, Mobilität, Gewerbe, Quartierentwicklung, Grünräume und Landwirtschaft. Aus wirtschaftlicher Perspektive wirft der Richtplan jedoch viele kritische Fragen auf.
Sicherheit und starke Armee: Es liegt in unseren Händen
Von economiesuisse am 07.05.26 10:37
Ist unser Land sicher? Können wir die Schweiz im Ernstfall verteidigen? Diese Fragen sind zurück. Die neue geopolitische Realität kann nicht wegdiskutiert werden. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an, der Konflikt am Golf treibt die Ölpreise in die Höhe und gefährdet Liefer- und Wertschöpfungsketten. Das zeigt auch: Die aktuelle Sicherheitslage hat eine erhebliche wirtschaftliche Relevanz. Die angespannte Situation beeinflusst ganz direkt Erfolgsrechnungen und Investitionsentscheide.
Ein Bevölkerungsdeckel ist keine Lösung für die Schweiz
Von economiesuisse am 04.05.26 11:20
- Die Chaos-Initiative ist kein Plan gegen reale Probleme. Sie ist ein starrer Deckel, der unseren Handlungsspielraum einschränkt.
- Sie gefährdet die Bilateralen, verschärft den Arbeitskräftemangel und setzt Versorgung, AHV und Lebensqualität aufs Spiel.
- Wer die Schweiz stärken will, löst Probleme gezielt – statt mit der Abrissbirne auf unser Erfolgsmodell zu zielen.
Bankenregulierung: Es braucht eine gute Balance zwischen Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit
Von economiesuisse am 27.04.26 11:00
- Es droht eine weitere Verschlechterung der Standortattraktivität: Die vom Bundesrat präsentierte Bankenregulierung geht deutlich über die internationalen Standards hinaus und belastet sowohl die Banken als auch den Werkplatz mit zusätzlichen Kosten.
- Die neuen Eigenmittelanforderungen betreffen die gesamte Wirtschaft, denn sie erhöhen auch die Kreditkosten. Es geht somit um die Wettbewerbsfähigkeit der ganzen Schweizer Wirtschaft.
- economiesuisse fordert eine verhältnismässige Lösung bei der Bankenregulierung, die Stabilität mit Wettbewerbsfähigkeit verbindet.
Nein zum starren Bevölkerungsdeckel
Von economiesuisse am 27.04.26 09:00
Die SVP greift mit ihrer Zuwanderungsinitiative ein Thema auf, das viele Menschen im Land bewegt. Zweifellos bringt eine wachsende Schweiz Herausforderungen mit sich. Das dürfen wir nicht beschönigen. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir über das Bevölkerungswachstums diskutieren. Die Abstimmung vom 14. Juni bietet dafür den nötigen Raum.
Chaos-Initiative gefährdet Innovationsmotor Schweiz
Von economiesuisse am 24.04.26 13:30
Schritte, die Zukunft gestalten – PAWI veröffentlicht Umweltbericht 2025
Von PAWI am 24.04.26 13:05
Die PAWI Group AG hat ihren Umweltbericht 2025 veröffentlicht. Darin zeigt das Verpackungsunternehmen, wie es Nachhaltigkeit konsequent weiterentwickelt und konkrete Massnahmen über alle Prozesse hinweg umsetzt.
Nachhaltigkeit versteht PAWI nicht als Einzelmassnahme, sondern als kontinuierlichen Prozess. «Nicht einzelne Massnahmen entscheiden, sondern die konsequente Weiterentwicklung in die richtige Richtung», heisst es im Bericht.
KI-Robotik-Startup Binabik AI wählt Winterthur als neuen Standort
Von House of Winterthur am 16.04.26 08:45
Das Robotik-Startup Binabik AI hat seinen neuen Schweizer Standort invWinterthur eröffnet. Die Ansiedlung wurde gemeinsam von der Greater ZurichvArea (GZA) und House of Winterthur begleitet und unterstreicht die Attraktivitätvdes Standorts für technologieorientierte Unternehmen.
Wir brauchen starke Banken
Von economiesuisse am 08.04.26 08:36
Die globale Lage bleibt angespannt. Direkte und indirekte Folgen des Iran-Kriegs werden der Schweizer Wirtschaft in den kommenden Monaten zusetzen. In diesem Umfeld braucht unsere Wirtschaft weiterhin Handlungsfähigkeit und vor allem keinen zusätzlichen regulatorischen Ballast.
Der Bundesrat wird demnächst kommunizieren, wie er die Eigenmittelverordnung (ERV) für den Bankensektor umsetzen will und wie er die Eigenmittelunterlegung ausländischer Beteiligungen von systemrelevanten Banken plant.
Wirtschaft lehnt Gegenvorschlag zur Konzernverantwortung ab
Von economiesuisse am 04.04.26 05:08
- Der vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative sieht ein neues Lieferkettengesetz vor, welches deutlich über die Regeln der EU hinausgeht. Das steht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Bundesrats.
- Während die EU ihr harmonisiertes Haftungsmodell aus der Omnibus-Richtlinie gestrichen hat, will der Bundesrat ein neues Haftungsregime einführen. Das ist ein komplett falsches Zeichen.
- Das neue Gesetz ist ein Paradebeispiel für unnötige Bürokratie und vorauseilenden Gehorsam, zu dem die Schweiz weder in den bestehenden noch künftigen bilateralen Beziehungen verpflichtet wäre.
- economiesuisse lehnt den präsentierten Gegenvorschlag ab.
Bilaterale III: Sicherheit, Stabilität und optimaler Marktzugang
Von economiesuisse am 02.04.26 09:00
- Verlässliche Beziehungen zur EU sind für die Schweiz kein «nice-to-have», sondern eine strategische Notwendigkeit.
- Der Status quo ist keine Option. Es gibt keine gleichwertigen Alternativen zum bilateralen Weg.
- Das neue Vertragspaket bietet die Chance, den bewährten bilateralen Weg zu stabilisieren und den hindernisfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt für Schweizer Unternehmen zu sichern.
Wohnungsnot in Winterthur
Von HAW Redaktion am 26.03.26 17:16
Der Wohnungsmarkt in Winterthur ist seit Jahren stark angespannt. Mit einer Leerstandsquote von lediglich 0,14 % gehört die Stadt zu den Gemeinden mit den wenigsten verfügbaren Wohnungen im Kanton. Eine funktionierende Marktdynamik setzt in der Regel eine deutlich höhere Quote voraus. Besonders betroffen sind kleine und bezahlbare Wohnungen sowie Angebote für Haushalte mit mittleren Einkommen. Die Knappheit wirkt sich damit direkt auf die soziale Durchmischung und die langfristige Attraktivität der Stadt aus.
Sicherheit durch Stabilität
Von economiesuisse am 26.03.26 05:46
Bilder des Krieges sind immer erschütternd. Der Gewaltausbruch im Nahen Osten ist keine Ausnahme. Die Bilder führen uns vor Augen, wie schnell Normalität in Zerstörung umschlagen kann. Neben dem Krieg in der Ukraine haben wir nun schon einen zweiten Brandherd. Die Instabilität ist Teil einer globalen tektonischen Verschiebung.
Diese aktuellen Entwicklungen müssen für die Schweiz ein Weckruf sein, denn unser Erfolg fusst auf internationaler Vernetzung und auf Stabilität.
Keine höheren Lohnabzüge für die 13. AHV-Rente
Von economiesuisse am 23.03.26 19:00
Der Ständerat hat sich in der Frühjahrssession erneut mit der Finanzierung der 13. AHV-Rente befasst. Die Zusatzleistung wurde 2024 vom Volk beschlossen – wer sie bezahlt, ist jedoch weiterhin umstritten. Der Bundesrat schlägt in seiner Botschaft eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.7 Prozentpunkte vor. Damit soll die Finanzierung rasch erfolgen, breit abgestützt sein und möglichst geringe negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Der Nationalrat unterstützt diesen Ansatz, will die Zusatzfinanzierung jedoch bis zur nächsten AHV-Reform befristen.
Bevölkerungsstagnation in Winterthur: Vorübergehende Atempause oder Trendwende?
Von Simon Bründler am 20.03.26 08:00
Ein aktueller Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über das stagnierende Bevölkerungswachstum in Winterthur sorgt für Diskussionen in der Stadtpolitik. Während die einen in den Zahlen ein Warnsignal für die Infrastrukturplanung sehen, deuten andere die Entwicklung als Folge des ausgetrockneten Wohnungsmarktes. Eine Umfrage unter den Winterthurer Stadtparlamentsfraktionen zeigt das breite Spektrum der Analysen auf.
Mehr als nur sparen: Hausarztmodelle verbessern die Gesundheitsversorgung
Von SWICA am 17.03.26 11:20
Mit dem Hausarztmodell lassen sich Krankenversicherungsprämien sparen – so weit, so bekannt. Was viele nicht wissen: Ärztenetzwerke und Krankenversicherungen arbeiten im Hausarzt- und im Partnerpraxenmodell (HMO) eng zusammen und sorgen gemeinsam für bessere Behandlungen und tiefere Kosten im Gesundheitswesen. Diese wegweisenden Modelle sind in der Ostschweiz und Zürich vor allem bei SWICA-Versicherten verbreitet.
Wettbewerbsfähigkeit braucht beides: Bilaterale III und Reformen im Inland
Von economiesuisse am 16.03.26 10:43
- Aktuelle Studien von Ecoplan und BAK belegen den positiven Effekt der Bilateralen I auf die Wirtschaftsleistung und den Wohlstand.
- Von der Zuwanderung profitieren nicht nur die Zugewanderten, sondern auch die ansässige Bevölkerung.
- Inländische Reformen sind wichtig und müssen angegangen werden. Sie sind jedoch keine Alternative zu den Bilateralen.
PAWI Group AG informiert über Änderungen in der Geschäftsführung
Von PAWI am 16.03.26 10:08
Nach 35 Jahren zieht sich Andreas Keller mit Erreichen des Pensionsalters per Ende Februar 2026 aus dem operativen Geschäft als Group CEO zurück. Unter seiner Leitung wurde die PAWI Group AG über drei Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und als verlässlicher Partner für die Verpackungsbranche etabliert.
Offenheit statt Abschottung
Von economiesuisse am 11.03.26 08:25
Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase extremer Volatilität. Während wir einerseits durch technologische Sprünge enorme Wachstumsperspektiven sehen, verdüstern andererseits geopolitische Erschütterungen den Horizont. Der militärische Schlagabtausch zwischen den USA, Israel und Iran verstärkt die wirtschaftliche Unsicherheit.
«Standort-Harakiri» verhindern
Von economiesuisse am 25.02.26 18:03
Der US Supreme Court hat den Zöllen eine Absage erteilt. Das ist an sich eine gute Nachricht. Doch die Freude währt nur kurz. Donald Trump will mit neuen Zöllen an seiner Politik festhalten. Fest steht einzig: Die Unsicherheit bleibt.
Neuer Klima-Schuldenfonds: Ungerecht statt verursachergerecht
Von economiesuisse am 23.02.26 11:29
- Das Verursacherprinzip muss als tragender Pfeiler einer erfolgreichen Klimapolitik erhalten bleiben.
- Förderung nach dem Giesskannenprinzip ist teuer und wenig wirkungsvoll.
- Eine neue Subventionsflut mit einem neuen Klima-Schuldenfonds führt in die klimapolitische Sackgasse.
Bildquelle: KI
Supreme Court stoppt IEEPA-Zölle – Unsicherheit für Schweizer Firmen bleibt
Von economiesuisse am 23.02.26 11:10
- Der US Supreme Court hat gewisse von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle für unrechtmässig erklärt. Die US-Regierung reagiert umgehend mit neuen Zollplänen.
- Für die Schweiz sinkt zwar der Zollsatz, doch die handelspolitische Unsicherheit für hiesige Firmen bleibt hoch.
- economiesuisse unterstützt den Bundesrat weiterhin hinsichtlich eines rechtlich verbindlichen Handelsabkommens mit den USA.
Spendierhosen endlich ausziehen
Von economiesuisse am 11.02.26 10:12
Wenn ein Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckt, würde der CEO kaum auf die Idee kommen, einfach die Preise für die Kundinnen und Kunden massiv zu erhöhen. Zunächst würde er einen Blick in die eigenen Bücher werfen, um die Ausgaben wo immer möglich zu senken. Denn sonst würde er vor dem Verwaltungsrat – und im Markt – nicht langebestehen.
Mit klarem Kompass durch stürmische Zeiten
Von economiesuisse am 10.02.26 21:30
- Die anhaltenden internationalen Spannungen belasten die Schweizer Wirtschaft. Die Schweiz braucht mehr denn je eine verlässliche Wirtschaftspolitik, die auf eine breite Diversifizierung der Handelsbeziehungen und attraktive Standortbedingungen setzt.
- economiesuisse erteilt einer zunehmenden Staatsverschuldung eine klare Absage. Die Wirtschaft sagt Nein zur Klimafonds-Initiative und fordert die vollständige Umsetzung des Entlastungspakets 27.
- Das Jahr 2026 muss im Zeichen des Bürokratieabbaus stehen. Bestehende Regu-lierungen gilt es zu vereinfachen und auf neue Regulierungslasten ist zu verzichten.
Bildquelle: KI
Bargeld-Initiative: Gegenentwurf der Initiative vorzuziehen
Von economiesuisse am 02.02.26 08:49
- economiesuisse lehnt die Bargeld-Initiative ab und unterstützt stattdessen den direkten Gegenentwurf.
- Die Bargeld-Initiative verlangt, dass Münzen und Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen. Zudem soll die Einführung einer anderen Währung als Ersatz für den Schweizer Franken einer Volksabstimmung bedürfen.
- Diese berechtigten Anliegen werden mit dem Gegenentwurf ausreichend erfüllt und rechtlich sauber umgesetzt.
Bildquelle: KI
Legislaturbilanz 2022–2026: Viel umgesetzt – aber an den falschen Stellen?
Von HAW Redaktion am 28.01.26 11:46
Der Winterthurer Stadtrat zieht eine positive Bilanz seiner Legislatur 2022–2026. Von 23 prioritären Massnahmen seien 12 umgesetzt, weitere 6 stünden kurz vor dem Abschluss, die restlichen würden in der nächsten Legislatur vollendet. Auf dem Papier wirkt diese Bilanz solide. Doch eine genauere Betrachtung zeigt: Entscheidend ist nicht allein, wie viele Massnahmen umgesetzt wurden, sondern welche – und zu welchem Preis.
Was kommt nach den Zöllen?
Von economiesuisse am 28.01.26 09:36
Die vergangene Woche am WEF in Davos war ereignisreich und spiegelt die Turbulenzen auf der Weltbühne seit Jahresbeginn. Trumps Forderung nach Grönland und Zolldrohungen gegen Europa haben die westliche Allianz arg belastet. Obwohl der US-Präsident die Drohungen zurücknahm und einen «Framework-Deal» ankündigte, bleibt die Botschaft klar: Die USA setzen auf Macht statt Bündnisse. Und man fragt sich zurecht: Was kommt nach den Zöllen? Die Kanadier werden sagen: Neue Zolldrohungen. Denn bereits jetzt warnt Trump vor 100-Prozent-Zöllen, falls Kanada ein Abkommen mit China abschliesst.
NEIN zum Klima-Schuldenfonds
Von economiesuisse am 26.01.26 13:24
- Die Schweizer Wirtschaft leistet viel im Bereich Umweltschutz. Die Industrie konnte ihre Emissionen seit 1990 halbieren, bei gleichzeitiger Verdoppelung der Wirtschaftsleistung.
- Der Klima-Schuldenfonds führt demgegenüber zu Schulden von bis zu 10 Milliarden Franken pro Jahr. Es drohen massive Steuererhöhungen.
- Klimaschutz, der die Haushalte und Unternehmen erheblich belastet und damit unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit schwächt, ist der falsche Weg.
Bildquelle: KI
WinLab: Co-Kreation mit Wissenschaft, Wirtschaft und Bevölkerung
Von ZHAW am 26.01.26 11:30
Mit dem WinLab Co-Creation Lab schafft die Stadt Winterthur in Zusammenarbeit mit der ZHAW und Wirtschaftsverbänden ein zusätzlicher Raum, welcher den kreativen Austausch im Sinne der Standortförderung und für die nachhaltige Stadtentwicklung unterstützt.
Die Cluster-Initiative als Innovationsmotor für Winterthur
Von Simon Bründler am 22.01.26 07:00
Das Jahr 2025 hat gezeigt: Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und steigendem Kostendruck ist der Innovationsgeist am Standort Winterthur ungebrochen. Die Cluster-Initiative der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), des Technoparks Winterthur (TPW) und des House of Winterthur (HoW) blickt auf ein Jahr voller technologischer Durchbrüche und starker Vernetzung zurück.
Neue Studie warnt vor einseitiger Belastung der Erwerbsarbeit
Von economiesuisse am 20.01.26 11:00
Bildquelle: KI
Das EP 27 stärkt den Staat, wo er für alle relevant ist
Von economiesuisse am 19.01.26 09:19
- Aufgaben, die für die ganze Bevölkerung wichtig sind – die AHV und die Sicherheit – erhalten mehr Raum im Bundeshaushalt.
- Einzelinteressen werden zugunsten der Stabilität etwas zurückgestellt.
- Nach Abstrichen im Ständerat hat es der Nationalrat in der Hand, das öffentliche Interesse wieder stärker zu gewichten.
Bildquelle: KI
Kompromissfähigkeit: Ein unterschätzter Erfolgsfaktor
Von economiesuisse am 14.01.26 22:43
Die Schweiz verdankt ihren Erfolg einem einzigartigen politischen System. Es ist geprägt von Föderalismus, direkter Demokratie und einer starken Kompromiss- und Konsensorientierung. Im Gegensatz zu Mehrheitsdemokratien zwingt das schweizerische System zu Kooperation. Konstruktive Kompromisse zeugen nicht von Schwäche, im Gegenteil. Sie sind eine Stärke und in unserem Politsystem systemimmanent. Daraus resultieren Entscheidungen, die eine breite Akzeptanz finden. Das schafft Stabilität und Verlässlichkeit.
Eigenmittelregulierung mit Augenmass: Schweiz darf sich keinen erneuten Swiss Finish leisten
Von economiesuisse am 12.01.26 11:08
- Der vom Bundesrat vorgeschlagene Vollabzug ausländischer Beteiligungen vom harten Kernkapital (Massnahme 15) ist ein unverhältnismässiger Sonderweg, der in dieser umfassenden Form international nirgends vorgesehen ist.
- Der Vorschlag steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen des PUK-Berichts: Die CS hatte keine Probleme in den Auslandseinheiten, sondern im Stammhaus, das durch eine aggressive Bewertung und regulatorische Konzessionen geschwächt wurde.
- Notwendig ist ein abgestimmtes Gesamtpaket mit internationaler Koordination, realistischen Alternativen und einer fundierten makroökonomischen Analyse.
Bildquelle: KI
KMU-MAX 2026: Start zur Nomination
Von KMU-Verband Winterthur und Umgebung am 07.01.26 13:40
Zum 16. Mal verleiht der KMU-Verband Winterthur und Umgebung den begehrten Unternehmerpreis KMU-MAX. Zahlen, Diagramme und Statistiken messen gewöhnlich den Erfolg eines Unternehmens. Der KMU-MAX aber setzt auf emotionale Werte:
Herzblut, Exzellenz und Leidenschaft.
Klimafonds-Initiative ist nicht nachhaltig
Von economiesuisse am 23.12.25 08:59
- economiesuisse lehnt die Klimafonds-Initiative klar ab.
- Die Initiative kostet jährlich bis zu zehn Milliarden Franken. Sie führt zu einem massiven Schuldenberg und hohen neuen Bundesausgaben. Steuererhöhungen werden die Folge sein.
- Effizienten Klimaschutz erreichen wir mit schlanken Verfahren, robusten Rahmen-bedingungen und privaten Investitionen. Die Initiative ist der falsche Weg.
Bildquelle: KI
US-Zölle: Entlastung in Sicht – aber Unternehmen müssen genau hinschauen
Von Simon Bründler am 22.12.25 17:32
Das grosse Interesse am Webinar von economiesuisse mit Expertinnen und Experten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zeigte deutlich, wie stark die aktuellen US-Zölle Schweizer Unternehmen beschäftigen. Im Fokus standen der aktuelle Stand der US-Handelspolitik, die Auswirkungen auf Schweizer Exporte sowie die nächsten Schritte im Verhältnis Schweiz–USA.
Irreführende Neubewertungen verschleiern strukturellen Probleme der Stadt
Von Andrin Gross am 22.12.25 09:00
Der Winterthurer Stadtrat präsentierte dem Parlament ein Budget mit einem scheinbar komfortablen Überschuss von rund 113 Millionen Franken. Dieser Gewinn wird als Beleg solider Finanzpolitik verkauft. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch: Es handelt sich um einen buchhalterischen Sondereffekt, der die tatsächliche finanzielle Lage der Stadt verzerrt. Die operative Realität bleibt angespannt, die strukturellen Probleme ungelöst.
Bildquelle: KI generiert
Ein informatives Referat zum Start in den Tag
Von Simon Bründler am 19.12.25 11:58
Am Wirtschaftsfrühstück der Raiffeisenbank Winterthur gab Matthias Geissbühler, CIO von Raiffeisen Schweiz, einen spannenden Überblick über die aktuelle Wirtschaftslage der Schweiz. Die Raiffeisenbank Winterthur hatte am 05. Dezember. 2025. Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft der Region Winterthur ins Casinotheater eingeladen. Rund 120 Gäste folgten der Einladung zum traditionellen Wirtschaftsfrühstück.
Verfehltes «Entweder-oder»
Von economiesuisse am 19.12.25 11:43
Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Wirtschaftlich gesehen endet es mit einer erfreulichen Note. Die Senkung der US-Zusatzzölle auf pauschal 15 Prozent rückwirkend ab dem 14. November ist eine grosse Entlastung für die Schweizer Unternehmen.
5,5 Millionen Franken Mehrkosten reduziert: Die bürgerliche Allianz hält
Von Simon Bründler am 16.12.25 12:36
Der zweite Teil der Budgetdebatte ist vorbei und das Fazit ist deutlich: Die bürgerlichen Stimmen aus SVP, FDP, Mitte, GLP und EVP haben dem ungebremsten Ausgabenwachstum des Stadtrats einen Riegel vorgeschoben. Doch lassen wir uns von den Zahlen nicht täuschen: Ohne den massiven Druck des Parlaments hätte die Verwaltung einfach weitergemacht wie bisher.
Bildquelle: KI generiert
US-Zölle: 15 Prozent treten rückwirkend in Kraft
Von economiesuisse am 11.12.25 13:28
- Die rückwirkende Senkung der US-Zölle von 39 auf 15 Prozent entlastet die Wirtschaft deutlich.
- Mit der Reduktion der Zölle ist die Schweiz wieder gleichgestellt mit den EU-/EFTA-Staaten und Japan.
- Es müssen nun rasch Verhandlungen über ein verbindliches Handelsabkommen mit den USA folgen.
Bilaterale III: Deutliche Zustimmung in der Vernehmlassung
Von economiesuisse am 08.12.25 11:37
- In der Vernehmlassung ist eine grosse Mehrheit der Stellungnahmen zum neuen Vertragspaket positiv ausgefallen.
- economiesuisse nimmt die Resultate der Vernehmlassung zur Kenntnis und begrüsst, dass der Bundesrat dem Parlament die Botschaft schon im kommenden Frühling vorlegen möchte.
- Entscheidend ist nun eine schlanke und unternehmensfreundliche Umsetzung im Inland. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Massnahme 14 zum Kündigungsschutz lehnt economiesuisse klar ab.
Budget 2026: Strukturelle Probleme der Stadt bleiben ungelöst
Von Simon Bründler am 04.12.25 09:00
Der Winterthurer Stadtrat präsentiert dem Parlament einen Buchgewinn, doch die operative Realität ist tiefrot. Während die bürgerliche Allianz in der ersten Parlamentsdebatte erfolgreich erste Bremsklötze beim Ausgabenwachstum gesetzt hat, offenbart der Blick hinter die Zahlen ein strukturelles Problem: Die Verwaltung wächst ungebremst, eine aktive Wirtschaftsstrategie fehlt, und im Standortwettbewerb droht Winterthur den Anschluss zu verlieren.
Bildquelle: KI generiert
Schweizer Exportwirtschaft unter Druck – Wirtschaftswachstum kühlt sich weiter ab
Von economiesuisse am 03.12.25 10:00
- Die grosse Unsicherheit auf den Weltmärkten und protektionistische Massnahmen vieler Länder belasten die Schweizer Exportwirtschaft.
- economiesuisse erwartet, dass das reale Bruttoinlandprodukt der Schweiz nach 1,2 in diesem Jahr auch 2026 verhalten mit 1,0 Prozent wächst und unter dem Potenzialwachstum bleibt.
- Der Arbeitskräftemangel schwächt sich ab und die Arbeitslosenquote wird von durchschnittlich 2,8 Prozent (2025) auf 3,0 Prozent (2026) steigen.
US-Zolltarif-Update: Was Schweizer & liechtensteinische Exporteure jetzt wissen müssen
Von Switzerland Global Enterprise (S-GE) am 02.12.25 09:03
Am Dienstag, 09. Dezember 2025 lädt Switzerland Global Enterprise (S-GE) gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO zu einem kostenlosen Online-Webinar. Titel: „US-Zolltarif-Update für Schweizer und Liechtensteiner Exporteure“. Von 15:00–16:00 Uhr erhalten Unternehmen einen kompakten Überblick über die jüngsten Entwicklungen im US-Zollrahmen.
Klare Absage an die Juso-Initiative, nächster linker Steuerhammer in Sicht
Von economiesuisse am 01.12.25 10:14
- Die radikale Juso-Erbschaftssteuer wurde heute an der Urne sehr deutlich verworfen. economiesuisse ist erfreut über das klare Nein.
- Das Schweizer Stimmvolk stellt sich damit hinter die Familienunternehmen und die Wirtschaft.
- Der nächste linke Steuerhammer kommt bereits am 8. März 2026 zur Abstimmung: Die Wirtschaft lehnt die überrissene Klimafonds-Initiative klar ab.
Tiefere Zölle, mehr Weitsicht: Eine Würdigung des Joint Statement Schweiz-USA
Von economiesuisse am 24.11.25 09:17
- Mit dem «Joint Statement» erreicht die Schweiz einen wichtigen Durchbruch: Die länderspezifischen Zölle sinken von 39 auf 15 Prozent.
- Die Absichtserklärung ist ein pragmatischer Schritt zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Investitionen.
- Alarmismus ist jetzt fehl am Platz. Nun braucht es einen geeinten Blick in Richtung rasche Aufnahme von Verhandlungen.
Die Demografie ist unerbittlich
Von economiesuisse am 19.11.25 13:02
1,29 Kinder pro Frau. Diese Zahl hat das Bundesamt für Statistik (BFS) kürzlich veröffentlicht. Sie ist nicht einfach eine weitere statistische Grösse. Die Zahl ist ein Weckruf. Seit die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau gemessen wird, war die Geburtenrate noch nie so tief. Seit 2019 ist die Geburtenzahl um 9,2 Prozent gesunken – ein Rückgang, wie er zuletzt in den 1970er-Jahren vorkam.
Wasserstoff-Anlass mit starkem Zeichen für Cluster-Initiative
Von Technopark Winterthur am 19.11.25 12:52
Am Mittwoch, 12. November, hat im Technopark Winterthur der Anlass «Wasserstoff als Schlüssel zur Energiewende» stattgefunden. Der Abend begeisterte nicht nur die rund 90 Anwesenden mit starken Keynotes und einer angeregten Diskussionsrunde, sondern setzte auch ein deutliches Zeichen für die Cluster-Initiative in der Stadt Winterthur.
Neuer Newsletter informiert über wirtschaftliche Beziehungen zur EU
Von Café Europe am 17.11.25 09:32
Der neue Newsletter „Swiss-EU Business News“ liefert Nachrichten über die Tätigkeit von Schweizer Unternehmen in der EU und von EU-Unternehmen in der Schweiz. Er wird von der Nachrichtenagentur Café Europe in Zusammenarbeit mit der EU-Delegation in Bern produziert.
Zollvereinbarung mit den USA: Positives Signal für die Schweizer Wirtschaft
Von economiesuisse am 17.11.25 08:26
- economiesuisse begrüsst die Einigung zwischen der Schweiz und den USA.
- Die US-Zusatzzölle auf Schweizer Exporte werden von 39 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. Die Schweiz erhält damit gleich lange Spiesse wie die EU-/EFTA-Staaten. Dadurch fällt ein wesentlicher Wettbewerbsnachteil für die Schweiz weg.
- Um den Standort Schweiz weiter zu stärken, braucht es zusätzliche Entlastungsmassnahmen für die Schweizer Unternehmen.
HAW Herbstversammlung 2025: Innovation, Agrarwirtschaft und Detailhandel in Winterthur
Von HAW Redaktion am 12.11.25 16:09
Am 04. November 2025 fand die diesjährige traditionelle Herbstversammlung der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) statt. Die Veranstaltung bot den Mitgliedern und Gästen einen spannenden Einblick in die lokale Innovationsförderung, die Agrarwirtschaft und den Detailhandel, abgerundet durch eine Führung im Volg-Verteilzentrum in Oberwinterthur.
Verschiebung von Grenzen in der Technolgoie für e-Fahrzeuge
Von Ralph Peterli am 11.11.25 17:46
Preisverleihung 2025: Smart Machines
Von Ralph Peterli am 07.11.25 17:17
Im Rahmen der Cluster-Initiative Smart Machines vergibt die HAW zusammen mit der Johann Jacob Rieter-Stiftung seit 2021 einen mit CHF 10'000 dotierten Preis für die beste studentische Arbeit. Die diesjährige Preisverleihung fand am 4. November im Rahmen der traditionellen Herbstversammlung der HAW vor 80 Mitgliedern und Gästen im Volg Verteilzentrum in Oberwinterthur statt. Die Jury hatte auch dieses Jahr die Auswahl aus 2 qualitativ hochstehenden Bacherlor-Teamarbeiten und 1 Master-Einzelarbeit, die mehrheitlich mit Industriepartnern allesamt an der ZHAW School of Engineering eingereicht wurden.
Juso-Initiative offenbart linke Lebenslüge
Von economiesuisse am 05.11.25 13:47
Die Juso-Initiative zur Erbschaftssteuer ist schädlich und kontraproduktiv – ein klassisches Eigentor. Die Konsequenzen wären dramatisch. Die Initiative zerschlägt nicht nur erfolgreiche Familienunternehmen, sie belastet auch den Mittelstand durch höhere Steuern und schwächt den Wirtschaftsstandort Schweiz insgesamt. Der Bundesrat, das Parlament und eine breite Allianz aus Wirtschaftsverbänden empfehlen deshalb ein klares Nein.
Stellenmeldepflicht 2026: Erneut mehr Berufe betroffen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 04.11.25 09:00
Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat die Liste mit den meldepflichtigen Berufen für das Jahr 2026 veröffentlicht. Durch den konjunkturbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit nimmt, wie im Vorjahr, auch die Zahl der meldepflichtigen Berufe zu.
Klimaprogramm der Wirtschaft: Emissionen reduzieren – nicht Jobs und Wohlstand
Von economiesuisse am 03.11.25 11:19
- Die Schweizer Wirtschaft verfolgt das Netto-Null-Ziel bis 2050 entschlossen weiter und hat auf diesem Weg bereits beachtliche Fortschritte erzielt.
- Das Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit rückt stärker in den Fokus: Geo- und handelspolitische Turbulenzen, eine unsichere Energieversorgung und eine schwache globale Konjunktur belasten unseren Standort.
- Damit unser Land auch künftig erfolgreich bleibt, braucht es eine wirksame, pragmatische und international abgestimmte Klimapolitik, die Versorgungssicherheit und Wettbewerbs-fähigkeit gewährleistet.
Trio+: Versorgungsregion Winterthur ausgezeichnet
Von SWICA am 03.11.25 08:49
Trio+, ein Projekt von Medbase, dem Kantonsspital Winterthur und SWICA, gewinnt als einer von zwei Siegern den Projektwettbewerb 2025 von Gesundheitsnetz360º. Im Fokus stehen bessere Koordination, hohe Qualität und spürbarer Nutzen für Patientinnen und Patienten.
Webinar: US-Zölle – Herausforderungen und Chancen für Schweizer Exporteure
Von SIHK am 23.10.25 20:40
Die Schweizer Industrie- und Handelskammer (SIHK) lädt in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Genf (CCIG) zu einem hochaktuellen Webinar zum Thema US-Zölle ein. Angesichts der jüngsten Entscheidung der US-Behörden, Zölle in Höhe von 39 % auf Schweizer Produkte zu erheben, stehen viele Exportunternehmen vor neuen Herausforderungen – insbesondere in den Bereichen Uhren, Schmuck und Chemie.
Neu ab 23. Oktober 2025: Meldepflicht statt Bewilligungspflicht für Personen mit Schutzstatus S
Von economiesuisse am 23.10.25 11:22
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Oktober 2025 eine wichtige administrative Erleichterung beschlossen:
Ab dem 23. Oktober 2025 gilt für Personen mit Schutzstatus S (Ausweis S) neu die Meldepflicht für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit – anstelle der bisherigen Bewilligungspflicht.
Eine der besten Erfindungen der Schweizer Politik
Von economiesuisse am 23.10.25 11:00
Vor über 20 Jahren hat die Schweiz die Schuldenbremse eingeführt. Seither schützt diese den Bundeshaushalt vor unkontrollierten Ausgaben. Die Stimmbevölkerung sprach sich im Dezember 2001 mit 85 Prozent Zustimmung für die Schuldenbremse aus. Das Volk weiss es seit eh und je: Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Die Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung war ein demokratischer Volltreffer.
Mehr herausholen: Fitnessprogramm für eine nachhaltige Infrastrukturentwicklung
Von economiesuisse am 14.10.25 10:50
- Die Entwicklung der Schweizer Verkehrsinfrastruktur ist von der Vorzeigedisziplin zur Problemzone geworden. Die Ansprüche sind grösser als die Möglichkeiten.
- Neben der Priorisierung braucht es eine ganzheitliche Planung, Effizienzsteigerungen, Innovation und neue Technologien, um den Beitrag unserer Schienen und Strassen zur Standortqualität zu sichern.
- Bevölkerung und Unternehmen dürfen nicht mit neuen Abgaben oder Steuern belastet werden – gefordert ist ein Ansatz «besser statt teurer».
Freihandel mit Indien tritt in Kraft: So profitieren Schweizer Firmen
Von economiesuisse am 06.10.25 09:04
- Das Freihandelsabkommen der EFTA-Staaten mit Indien tritt per 1. Oktober 2025 in Kraft.
- Schweizer Firmen können nun die vielen Vorteile des Abkommens auch effektiv nutzen.
- In diesem schwierigen internationalen Umfeld bietet das Abkommen der Schweizer Wirtschaft einen entscheidenden Vorteil.
Smart Mobility – Die Zukunft der Elektromobilität hautnah erleben
Von HAW Redaktion am 01.10.25 10:35
Am Donnerstag, 6. November 2025, laden die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) und ihre Partner zu den Startup Nights 2025 in die Eulachhallen in Winterthur ein. Unter dem Motto „Smart Mobility – Aktuelle und zukünftige Technologien für e-Fahrzeuge“ bietet der Event spannende Einblicke in die rasante Entwicklung der Elektromobilität in der Schweiz und darüber hinaus.
Schweiz sagt Ja zur e-ID – ein Auftrag, die digitale Chance zu packen!
Von economiesuisse am 01.10.25 09:26
- Mit dem Ja zur e-ID bekennt sich die Schweizer Bevölkerung zu den Chancen der digitalen Zukunft. Das Ja bedeutet auch einen Auftrag, diese Chancen zu nutzen.
- Die Politik ist jetzt gefragt, gute Rahmenbedingungen und eine chancenbasierte Regulierung für die Digitalisierung zu schaffen.
- Die Verwaltung muss ihre Prozesse nun digitalisieren, um Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen durch Bürokratieabbau zu entlasten.
Gesunder Lebensstil: Mit dem Coaching von santé24 klappt es
Von SWICA am 29.09.25 14:11
Hoher Blutdruck, hoher Blutzucker, hohes Cholesterin, zu hohes Gewicht – die Gefahr für solche und ähnliche Krankheiten hängt stark vom eigenen Lebensstil ab. Das Lifestyle-(Change-)Programm von santé24 hilft Betroffenen, ihren Alltag nachhaltig gesünder zu gestalten und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Sorgfältig abwägen
Von economiesuisse am 24.09.25 08:46
«Buchhalter Nötzli» steht für den kleinkarierten Bedenkenträger. Als Karikatur hielt die Figur über Jahrzehnte der Schweiz den Spiegel vor. Nötzli ist genau, manchmal überkorrekt. Er prüft jede Zahl zweimal, wägt Vorteile und Nachteile sorgfältig ab. Das mag pedantisch wirken – doch der Erfolg der Schweiz gibt Nötzli recht. Denn unsere Demokratie lebt davon, dass wir Schweizerinnen und Schweizer bei politischen Vorlagen und Abstimmungsgegenständen sorgfältig Vor- und Nachteile gewichten und dann entscheiden.
Grüner Wasserstoff: Chancen für die Schweiz – Ein Abend im Technopark Winterthur
Von HAW Redaktion am 23.09.25 10:48
Die Energiezukunft ist grüner, digitaler und spannender denn je – und Wasserstoff spielt dabei eine Schlüsselrolle. Doch wie sieht die Realität aus? Wo steht die Schweiz in Sachen grüner Wasserstoff, und welche Chancen ergeben sich für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Gesellschaft?
Neue Studie zeigt hohen Nutzen der bilateralen Verträge
Von economiesuisse am 22.09.25 13:40
Die bilateralen Verträge mit der EU haben einen hohen wirtschaftlichen Nutzen für die Schweiz. Dies haben diverse Studien gezeigt. Nun bekräftigen neue Simulationsrechnungen von BAK Economics AG in Auftrag von economiesuisse zum wiederholten Mal den Wert der Bilateralen: Die Studie zeigt auf, dass ein Wegfall der Bilateralen negative Auswirkungen auf die Wachstumsdynamik hätte. Die Auswirkungen wären bedeutend: Bei einem Wegfall läge das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz im Jahr 2045 ganze 7.1 Prozent tiefer als mit den Verträgen. Kumuliert entspricht dies ab dem Jahr 2028 einer entgangenen Wirtschaftsleistung von 685 Milliarden Schweizer Franken.
In Winterthur sind die Strompreise zu hoch
Von HAW Redaktion am 17.09.25 12:50
Die Strompreise in Winterthur sind immer noch ziemlich hoch vor allem im kantonalen Vergleich. Dies gilt besonders für Unternehmen, was die Standortattraktivität der Stadt reduziert. Trotz leichtem Rückgang der Preise in diesem Jahr ist die Situation besorgniserregend. Dabei gäbe es Wege, dem entgegenzuwirken.
Webinar US-Zölle: Was können/sollen Unternehmen tun?
Von HAW Redaktion am 17.09.25 09:27
Die geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen zwischen den USA und verschiedenen Handelspartnern verschärfen sich – und mit ihnen die Zollpolitik. Im Rahmen eines Webinars der Zürcher Handelskammer in Zusammenarbeit mit PwC Schweiz wurden die jüngsten Entwicklungen rund um die neuen US-Zölle erläutert und Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen aufgezeigt.
Aussenhandelsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis (BP) bei der SSIB
Von HAW Redaktion am 16.09.25 14:23
In einer globalisierten Wirtschaft sind Unternehmen auf Fachkräfte angewiesen, die sich nicht nur in Import und Export auskennen, sondern auch komplexe Abläufe, Vorschriften und internationale Märkte souverän beherrschen. Wer sich in diese Liga begeben will, findet mit dem Lehrgang Aussenhandelsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis (BP) bei der SSIB Swiss School for International Business eine erstklassige Möglichkeit – praxisnah, fundiert und mit echtem Mehrwert im Arbeitsleben.
Rieter an der ITMA Asia 2025: Die vollautomatische Spinnerei
Von Rieter am 12.09.25 11:27
Präzision, Geschwindigkeit und Kosteneffizienz sind gerade in herausfordernden Zeiten von entscheidender Bedeutung. Rieter hat für die ITMA ASIA + CITME 2025 ein leistungsstarkes Portfolio zusammengestellt, dass Spinnereien die Möglichkeit gibt, mit intelligenter Automation die Zukunft aktiv zu gestalten. Durch die smarte Vernetzung von Maschinen, die Optimierung von Prozessen und die Steigerung der Produktionseffizienz ermöglicht das Portfolio eine umfassende Transformation der Spinnereien und stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit. So können Kunden ihre Marktführerschaft weiter ausbauen. Zugleich ist das Portfolio ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu Rieters Vision 2027 – der vollautomatischen Spinnerei.
Der Standort braucht einen Kraftakt
Von economiesuisse am 10.09.25 15:29
Expansion nach Mexiko: Transparenz für Ihre Standortsuche
Von HAW Redaktion am 09.09.25 09:30
Die Suche nach dem passenden Industriestandort in Mexiko ist für viele internationale Unternehmen eine grosse Herausforderung. Der Markt ist unübersichtlich, Angebote und Anbieter sind schwer vergleichbar – und genau hier setzt mexecution.com an.
Partnerschaftsabkommen mit Indien: Jetzt Chancen nutzen
Von HAW Redaktion am 08.09.25 16:24
Am 10. März 2024 unterzeichneten die EFTA-Staaten und Indien das «Trade and Economic Partnership Agreement – TEPA». Es eröffnet Schweizer Unternehmen – insbesondere KMU – den Zugang zu einem Markt mit über 1,4 Milliarden Menschen und tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft. In einer Zeit globaler Unsicherheit schafft TEPA damit einen verlässlichen Rahmen für Handel und Investitionen.
Juso-Initiative zerstört Schweizer Unternehmertum
Von Medienmitteilung economiesuisse am 08.09.25 15:56
- Unternehmerinnen und Unternehmer lehnen die Juso-Initiative entschieden ab.
- Ein Ausverkauf von Firmen, Know-How und Tradition und der Verlust hoher Steuereinnahmen wären die Folge.
- Klimavorschriften und Regulierungen hemmen Innovationen und zerstören das Unternehmertum
Bildquelle: mit AKI generiert
Höherer Schlafmittelkonsum bei jüngeren Menschen
Von SWICA am 01.09.25 09:30
Laut dem Bundesamt für Statistik nehmen Schlafstörungen in der Schweiz seit mehreren Jahren kontinuierlich zu. Davon betroffen sind auch immer mehr junge Menschen in Zürich und der Ostschweiz. Sie greifen immer häufiger zu Beruhigungs- und Schlafmitteln, wie neuere Zahlen von SWICA belegen.
OECD-Mindeststeuer in der Schweiz: Aussetzen hilft den Unternehmen nicht
Von Medienmitteilung economiesuisse am 01.09.25 08:48
- Ein Aussetzen der OECD-Mindeststeuer bringt den Schweizer Unternehmen keine Entlastung, sondern mehr Unsicherheit.
- Solange die EU-Staaten die Mindeststeuer anwenden, löst eine einseitige Aufhebung durch die Schweiz keine Probleme.
- Bürokratieabbau, Verzicht auf zusätzliche Abgaben und das Entlastungsprogramm des Bundes sind effektivere Mittel, um Unternehmen zu unterstützen.
Bildquelle: mit AKI generiert
Die Sorge über die US-Zölle hat zur Forderung geführt, die OECD-Mindeststeuer in der Schweiz auszusetzen, um die hiesigen Unternehmen zu entlasten. Die Sorge ist nachvollziehbar und das übergeordnete Anliegen der Unternehmensentlastung ehrenwert. Nur lässt es sich auf diesem Weg nicht umsetzen. Leider, muss man sagen, denn die Liebe zur Mindeststeuer ist in der Wirtschaft wenig ausgeprägt. Zudem ist der Vorwurf, die Mindeststeuer habe ihr Versprechen nicht erfüllt, ein weltweites System für alle zu schaffen, berechtigt. Ein Aussetzen nützt leider trotzdem nichts: weder den belasteten Unternehmen, noch dem unter Verlagerungsdruck stehenden Schweizer Produktionsstandort.
Steuerliche Doppelbelastung verhindern
Die Aussetzung der Mindeststeuer hätte zwei Folgen: andere Staaten würden Steuergelder einziehen, auf die die Schweiz Anspruch hat, und Schweizer Unternehmen würden im Ausland einer Vielzahl zusätzlicher Steuerforderungen ausgesetzt. Die damit verbundenen Unsicherheiten – Rechtsunsicherheiten, Streitigkeiten und die Gefahr von Doppelbesteuerungen – wären erheblich. Schweizer Unternehmen investieren derzeit hohe Summen, um die Mindeststeuer hierzulande möglichst reibungslos zu entrichten und damit die Akzeptanz der Ergebnisse im Ausland zu sichern. Würde die Schweiz die Mindeststeuer aussetzen, stünden selbst hohe Schweizer Steuerzahlungen im Ausland zur Disposition (Belastungen über der Mindeststeuervorgabe von 15 Prozent sind auch in der Schweiz mehr Regel als Ausnahme), und Zusatzrechnungen würden nach Ermessen ausgestellt werden. Anders als die USA kann die Schweiz nicht geltend machen, ein anderes, aber in der Wirkung vergleichbares Mindeststeuersystem zu haben – das Hauptargument, mit dem die USA ihren Nichtbeitritt zur OECD-Steuer begründen. Und selbst wenn es so wäre, blieben die (politischen) Gewichte verschieden.
Im Herzen Europas gelegen, muss die Schweiz mitziehen
Solange vor allem die EU-Staaten die Mindeststeuer anwenden, ist es vernünftig, dass die Schweiz mitmacht. Unser Land ist wirtschaftlich nicht die Hauptkonkurrenz der EU – diese liegt in Übersee. Dort scheint das Sensorium dafür, dass Steuern schlicht Kosten sind und damit für die Wettbewerbsfähigkeit relevant, stärker vorhanden zu sein. Gegenüber den Wirtschaftsmächten USA und China ist die Mindeststeuer kein Vorteil. Das haben EU-Unternehmen längst erkannt und könnte sich als Einsicht dereinst auch in deren Kapitalen durchsetzen. Bis es so weit ist, gilt es hierzulande, die Entwicklungen genau zu verfolgen, nötige Anpassungen umsichtig umzusetzen und sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. Das einseitige Aussetzen der Mindeststeuer aber löst kein Problem, im Gegenteil.
Spielraum für die Entlastung der Unternehmen nutzen
Will die Politik die Unternehmen entlasten, hat sie dafür durchaus Mittel in der Hand. Bürokratieabbau gehört dazu – vor allem aber der Verzicht auf Vorlagen, die den Sozialbereich weiter ausbauen und die Arbeitskosten noch stärker in die Höhe treiben: der (weitere) Ausbau der AHV und seine Finanzierung über Lohnbeiträge steht hier an erster Stelle, aber auch neue Krippensubventionen und mehr Elternurlaub gehören dazu. Notwendig ist zudem das Entlastungsprogramm, ohne das entweder Steuererhöhungen drohen oder massive Einschnitte bei Leistungen wie in der Bildung und Forschung, die auch für die Wirtschaft wichtig sind. Schliesslich kann auch die Bevölkerung beitragen: etwa mit einem schmetternden Nein am 30. November gegen die Juso-Erbschaftssteuer, die die Familienunternehmen in den Ruin treibt. Das wirtschaftliche Umfeld ist international zweifellos herausfordernd. Viele Probleme, die die Schweizer Unternehmen belasten, sind aber hausgemacht und können, der (politische) Wille vorausgesetzt, hier gelöst werden.
NZZ und wirtschaftsbildung.ch wecken Begeisterung für Wirtschaftsthemen bei Jugendlichen
Von wirtschaftsbildung.ch am 25.08.25 09:09
Die NZZ und wirtschaftsbildung.ch starten eine dreijährige Medienpartnerschaft, um Jugendlichen wirtschaftliche Zusammenhänge näherzubringen – stufengerecht, praxisnah und mit Freude an ökonomischem Denken.
Lohnrunde 2026: Gemeinsam stark durch die Krise dank Stabilität statt überzogener Forderungen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 20.08.25 15:50
Die neuen US-Zölle auf Schweizer Exporte ändern die Vorzeichen der Lohnrunde 2026: Sie treffen den wichtigsten Absatzmarkt der Industrie hart und gefährden Arbeitsplätze im Inland. Jetzt gilt: Stabilität wahren mit massvollen Lohnerhöhungen, Arbeitsplätze sichern und den Werkplatz Schweiz stärken.
Stille Anzeichen: Wie Vorgesetzte psychische Probleme erkennen
Von HAW Redaktion am 20.08.25 15:19
Als Führungskraft kennen Sie das: Manchmal spüren Sie einfach, dass mit einem Teammitglied etwas nicht stimmt. Eine Veränderung im Verhalten, eine nachlassende Leistung, eine ungewohnte Gereiztheit. Oft wird dieses Bauchgefühl ignoriert, aber es ist ein wichtiges Frühwarnsignal. Psychische Probleme können das wahre Gesicht eines Menschen überdecken und erfordern von Vorgesetzten Mut und das richtige Vorgehen.
Wirtschaftswochen: Praxisnahe Einblicke in die Unternehmenswelt
Von Simon Bründler am 19.08.25 09:00
Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) engagiert sich aktiv in der Förderung des Wirtschaftsverständnisses bei jungen Menschen durch die Organisation der Winterthurer Wirtschaftswochen. Diese Programme bieten Schülern und Lernenden der Sekundarstufe II und der beruflichen Grundbildung eine einzigartige Gelegenheit, praxisnahe Einblicke in die Funktionsweise von Unternehmen zu gewinnen. Das Ziel ist es, die Neugier der Jugendlichen für wirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken und ihnen zu helfen, diese Konzepte besser zu verstehen, indem sie die Dynamik wirtschaftlicher Prozesse in einem realistischen Teamumfeld erleben.
Wirtschaft lanciert digitale Plattform «civic» zur Stärkung des Erfolgsmodells Schweiz
Von Medienmitteilung economiesuisse am 13.08.25 13:32
Hohe US-Zölle in Kraft – jetzt weiterverhandeln und Standort Schweiz stärken
Von Medienmitteilung economiesuisse am 11.08.25 08:11
- Die Schweiz konnte innert Frist keine Vereinbarung mit den USA abschliessen.
- Der Zollsatz von 39 Prozent ist ab heute in Kraft und stellt eine massive Belastung für die Schweizer Wirtschaft dar.
- Der Bundesrat ist angehalten, die Verhandlungen mit den USA mit höchster Priorität fortzusetzen. Eine möglichst rasche Einigung zur Reduktion der Zölle ist dringend. Dabei ist ein geschlossenes Auftreten von Landesregierung und Wirtschaft zentral.
- Gleichzeitig braucht es jetzt dringend ein Massnahmenpaket zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
Änderungen der US-Zölle: Wichtige Informationen für die Schweizer Exportwirtschaft
Von Switzerland Global Enterprise (S-GE) am 05.08.25 08:44
Die US-Regierung unter der Administration Trump 2.0 hat umfangreiche Änderungen an den Zollsätzen beschlossen. Dieser Artikel bietet eine kompakte Übersicht der relevanten Zollerhöhungen für Schweizer Exporteure.
Frischer Wind für Nachhaltigkeitsengagement von Kistler
Von Kistler Group am 23.07.25 11:06
Die Kistler Gruppe verstärkt die strategische Ausrichtung ihres Nachhaltigkeitsengagements: Mit der Ernennung von Franziska Kunz als neue Head of Global ESG and Sustainability, einem stärkeren Fokus auf nachhaltige Lösungen sowie weiterer Emissionsreduzierung integriert das Unternehmen Nachhaltigkeit als elementaren Bestandteil in sein Geschäftsmodell.
Grande-Dixence-Index 2024 - Es harzt weiterhin beim Ausbau der Erneuerbaren Energien
Von economiesuisse am 21.07.25 10:38
- Auch 2024 hat die Schweiz den Zubau für erneuerbare Energien um alarmierende 53 Prozent verfehlt.
- Zwar ist das besser als noch 2023, doch reicht es bei Weitem nicht aus.
- Der Ausbau muss massiv beschleunigt werden, zudem benötigen wir ein Stromabkommen mit der EU und eine offene Diskussion über alle klimaneutralen Energien.
Bildquelle: economiesuisse
Bilaterale III: Wirtschaft unterstützt das Paket
Von economiesuisse am 14.07.25 08:46
- economiesuisse und der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) unterstützen das aussenpolitisch mit der Europäischen Union (EU) ausgehandelte Vertragspaket der Bilateralen III.
- Die Wirtschaft fordert eine schlanke und unternehmensfreundliche Umsetzung in der Schweizer Gesetzgebung. Die Massnahme 14 im Bereich des Kündigungsschutzes wird abgelehnt.
- Eine abschliessende Beurteilung des Gesamtpakets erfolgt nach der parlamentarischen Beratung.
Bildquelle: economiesuisse
Erkenntnisse der Swiss Managers Survey 2025
Von ZHAW am 08.07.25 09:00
Schweizer Manager:innen justieren ihren geopolitischen Kompass neu. Die Stimmung gegenüber den Vereinigten Staaten hat sich deutlich abgekühlt, während sich die Einschätzungen z.B. zur EU verbessert. Dieser Perspektivenwechsel schlägt sich bereits in konkreten Entscheidungen nieder: Eine beachtliche Zahl von Unternehmen berichtet, dass sie begonnen haben oder aktiv prüfen, ihre Abhängigkeit von den USA zu reduzieren. Diese Entwicklung betrifft nicht nur den Warenhandel, sondern zunehmend auch Dienstleistungen. Jedes vierte Schweizer Unternehmen erwägt derzeit, seine Abhängigkeit von US-amerikanischer Software und Cloud-Diensten zu verringern. Angesichts steigender Zölle und geopolitischer Unsicherheit setzen Schweizer Manager:innen zunehmend auf internationale Diversifikation. Gleichzeitig lehnen sie protektionistische Gegenreaktionen ab, auch wenn sie die wirtschaftlichen Schäden durch die aktuellen US-Massnahmen deutlich wahrnehmen. Dies zeigt die aktuelle Swiss Managers Survey.
Unsicherheit dämpft die Exportstimmung der Schweizer KMU
Von Swiss Global Enterprise am 07.07.25 09:00
Die Exportstimmung der Schweizer KMU liegt nur noch knapp in der Wachstumszone. Die Gründe dafür sind in der aktuell grossen Unsicherheit zu suchen, die vor allem durch die US-Zollpolitik und den starken Franken, aber auch durch zahlreiche weitere wirtschaftliche und politische Spannungsfelder genährt wird. In dieser Situation setzen die Unternehmen auf bewährte Exportdestinationen und verzichten zu grossen Teilen auf die Erschliessung neuer Märkte.
Entlastungspaket 27 bleibt dringend
Von economiesuisse am 04.07.25 09:00
- Der Bundesrat schont in den Eckwerten zum Entlastungspaket 27 den Sozialbereich und auch Kürzungen zulasten der Kantone fallen geringer aus.
- Mit drohenden Defiziten von über 4 Milliarden Franken ist das Entlastungspaket unverändert nötig.
- An einer Steuererhöhung für Bezüge von Vorsorgekapital hält der Bundesrat trotz steigender Steuern und Abgaben für die Altersvorsorge fest. Diese Steuererhöhung wird abgelehnt.
Bildquelle: economiesuisse
Wer will CHF 10'000 gewinnen?
Von HAW Redaktion am 30.06.25 10:58
Die Johann Jacob Rieter-Stiftung und die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur schreiben auch 2025 den mit CHF 10 000.– dotierten Preis für die beste Master / Bachelor Arbeit zum Thema Smart Machines aus. Die Initiative will den Wissensaustausch zwischen Hochschule und Wirtschaft stärken und mit konkreten Projekten zur Wertschöpfung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.
Die Schweiz ist keine Insel
Von economiesuisse am 19.06.25 14:42
Bilaterale III: Wichtiger Schritt zur Stabilisierung des bilateralen Wegs
Von economiesuisse am 17.06.25 09:24
- Mit dem Start der Vernehmlassung zum Paket der Bilateralen III liegen nun alle Fakten auf dem Tisch.
- economiesuisse wird die publizierten Unterlagen gemeinsam mit den Mitgliedern analysieren und strebt an, vor der Sommerpause eine Beurteilung des Gesamtpakets vorzunehmen.
- Für die Schweizer Wirtschaft ist zentral, dass der bilaterale Weg stabilisiert und fort-gesetzt werden kann.
Bildquelle: economiesuisse
AHV-Finanzierung: Unverantwortliche Abwälzung der Kosten auf Erwerbstätige und Junge
Von economiesuisse am 12.06.25 14:47
- Der Ständerat vermischt die Finanzierung der 13. AHV-Rente mit einer allfälligen Aufhebung der Rentenplafonierung für Ehepaare.
- economiesuisse, der Schweizerische Arbeitgeberverband und der Schweizerische Gewerbe-verband lehnen höhere Kosten zulasten der Erwerbstätigen und der Arbeitgeber klar ab.
- Für die Wirtschaft ist klar: Es führt kein Weg an strukturellen Reformen vorbei.
Bildquelle: economiesuisse
Sulzer eröffnet hochmodernes Zentrum mit Pilotanlagen für Biopolymere
Von Sulzer am 12.06.25 14:40
Sulzer hat heute seinen vierten Standort in der Schweiz eröffnet. Der sogenannte Innovation Technology Hub (InTecH) in Winterthur Töss wird die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von Sulzer in der Polymerverarbeitung und -recycling weiter stärken. Mit 3'150 m2 Labor- und Forschungsfläche ist diese strategische Investition Teil des kontinuierlichen Engagements des Unternehmens für nachhaltige Innovation.
Massvolle Regulierung für einen wettbewerbsfähigen Finanzplatz Schweiz
Von economiesuisse am 11.06.25 14:23
- Die vom Bundesrat präsentierten Eckwerte zur Änderung des Bankengesetzes sind weitreichend und für die betroffenen Institute wie auch für die Wirtschaft mit voraussichtlich einschneidenden Konsequenzen verbunden.
- Gerade im zunehmend herausfordernden globalen Wettbewerbsumfeld ist eine starke Grossbank zentral für den Finanz- und Wirtschaftsstandort Schweiz. Eine einseitige, übermässige Verschärfung der Regulierung würde unseren Standort schwächen und die wirtschaftliche Stabilität gefährden.
- Dem Bankensystem muss Sorge getragen werden – insbesondere global tätigen system-relevanten Instituten.
- Ein regulatorisches Übergreifen auf andere Finanzmarktakteure, insbesondere Versicher-ungen, muss vermieden werden.
Bildquelle: economiesuisse
Psychische Erkrankungen fordern mehr Aufmerksamkeit
Von Amt für Wirtschaft Kantons Zürich am 06.06.25 17:12
Psychische Erkrankungen nehmen zu und erfordern mehr Aufmerksamkeit. Dies ist die Essenz einer Studie des Amts für Wirtschaft der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion. In den letzten Jahren sind gesundheitsbedingte Absenzen infolge von psychischen Erkrankungen gestiegen. Dadurch entstehen der Zürcher Wirtschaft Kosten von über 2 Milliarden Franken. Mit dem Pilotprojekt Fachstelle Betrieblicher Gesundheitsschutz sensibilisiert der Kanton Zürich die Betriebe bezüglich psychosozialer Risiken und Gesundheitsschutz.
Generationengerechtigkeit gerät ins Wanken
Von economiesuisse am 04.06.25 11:06
Verunsicherung bremst die Wirtschaft
Von economiesuisse am 03.06.25 13:05
Bildquelle: economiesuisse
Weiterbildung: Digitaler Produktpass (DPP)
Von ZHAW am 30.05.25 13:09
Der europäische «Green Deal» verfolgt das Ziel, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf Produktentwicklung und Produktionsprozesse. Zukünftig müssen Produkte reparierbar, wiederverwendbar und recyclebar sein. Der digitale Produktpass (DPP) dient als zentrales Instrument zur Bündelung und Bereitstellung relevanter Produktinformationen und ermöglicht Unternehmen, die neuen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.
WOW, Schweiz! Unser Erfolgsmodell braucht mehr Rückhalt
Von economiesuisse am 26.05.25 08:28
- Das Erfolgsmodell Schweiz ist unter Druck. Unser Wohlstand ist aber kein Selbstläufer.
- Eine langfristig angelegte Kampagne soll den Wert einer starken Wirtschaft wieder deutlicher ins öffentliche Bewusstsein rücken.
- Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre persönlichen Geschichten. Zum Auftakt der Kampagne fragen wir: Was ist dein WOW in der Schweiz?
Bildquelle: economiesuisse
Ein Hoch auf die Berufslehre
Von economiesuisse am 21.05.25 08:39
HAW Generalversammlung 2025 (Teil 2): Die Zukunft der Schweizer Wirtschaft
Von HAW Redaktion am 20.05.25 12:23
Am 13. Mai 2025 fanden sich rund 70 MitgliederInnen und Gäste zur ordentlichen Generalversammlung der HAW ein. Als Gastreferentin durften wir Frau Dr. Suzanne Thoma, Verwaltungsratspräsidentin und CEO bei der Sulzer AG, begrüssen. In ihrem Referat mit dem Titel «Chancen und Herausforderungen – Industriestandort Schweiz» analysierte sie die aktuelle Lage der Schweizer Wirtschaft.
HAW Generalversammlung 2025 (Teil 1)
Von HAW Redaktion am 19.05.25 12:38
Thomas Anwander, Präsident der HAW, begrüsste am 14. Mai 2024 rund 70 Mitglieder und Gäste zur ordentlichen Generalversammlung. In seiner Rede nahm er Stellung zu aktuellen Themen, wie der Zollpolitik, dem Ukraine Krieg, dem kommunalen Richtplan und der Steuervorlage. Auch die private Cluster-Initiative, welche steigendes Interesse verzeichnet, wurde angesprochen.
Stromabkommen mit der EU: ein Meilenstein für die Versorgungssicherheit
Von economiesuisse am 19.05.25 08:54
- Das Stromabkommen ist noch besser als erwartet: mit dem Abkommen sichert sich die Schweiz eine Importkapazität von 8000 Megawatt.
- Das entspricht einer Leistung von mehr als sechsmal der Leistung des KKW Leibstadt.
- Neben zahlreichen weiteren Vorteilen, kann damit insbesondere die kritische Versorgungssituation in den Wintermonaten entschärft werden.
Bildquelle: economiesuisse
Wichtige Neuerung: Längere Kurzarbeitsentschädigung bringt Unternehmen Entlastung
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 19.05.25 08:42
Bildquelle: KI generiert
Am 18. Mai zählt jede Stimme: Darum braucht Zürich die Steuersenkung!
Von Simon Bründler am 06.05.25 09:00
Der 18. Mai ist ein wichtiger Tag für den Kanton Zürich und seine Zukunft. Wir stimmen über eine kantonale Steuervorlage ab, die für unseren Wirtschaftsstandort von grosser Bedeutung ist. Die Entscheidung steht auf Messers Schneide – umso wichtiger ist es, dass wir uns jetzt informieren und für eine zukunftsgerichtete Lösung einsetzen. Aus unserer Sicht gibt es klare Gründe, warum ein JA zu dieser Vorlage der richtige Weg ist.
«Wake-up Call» für den Standort Schweiz
Von economiesuisse am 05.05.25 10:29
- Die aktuelle Lage muss ein Weckruf für die Schweiz sein: Ohne Massnahmen büsst unser Land an Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit ein.
- Damit der Bund handlungsfähig bleibt, gilt es, das «Entlastungspaket 27» ausgabenseitig umfassend umzusetzen. Auf einnahmenseitige Massnahmen ist zu verzichten.
- Auch die Unternehmen und Arbeitnehmenden müssen mit einem Massnahmenpaket entlastet werden. Das stärkt nicht nur die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts, sondern schafft auch neue Einnahmenpotenziale für den Staat.
Bildquelle: economiesuisse
Handelspolitik Trump 2.0 – Folgen für die Schweiz
Von economiesuisse am 28.04.25 09:06
- 2025 erhöht sich der Druck auf die Weltwirtschaft durch neue US-Zölle.
- Das Aufflammen des internationalen Handelskonflikts belastet Schweizer Exporte, Unternehmen und Investitionen.
- Wir halten Sie hier über die neusten Entwicklungen im globalen Handelsstreit und die wirtschaftlichen Folgen für die Schweiz auf dem Laufenden.
Smart Machines: Die Zukunft der Aviatik
Von HAW Redaktion am 25.04.25 12:15
Am 8. April fand in Turbenthal ein Smart Machines Anlass zum Thema Aviatik statt. Unter dem Titel «Smart Aviatik - leistungsfähig und zukunftssicher» hielten verschiedene Experten im Bereich herausragende Referate. Im Zentrum der Veranstaltung standen dabei Smarte Ansätze und Konzepte der Luftfahrt - auch von lokalen Unternehmen - sowie neuartige Antriebstechnologien und Flugzeugkonzepte.
WinGD X-EL gewinnt erstes Hybrid-Integrationsprojekt für windunterstützte Schiffe
Von Winterthur Gas&Diesel am 18.04.25 09:00
Das Schweizer Unternehmen für maritime Antriebstechnik WinGD wird hybride Energie- und Stromsysteme auf vier windunterstützten Tankern mit 113.600 DWT, die derzeit für Union Maritime Limited (UML) gebaut werden, integrieren. Diese Vereinbarung markiert das erste Mal, dass WinGDs X-EL Integrated Energy-Lösung mit windunterstütztem Antriebssystem kombiniert wird. Dies gewährleistet eine optimale Nutzung der durch den Hauptmotor und die Segel erzeugten Energie an Bord.
Studie beweist langfristigen Erfolg strukturierter Diabetes-Behandlungen
Von SWICA am 16.04.25 14:05
SWICA und Medbase setzen sich für eine integrierte medizinische Versorgung ein und engagieren sich gemeinsam für eine optimale Betreuung bei chronischen Erkrankungen. Seit 2018 setzt Medbase in ihren Medical Centern das strukturierte Betreuungskonzept für die Behandlung von Diabetes Typ 2 ein. Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie der ZHAW untersucht den Erfolg dieses Konzepts in einer Begleitevaluation. Die aktuelle Analyse zeigt: Die Behandlungsqualität konnte nachhaltig verbessert werden – bei markant tieferen Kosten.
Teil-Aussetzung der US-Zölle ist gut, aber noch keine Lösung
Von economiesuisse am 14.04.25 13:00
- Die US-Regierung hat die länderspezifischen Zölle für 90 Tage ausgesetzt. Damit bekommt die Diplomatie nun Zeit zum Arbeiten und eine weitere Eskalation kann für den Moment eingedämmt werden.
- Die Unsicherheit für die Weltwirtschaft bleibt jedoch bestehen.
- Die Basiszölle von 10 Prozent sind weiterhin eine hohe Zollbelastung und im Fall der Schweiz ungerechtfertigt.
Einfache Methoden für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz
Von Kanton Zürich am 14.04.25 10:40
Die Sozialtherapie der Stiftung Fintan in Rheinau hat gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden eine Vision und Massnahmen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz erarbeitet. Unsere Fachstelle unterstützte den Prozess.
Für offene Märkte einstehen
Von economiesuisse am 09.04.25 08:31
Kantonale Steuerabstimmung am 18. Mai: Jetzt informieren beim HAW-Podium am 22. April!
Von Simon Bründler am 08.04.25 09:00
Der Kanton Zürich steht vor einer wichtigen Entscheidung: Am 18. Mai 2025 stimmen wir über eine kantonale Steuervorlage ab. Solche Entscheide beeinflussen uns alle – als Privatpersonen, Familien und Unternehmer. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, ist es entscheidend, die Argumente und Hintergründe zu kennen.
US-Zölle: Nach aussen besonnen agieren, innenpolitisch Handlungsspielraum nutzen
Von economiesuisse am 07.04.25 10:38
- economiesuisse begrüsst, dass der Bundesrat auf Gegenmassnahmen verzichtet und auf eine Verhandlungslösung mit den USA setzt.
- Als Exportnation muss die Schweiz auf eine breite Palette von Handelspartnern setzen: mit Freihandelsabkommen weltweit und guten bilateralen Beziehungen zur EU.
- Um Unternehmen und ihre Arbeitnehmenden zu unterstützen, braucht es jetzt innenpolitische Massnahmen zur Stärkung der Standortattraktivität.
Mindestfranchise wird erhöht – und jetzt?
Von HAW Redaktion am 01.04.25 10:00
Die Erhöhung der Mindestfranchise bei Krankenkassen steht bevor. Der Bundesrat plant eine Anpassung des seit 20 Jahren unveränderten Betrags von 300 Franken. Doch wie kam es zu diesem Entscheid? Und was sind dessen Implikationen?
Bildquelle: KI-generiert mit Canva
Umfassendes Angebot: SWICA unterstützt Kurse für Schwangere und Eltern in Winterthur
Von SWICA am 24.03.25 10:59
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind prägende Zeiten, in denen Mütter enorme körperliche und emotionale Veränderungen durchleben. Um werdende Eltern bestmöglich zu unterstützen, bietet das Geburtshaus Winterthur Geburtsvorbereitungs-, Rückbildungs- und Babymassagekurse an. SWICA unterstützt das Geburtshaus Winterthur und setzt sich für eine umfassende Versorgung von Schwangeren, Eltern und Babys im Raum Winterthur ein.
Nein zur radikalen Kündigungsinitiative – eine Gefahr für die Schweiz
Von economiesuisse am 24.03.25 10:46
- Die Initiative schadet dem Wirtschaftsstandort Schweiz, weil sie den Fachkräftemangel verschärft und Unternehmen wichtige Arbeitskräfte entzieht.
- Die Initiative gefährdet die Bilateralen. Bei einer Aufkündigung der Bilateralen I würde die Schweiz den privilegierten Zugang zum europäischen Markt verlieren.
- Eine nachhaltige Zuwanderungspolitik muss wirtschaftliche Bedürfnisse berücksichtigen – eine pauschale Begrenzung ist der falsche Weg, weshalb economiesuisse klar Nein zur Initiative sagt.
Unfaire Handelspraktiken? USA-Schweiz 3:1
Von economiesuisse am 17.03.25 10:00
- Die Schweiz ist einer der besten Wirtschaftspartner, den die USA überhaupt haben.
- Handelskriege und hohe Zölle sind schlecht für die Exportnation Schweiz, aber auch für die USA.
- In der Handelsbeziehung steht es 3 zu 1 zu Gunsten der USA, es gewinnen aber trotzdem beide Länder.
Unrealistische Verlagerungsziele würden mindestens 28 Milliarden Franken kosten
Von economiesuisse am 12.03.25 12:07
Der Schienengüterverkehr muss dringend modernisiert werden. Aktuell stehen jedoch Verlagerungsziele im Vordergrund, die kaum erreichbar sind. Die stärkere Verlagerung auf die Schiene im Inland bedingt Bahnausbaukosten von mindestens 28 Milliarden Franken für die Steuerzahlenden und führt zu Kaufkraftverlusten bei den Konsumentinnen und Konsumenten. ASTAG, Gewerbeverband und economiesuisse sprechen sich für eine Korrektur aus. Schiene und Strasse müssen Hand in Hand funktionieren – für günstige, sichere und saubere Transporte.
Regulierungsseuche verhindert neuen Wohnraum in den Städten
Von economiesuisse am 11.03.25 16:08
Wer heutzutage in einer Stadt auf Wohnungssuche ist, hat nicht gut lachen. Eine Regulierungs-Seuche wütet in den Schweizer Städten und verhindert einen gesunden Immobilienmarkt. Basel und Zug wurden kürzlich von den chronisch kranken Städten in der Westschweiz angesteckt. In vielen anderen Städten sind die Viren gestreut, aber eine schlimmere Erkrankung könnte noch abgewendet werden. Zürich und Bern beispielsweise stimmen über die schädlichsten Eingriffe erst noch ab. Die Wahlempfehlung sollte allen klar sein: Mietzinsdeckel verschlimmern die Wohnungsknappheit massiv. Sie führen dazu, dass niemand mehr bauen will.
Smart Aviatik – leistungsfähig und zukunftssicher
Von HAW Redaktion am 05.03.25 14:24
Die Zukunft der Luftfahrt beginnt jetzt
Die Luftfahrt steht an einem Wendepunkt: Immer strengere Umweltauflagen, der Ausstieg aus verbleitem Flugbenzin und der zunehmende Einsatz von Drohnen und Lufttaxis prägen die Branche. Wie sieht die Zukunft des Fliegens aus? Welche Innovationen machen Luftfahrt nachhaltiger und effizienter? Die Cluster-Initiative "Smart Machines" lädt am 8. April 2025 zu einer spannenden Veranstaltung bei SUTER INDUSTRIES AG in Turbenthal ein, um genau diese Fragen zu beantworten.
US-ZÖLLE auf Stahl und Aluminium
Von Switzerland Global Enterprise (S-GE) am 27.02.25 15:51
US-Zusatzzölle auf Stahl und Aluminium - Diese Änderungen betreffen viele Schweizer Unternehmen, die in die USA exportieren. Eine kurze Übersicht aus den «US-Ankündigungen» (die sogenannte «Proclamation») zum heutigen Stand (20.02.2025).
Swiss Excellence Product Award 2025: Jetzt Bewerben!
Von HAW Redaktion am 26.02.25 15:43
Die Swiss Excellence Product Awards werden am 11. September 2025 anlässlich einer Feier im Technopark Winterthur übergeben. KMUs können von einer Auszeichnung enorm profitieren Aber auch die Teilnahme bietet bereits viele Vorteile, weshalb sich möglichst viele Winterthurer Unternehmen bewerben sollten.
Bildquelle: KI-generiert mit HubSpot
Wer stoppt das Bürokratiewachstum?
Von HAW Redaktion am 24.02.25 16:25
Die Anzahl Staatsangestellten ist in der Schweiz unglaublich hoch. Die Stadt Zürich beschäftigt mittlerweile ein Heer von 30'000 Angestellten, in Winterthur sind es immerhin 5’500. Auch beim Bund werden laufend neue Stellen geschaffen werden – und zwar in allen Departementen. Diese Tendenz kann der Schweizer Wirtschaft nachhaltig schaden.
Der Elefant hat eine Maus geboren
Von economiesuisse am 24.02.25 12:45
- Die Bundesausgaben fürs Personal steigen trotz «Sparmassnahmen» weiter.
- Die angekündigten Entlastungen sind minimal im Vergleich zum Wachstum der Personalausgaben.
- In anderen Bereichen hingegen wird tatsächlich gekürzt.
Ein hochmodernes Datacenter für die lokalen KMU
Von NorthC Schweiz AG am 20.02.25 13:50
Am 20. März 2025 eröffnet der Rechenzentrumsbetreiber NorthC in Winterthur offiziell ein neues Datacenter. Mitten im Herzen der Stadt sind neu Colocation und Connectivity direkt verfügbar. Was das für lokale KMU bedeutet, warum Winterthur ein wichtiger Standort ist und wieso ein Datacenter die perfekte Umgebung für eine IT-Infrastruktur ist, erläutert Patrik Hofer, Managing Director Schweiz von NorthC.
Was ist Hightech?
Von Amt für Wirtschaft Kantons Zürich am 18.02.25 13:00
Der Wirtschaftsraum Zürich und mittendrin Winterthur mit diversen Unternehmen und der ZHAW School of Engineering gehört in den Zukunftstechnologien Künstliche Intelligenz, Computer Vision, Quantencomputing und autonome Systeme mit seinen Hochschulen und Technologieunternehmen zur Weltspitze. Diese und noch weitere Technologien findet man in Zürichs Hightech-Ökosystem.
KI-Regulierung soll auf bewährte Instrumente setzen
Von economiesuisse am 17.02.25 08:06
Der Bundesrat hat eine umfassende Analyse zur Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Schweiz vorgelegt und einen regulatorischen Richtungsentscheid gefällt. Die Wirtschaft begrüsst diesen Entscheid: Die Schweiz soll bei der Regulierung von KI auf den bestehenden Rechtsrahmen setzen und diesen nur gezielt anpassen.Nur mit prinzipienbasierten und zukunftsbeständigen Regeln profitieren unsere Bevölkerung und Unternehmen umfassend von der neuen Technologie.
NorthC lädt ein: Feiern Sie mit uns die Eröffnung des Standorts Winterthur
Von NorthC Schweiz AG am 14.02.25 11:39
Nach den erfolgreichen Meilensteinen in Münchenstein und Biel freuen wir uns, nun den nächsten Schritt zu gehen – die feierliche Eröffnung unseres Datacenters und der neuen Offices in Winterthur! Unter dem Leitgedanken „…personal connections.“ lädt NorthC die Mitglieder der HAW herzlich ein, Teil dieses besonderen Moments zu sein.
Deutliche Ablehnung der Umweltverantwortungsinitiative ist ein Nein zu linken Mogelpackungen
Von Medienmitteilung economiesuisse am 12.02.25 17:20
Die Schweizer Stimmbevölkerung erteilt der Umweltverantwortungsinitiative eine klare Absage. economiesuisse hat sich aktiv gegen diese radikale Vorlage eingesetzt und begrüsst das Ergebnis. Für die Schweizer Wirtschaft ist klar: Es gilt Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz zu verbinden, anstatt utopische Ziele zu setzen und den Standort zu schwächen.
Verkehr und Wirtschaft in Winterthur: Herausforderungen und Lösungen
Von HAW Redaktion am 30.01.25 10:00
Der KMU-Verband Winterthur führte eine Befragung unter 150 lokalen Firmen durch, um deren Mobilitätsbedürfnisse zu erfassen und faktenbasierte Aussagen zur geplanten Verkehrspolitik der Stadt Winterthur machen zu können. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Defizite in der Verkehrs- und Parkplatzsituation für Unternehmen, Mitarbeitende und Kunden.
Winterthurer Unternehmen unter zunehmendem Druck
Von HAW Redaktion am 29.01.25 15:41
Die Unternehmensbefragung 2024, durchgeführt von House of Winterthur, zeigt wichtige Trends und Herausforderungen für die lokale Wirtschaft auf. Die Ergebnisse sollten politisch Verantwortliche aufrütteln, da sie sowohl positive als auch besorgniserregende Entwicklungen verdeutlichen.
Rivora Sammelstiftung – Flexible Vorsorgelösungen für eine sichere Zukunft
Von Rivora Sammelstiftung am 29.01.25 11:45
Die Rivora Sammelstiftung mit Sitz in Winterthur bietet seit Jahrzehnten massgeschneiderte Lösungen für die berufliche Vorsorge. Mit der neuen Vorsorgelösung «Rivora Kollektiv», die ab dem 1. Januar 2025 verfügbar ist, profitieren Unternehmen von individuell gestaltbaren Vorsorgeplänen, attraktiven Konditionen und einer überdurchschnittlichen Verzinsung des Sparkapitals. Geringe Verwaltungsgebühren, tiefe Risikokosten und eine nachhaltige Anlagestrategie machen dieses Angebot besonders interessant für Unternehmen.
Schweiz unterzeichnet zwei neue Freihandelsabkommen
Von economiesuisse am 28.01.25 11:48
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Schweiz und die anderen EFTA-Staaten unterzeichneten heute am WEF das
Freihandelsabkommen mit Thailand.
- Gestern fand am WEF die Unterzeichnung des Freihandelsabkommen mit dem Kosovo statt.
- Diese Abkommen stärken die Diversifizierung der Schweizer Handelsbeziehungen in geopolitisch
stürmischen Zeiten.
Horizon Europe: Vorläufiges Comeback der Schweiz
Von economiesuisse am 27.01.25 11:44
Das Wichtigste in Kürze:
- Schweizer Forschende können wieder nahezu uneingeschränkt an Horizon Europe teilnehmen.
- Eine Vollassoziierung ist langfristig nur gewährleistet, wenn die Schweizer Stimmbevölkerung
den Bilateralen III dereinst zustimmt.
Schweizer Berufsmeisterschaft im Wettkampf Entrepreneurship 2025
Von HAW Redaktion am 20.01.25 14:08
Wähle deine Regionalmeisterschaft (Selektionstag) und melde dein Team an!
EntrepreneurSkills ist der Wettbewerb, der jungen Berufsleuten aus allen Branchen in der Schweiz die Möglichkeit bietet, ihre unternehmerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und weiterzuentwickeln. Teilnehmende messen sich in praxisnahen Aufgaben, die Kreativität, Problemlösungsfähigkeiten und Geschäftsstrategien erfordern. Der Wettbewerb fördert nicht nur unternehmerisches Denken und Handeln, sondern bietet auch wertvolle Erfahrungen und Netzwerkmöglichkeiten.
Nein zur Umweltverantwortungsinitiative
Von HAW Redaktion am 15.01.25 12:10
Höhere Preise und Konsum-Verbote sind die Folgen der Umweltverantwortungsinitiative, welche eine utopische Reduktion des Ressourcenverbrauchs und des Schadstoffausstosses innert 10 Jahre fordert. Um dies zu erreichen, müssen wir auf 67 Prozent unseres heutigen Konsums verzichten. Das erfordert radikale Massnahmen und bedeutet das Ende unseres gewohnten Lebensstandards.
Fehlende Arbeitskräfte werden die Zürcher Wirtschaft vor Herausforderungen stellen
Von Amt für Wirtschaft Kantons Zürich am 13.01.25 07:37
Die Schweiz steht vor tiefgreifenden demografischen Veränderungen: Die Bevölkerung wird zunehmend älter und die Geburtenrate sinkt. Während laut Prognosen ein heute geborenes Kind im Durchschnitt sechs Jahre länger leben wird als seine Eltern und 13 Jahre länger als die Grosseltern, ist die Geburtenrate pro Frau in den letzten 60 Jahren von 2,7 auf 1,3 gesunken.
Arbeitgeber begrüssen Abschluss der Verhandlungen zu den Bilateralen III
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 22.12.24 17:52
Heute hat der Bundesrat kommuniziert, dass die intensiven Verhandlungen mit der Europäischen Union erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Arbeitgeber begrüssen diese durch den Bund erzielten Fortschritte. Sie werden das Verhandlungsergebnis und die innenpolitische Umsetzung, sobald beides vorliegt, vertieft prüfen. Für die Arbeitgeber ist es zentral, das Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz wieder auf ein stabileres Fundament zu stellen und damit für Planungssicherheit zu sorgen.
Neuer Hauptsitz für SWICA
Von SWICA am 19.12.24 09:28
Dreieinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung haben die SWICA-Mitarbeitenden der Generaldirektion ihren neuen Hauptsitz im Quartier Inneres Lind bezogen. Der Wirtschaftsstandort Winterthur profitiert davon.
Aenderungen in den Sozialversicherungen für 2025
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 17.12.24 10:12
Per 1. Januar 2025 tritt unter anderem die zweite Etappe der AHV-21-Reform in Kraft: Das Referenzalter der Frauen wird um drei Monate erhöht. In der 3. Säule können ab nächstem Jahr Beiträge auch rückwirkend einbezahlt werden.
Cluster-Initiative auf Kurs
Von Simon Bründler am 13.12.24 14:25
Die Cluster-Initiative Smart Machines hat 2024 erneut bewiesen, wie entscheidend Zusammenarbeit und Vernetzung für Innovation und Wachstum in der Region Winterthur sind. Wirtschaft und Wissenschaft kamen zusammen, um neue Technologien voranzutreiben und nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.
Entdecken Sie die neue Toolbox für mentale Gesundheit
Von Simon Bründler am 06.12.24 16:18
Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein Thema, das in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Eine steigende Zahl an Fehlzeiten und psychischen Erkrankungen sind Alarmzeichen, die Unternehmen nicht ignorieren können. Doch wie kann man als Arbeitgeber aktiv etwas für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden tun und gleichzeitig die Produktivität des Unternehmens sicherstellen? Hier setzt die neu entwickelte Toolbox für mentale Gesundheit an – eine praxisorientierte Sammlung von Ressourcen und Tools, die Unternehmen helfen soll, ein gesundes und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Zürich: Wachstumsmotor für Digital Health in der Schweiz
Von Kanton Zürich am 05.12.24 10:12
Der Kanton Zürich etabliert sich immer mehr als zentraler Wachstumsmotor für die Digital Health Industrie in der Schweiz. Mit seiner Kombination aus Spitzenforschung, einem starken Finanz- und Versicherungssektor sowie einem florierenden Technologie- und Gesundheitscluster bietet die Region optimale Bedingungen für Unternehmen, die digitale Innovationen im Gesundheitswesen vorantreiben.
Begrüssenswertes Urteil
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 30.11.24 17:35
Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die geplanten kommunalen Mindestlöhne in Zürich und Winterthur gestoppt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst das Urteil, hat er doch seit langem vor den negativen Folgen kommunaler Mindestlöhne gewarnt.
Stabile öffentliche Finanzen: ein Segen – und ein Auftrag an die Politik
Von economiesuisse am 29.11.24 15:14
In der Budgetdebatte der kommenden Wintersession müssen zentrale Staatsaufgaben vom zu viel gewordenen Gewünschten getrennt werden.
Auch die Debatte um das Entlastungspaket muss 2025 unter diesem Leitthema stattfinden.
Im Vordergrund steht die finanzielle Stabilität: Sie dauerhaft zu erhalten, hat die Stimmbevölkerung der Politik mit der Schuldenbremse ins Pflichtenheft geschrieben.
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hebt Verordnung zur Einführung eines Mindestlohns in Städten auf
Von Thomas Anwander am 29.11.24 12:15
Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie der Gewerbeverband der Stadt Zürich haben nach den jeweiligen kommunalen Abstimmungen bekanntlich rechtliche Schritte angestrebt, um die kommunale Kompetenz zum Erlassen von Mindestlöhnen prüfen zu lassen. Mit dem am heutigen Tag publizierten Urteil heisst das Verwaltungsgericht die erhobenen Beschwerden gut und hebt die Verordnungen in Winterthur und in Zürich auf.
Wie teuer ist das Wohnen in der Schweiz wirklich?
Von HAW Redaktion am 15.11.24 09:10
Die Sorge von erhöhten Wohnkosten ist in der Schweiz und in Winterthur gross. Auch in den Medien wird regelmässig über steigende Mieten berichtet. In der Stadt Winterthur wurde die «Wohnen für Alle» Initiative lanciert, über welche am 24. November abgestimmt wird. Doch ein Blick auf die Fakten zeigt, dass die Wohnsituation weniger besorgniserregend ist, als die Initianten vermuten lassen.
Export Award 2025: International erfolgreiche Unternehmen gesucht
Von Simon Bründler am 14.11.24 08:53
Jedes Jahr wird ein Unternehmen für seine Erfolge im internationalen Geschäft mit dem Export Award ausgezeichnet. Bewerben können sich international tätige Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen. Die Preisverleihung findet am 30. April 2025 im Rahmen des Aussenwirtschaftsforums in Basel statt. Die Auszeichnung wird von Ruth Metzler-Arnold, Verwaltungsratspräsidentin von Switzerland Global Enterprise, überreicht.
Mehrheit der Arbeitnehmenden hat Erfahrungen mit psychischen Problemen
Von Ralph Peterli am 08.11.24 09:20
Im Ressort Arbeitgeber von HAW und KMU-Verband werden gesteigerte Absenzen am Arbeitsplatz regelmässig diskutiert und eine Zunahme von psychischen Erkrankungen vermutet. In der Folge haben Spezialisten der WorkMed AG im Auftrag der HAW und mit grosszügiger Unterstützung von SWICA eine Umfrage gemacht, mit dem Ziel zu erheben, wie sich die Situation bei der regionalen Wirtschaft darstellt. Anlässlich der Herbstversammlung der HAW wurden die Resultate nun präsentiert. Die Deutlichkeit der Aussagen hat selbst die Spezialisten der Studienautoren erstaunt.
Rivora Sammelstiftung startet kollektive Vorsorgelösung
Von Rivora Sammelstiftung am 07.11.24 18:12
Die Rivora Sammelstiftung führt mit der «Rivora Kollektiv» ein attraktives neues Angebot für die berufliche Vorsorge von Unternehmen ein. Arbeitnehmende und Arbeitgebende profitieren von einer überdurchschnittlichen Verzinsung des Sparkapitals, günstigen Verwaltungsgebühren, tiefen Risikokosten und individuellen Vorsorgeplänen. Beitritte sind ab 1. Januar 2025 möglich.
Preisverleihung 2024: Smart Machines
Von Ralph Peterli am 06.11.24 08:43
Im Rahmen der Cluster-Initiative Smart Machines vergibt die HAW zusammen mit der Johann Jacob Rieter Stiftung seit 2021 einen mit CHF 10'000 dotierten Preis für die beste studentische Arbeit. Die Preisverleihung 2024 fand am 5. November im Rahmen der traditionellen Herbstversammlung der HAW vor 80 Mitgliedern und Gästen statt. Die Jury hatte die Auswahl aus 4 qualitativ hochstehenden Arbeiten, die zusammen mit Industriepartnern an der ZHAW School of Engineering eingereicht wurden.
Stellenmeldepflicht: mehr Berufe im 2025 betroffen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 05.11.24 10:51
Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat die Liste mit den meldepflichtigen Berufen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Durch den leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit nimmt auch die Zahl der meldepflichtigen Berufe zu.
Smart Machines am Himmel
Von Ralph Peterli am 01.11.24 16:12
Es ist mittlerweile zur Tradition geworden, dass der letzte Smart Machines Anlass des Jahres im Rahmen der Startup Nights stattfindet. Peter Anderegg konnte wiederum hochkarätige Referenten Gewinnen. Der Anlass steht unter dem Titel ‘Smart Machines am Himmel – KI verleiht Drohnen Flügel’. Dabei geht es um eine Symbiose zwischen smarter Technologie und künstlicher Intelligenz im Bereich Aviatik.
Schweizer Wohlstand im Vergleich: Mythen, Fakten und der Basiseffekt
Von economiesuisse am 31.10.24 09:28
Das Wichtigste in Kürze:
- Seit der Jahrtausendwende ist der Wohlstand in der Schweiz um 22 % gestiegen.
- Absolut gesehen hat die Schweiz stärker zugelegt als unsere Nachbarn.
- Der Basiseffekt und die Unterschiede im Arbeitseinsatz sind entscheidend für eine korrekte Bewertung der Wohlstandsentwicklung.
Wohnen für alle: Warum Planwirtschaft nicht zielführend ist
Von HAW Redaktion am 30.10.24 09:11
Am 24. November 2024 wird in der Stadt Winterthur über die kommunale Volksinitiative «Wohnen für alle», den Gegenvorschlag des Stadtparlaments und den Gegenvorschlag des Stadtrats abgestimmt. Alle drei Varianten wollen mehr bezahlbaren Wohnraum in der Stadt Winterthur schaffen. Doch in der Realität sind die Massnahmen nicht zielführend.
ClimateLab für Auszubildende erstmals in Winterthur
Von HAW Redaktion am 29.10.24 14:55
Seit über 10 Jahren bietet MYBLUEPLANET spannende Workshops für Lernende an. In diesem Jahr auch in Winterthur vom 05.-06. Dezember 2024. Die ClimateLab-Workshops vermitteln Lernenden wichtiges Hintergrundwissen zu den Themen Klimaschutz und Projektmanagement. Doch das ist nicht alles: beim ClimateLab geht es auch darum, selbst nachzudenken, Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Denn alleine durch Wissen ändert sich nichts.
Rückblick der Winterthurer Wirtschaftswochen 2024
Von Simon Bründler am 25.10.24 11:05
Die Organisatoren der Wirtschaftswochen (WiWo) dürfen auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurückblicken. An den Kantonsschulen Im Lee, Rychenberg und Büelrain konnten insgesamt drei erfolgreiche WiWo durchgeführt werden. Über 370 Schüler und Schülerinnen nahmen an den Unternehmensspielen teil und schlüpften in die Rolle der Geschäftsleitung. Unterstützt wurden sie durch Praxisinputs zahlreicher lokaler Unternehmen.
Gesundheitsreform: Fehlanreize beseitigen, Kosten senken
Von economiesuisse am 23.10.24 10:20
- Medizinische Notwendigkeit soll über die Wahl zwischen ambulanter und stationärer Behandlung entscheiden statt finanzielle Anreize.
- Durch die einheitliche Finanzierung sinken die Gesamtkosten im Gesundheitssystem, da finanzielle Fehlanreize reduziert werden und die Koordination verbessert wird.
- Die Reform verbessert die Effizienz und stärkt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Leistungsträgern.
Quelle: economiesuisse
Wechsel bei der Kistler Gruppe
Von Kistler Group am 17.10.24 08:52
Am 1. Januar übernimmt Marc Schaad, der langjährige CTO, von Rolf Sonderegger, der Kistler 22 Jahre als CEO geführt hat, die operative Führung der Kistler Gruppe. Marc Schaad, Maschineningenieur und ETH-Absolvent, hat in seiner bisherigen Rolle maßgeblich zur Weiterentwicklung der Kistler Gruppe beigetragen. Er war verantwortlich für die Forschung und Entwicklung, leitete einen Geschäftsbereich und übernahm Anfang 2024 zusätzlich das strategische Produktmanagement. Mit seiner umfassenden Erfahrung in diesen Schlüsselbereichen ist er bestens qualifiziert, die erfolgreiche Entwicklung der Kistler Gruppe fortzuführen und neue Potenziale zu erschliessen.
Bildquelle: Kistler Gruppe, Rolf Sonderegger (links) übergibt zum 1. Januar 2025 die operative Leitung an Marc Schaad, derzeit CTO der Kistler Gruppe.
Technopark Winterthur lanciert neues Förderprogramm «ASCENT Startup Accelerator»
Von Technopark Winterthur am 02.10.24 09:20
Die Technopark Winterthur AG lanciert in Kooperation mit dem RUNWAY Startup Incubator der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften das neue Förderprogramm «ASCENT Startup Accelerator». Dieses ermöglicht ambitionierten Mieterfirmen im Technopark Winterthur volle Fahrt aufzunehmen. Die Unterstützung erfolgt in Form von verschiedenen Förderelementen wie Coaching, Mietzinsreduktion und Unterstützung für Messeauftritte - jeweils im Wert von CHF 2‘500 und durchschnittlich CHF 10'000 Förderung pro Jahr.
Überfällige Senkung des Gewinnsteuersatzes für Unternehmen
Von HAW Redaktion am 25.09.24 10:43
Am 23. September hat der Kantonsrat über den zweiten Teil der Steuervorlage 17 entschieden. Der Gewinnsteuersatz soll für Unternehmen von 7 auf 6 Prozent gesenkt und auf die Erhöhung der Dividendenbesteuerung verzichtet werden. Es ist hinlänglich bekannt, dass Kantone wie Basel-Stadt, Waadt oder Genf, deren Steuersätze früher über dem Zürcher Niveau lagen, ihre Unternehmenssteuern stark reduziert haben und Zürich sich auf dem zweitletzten Platz mit über 20% Gesamtsteuerbelastung knapp vor Bern wiederfindet. Der aktuelle Parlamentsentscheid ist überfällig und nötig.
Mentoring. Eröffnet Perspektiven.
Von Amt für Arbeit am 25.09.24 10:37
Das Mentoring-Programm des Amtes für Arbeit (AFA) und der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) unterstützt gut qualifizierte und erfahrene Fach- und Führungskräfte gezielt bei der Stellensuche. Es bietet Orientierung und praxisnahe Unterstützung durch ein breites Netzwerk von Mentorinnen und Mentoren. Es wurde nun neu konzipiert und erhielt einen neuen Web-Auftritt, der im Folgenden genauer erklärt wird.
Bilduelle: KI-generiert mit HubSpot
Finnische Innovation trifft auf Schweizer KI und das industrielle Metaverse-Ökosystem
Von HAW Redaktion am 24.09.24 17:35
Die Finnisch-Schweizerische Handelskammer und Business Finland laden Sie herzlich zu einer hochkarätigen Veranstaltung ein, die sich mit den faszinierenden Themen Künstliche Intelligenz (KI) und dem industriellen Metaverse in Finnland und der Schweiz auseinandersetzt. Am 24. Oktober 2024 findet dieser Anlass an der Universität Zürich, Rämistrasse 74, 8001 Zürich, im Raum RAI-H-041 statt.
Chance zur Modernisierung der 2. Säule verpasst
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 23.09.24 07:54
Die Schweizer Stimmbevölkerung lehnt die Reform der beruflichen Vorsorge ab. Damit bleiben die bekannten Probleme der 2. Säule, die mit der Vorlage sinnvoll angegangen worden wären, ungelöst.
Generative KI und die Schweiz
Von HAW Redaktion am 13.09.24 07:42
Künstliche Intelligenz kann mittlerweile in allen möglichen Bereichen eingesetzt werden und nützlich sein. Auch in der Wirtschaft kann der Einsatz von generativer KI eine neue Ära einläuten. Eine neue Studie der Implement Consulting Group belegt das grosse Potential von generativer KI für den ganzen Standort Schweiz. Allerdings muss die Politik einige Massnahmen ergreifen, um dieses Potenzial voll ausschöpfen zu können.
Smart Machines: Produktpass, KI und digitales Oekosystem
Von Ralph Peterli am 11.09.24 10:31
Das Cluster Smart Machines der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur wurde Ende August von ihrem Mitglied NorthC Datacenters Schweiz eingeladen. Nach der exklusiven Führung durch das lokale Rechenzentrum im Roten Turm in Winterthur und spannenden Fachvorträgen zum Digitalen Produktpass und KI-Anwendungen fand ein intensiver Austausch unter den zahlreich anwesenden ExpertInnen statt.
Warum die BVG-Reform so wichtig ist
Von HAW Redaktion am 10.09.24 12:55
In weniger als zwei Wochen kommt es bereits zur Abstimmung über die BVG-Reform. Immer noch wird mit einem extrem knappen Ergebnis gerechnet. Die Gegner meinen, die Reform sei für die Versicherten ein Schritt in die falsche Richtung. Das Ziel der Reform ist aber, die Rentenlücken für Teilzeiterwerbstätige und Personen mit tiefen Einkommen zu schliessen.
Unternehmen werden im Kanton Zürich überdurchschnittlich stark besteuert
Von Amt für Wirtschaft Kantons Zürich am 09.09.24 11:28
Der Kanton Zürich besteuert die Einkommen und Vermögen natürlicher Personen moderat. Er liegt im Steuerbelastungsmonitor 2024 im vorderen Mittelfeld der Kantone. Hingegen sind die Unternehmenssteuern im nationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Nur im Kanton Bern ist die Steuerbelastung von Firmengewinnen stärker.
Die Wirtschaft hat viele Gesichter
Von economiesuisse am 03.09.24 09:22
Über 1'000 Persönlichkeiten engagieren sich als Botschafterinnen und Botschafter der Wirtschaft für wirtschaftspolitische Anliegen. Unsere Wirtschaft ist enorm vielfältig und hat viele Gesichter - wir freuen uns, dass unser Netzwerk wächst.
SwissSkills: Neun Teams aus der gesamten Schweiz stehen im Final der Berufsmeisterschaft in Entrepreneurship 2024
Von HAW Redaktion am 03.09.24 08:54
Im Frühjahr haben sich insgesamt neun Teams an regionalen Selektionstagen für die Schweizer Berufsmeisterschaft in Entrepreneurship qualifiziert. Diese Teams werden vom 5. bis 8. September an der Berufs- und Ausbildungsmesse BAM in Bern um den SwissSkills Schweizermeister-Titel kämpfen.




