Warum das Kriegsmaterialgesetz auch eine Arbeitsmarktfrage ist

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 16.10.26, 10:07

Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Bewilligungspflichten und völkerrechtliche Schranken bleiben bestehen; der Bundesrat kann Ausfuhren weiterhin aus aussen-, sicherheits- oder neutralitätspolitischen Gründen untersagen.

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Bilaterale III: Ständerat stützt sozialpartnerschaftlich erarbeitete Lösungen beim Lohnschutz

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 01.10.26, 10:10

Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.

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Qualifizierte Spezialistinnen und Spezialisten aus der Ukraine – ein Potenzial für die Schweizer Wirtschaft

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 24.09.26, 12:27

Angesichts des Arbeitskräftemangels in zahlreichen Branchen suchen Schweizer Unternehmen aktiv nach qualifizierten Fachkräften, um ihren Personalbedarf decken zu können. Ein Teil dieses Personalbedarfs ist bereits in der Schweiz vorhanden. Viele Inhaber des Schutzstatus S, die grösstenteils in den ersten Monaten des russisch-ukrainischen Krieges eingereist sind, haben sich bereits erfolgreich in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert. Ende Juli 2026 gingen 17’700 von ihnen in verschiedenen Brachen einer Erwerbstätigkeit nach.

Bildquelle: KI-generiert

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AHV2030: Arbeitgeberverband sieht im höheren Referenzalter den grössten Hebel für eine nachhaltige AHV-Reform

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 14.09.26, 17:31

Mit der Reform AHV2030 will der Bundesrat die finanzielle Lage der AHV langfristig stabilisieren. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt der vorliegende Vernehmlassungsentwurf weit hinter diesem Ziel zurück. In einer enttäuschend mutlosen Vorlage schreckt der Bundesrat davor zurück, strukturelle Massnahmen anzugehen und verschmäht damit den grössten Hebel zur Stabilisierung der Altersvorsorge: eine Erhöhung des Referenzalters. Zulasten des Wohlstands, des Standorts und der kommenden Generationen. Die Arbeitgeber fordern deshalb in ihrer Vernehmlassungsantwort eine grundlegende Überarbeitung der Vorlage.  

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PISA 2025 bestätigt Handlungsbedarf bei den Grundkompetenzen

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 09.09.26, 08:34

Die Kompetenzen der Jugendlichen in Lesen und Mathematik gehen weiter zurück. Dies bestätigen die heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2025 und deckt sich mit den Erfahrungen der Lehrbetriebe, wie eine kürzlich publizierte Umfrage der Wirtschaftsverbände zeigte. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Die Grundkompetenzen der Jugendlichen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken, denn sie bilden die Grundlage für erfolgreiche Bildungsabschlüsse, die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. 

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Schweizerisches Transparenzregister | Neue Meldepflichten ab 1. Oktober 2026 – im Überblick

Von Wehrenberg Rechtsanwälte GmbH am 24.08.26, 15:36

Das neue Transparenzregister der Schweiz führt für zahlreiche Gesellschaften und deren Organe neue Pflichten ein. Doch welche Gesellschaften sind tatsächlich betroffen und wer gilt als wirtschaftlich berechtigte Person (UBO)? Gerade bei komplexeren Beteiligungs- und Kontrollverhältnissen lohnt sich eine frühzeitige Prüfung. Der Beitrag zeigt die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen und gibt erste Hinweise für die Umsetzung. Schaffen Sie rechtzeitig Klarheit und stellen die Compliance Ihres Unternehmens sicher.

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Stimmfreigabe zur AHV-Zusatzfinanzierung: Arbeitgeber fokussieren auf die Reform AHV 2030

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 21.08.26, 14:00

Der Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) hat für die Volksabstimmung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente Stimmfreigabe beschlossen. Für die anstehende AHV-Reform 2030 ist für den SAV klar: Sie muss auf strukturellen Reformen basieren und ohne weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen auskommen.

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Der Lohnherbst bringt ein Kaufkraftplus – und altbekannte Behauptungen

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 18.08.26, 09:14

Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?

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Schweizer Löhne: Höher, dynamischer, gerechter als oft behauptet

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 06.07.26, 10:57

2025 brachte das stärkste Reallohnplus seit 2009. Zwar verlief die Lohnentwicklung in den Jahren zuvor krisenbedingt verhaltener. Doch wer den Blick zeitlich erweitert und über die Landesgrenzen hinaus schaut, erkennt: Die Schweizer Lohnentwicklung war deutlich besser, als oft behauptet wird. Kein Land in Europa ist bei den Löhnen so gut durch die letzten anderthalb Jahrzehnte gekommen wie die Schweiz. Fünf Fakten.

  • Die Schweizer Reallöhne sind zwischen 2010 und 2022 von allen europäischen Ländern am stärksten gestiegen. In Deutschland, Italien und Griechenland sind sie im gleichen Zeitraum gesunken.
  • Kaufkraftbereinigt sind die Schweizer Löhne die höchsten Europas. Und nirgends kommt ein grösserer Teil der Wirtschaftsleistung bei den Arbeitnehmenden an.
  • Die Lohnschere öffnet sich nicht: Die Lohnverteilung ist im internationalen Vergleich ausgewogen und stabil.
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Die Unternehmen ziehen den Karren

Von economiesuisse am 01.07.26, 09:45

Die Finanzperspektiven des Bundes haben sich in der vergangenen Woche spürbar aufgehellt. Wo zuvor noch düstere Prognosen die budgetäre Zukunft unseres Landes überschatteten, zeichnet sich eine unerwartete Entlastung ab: Die Einnahmen des Bundes konnten um stattliche zwei Milliarden Franken nach oben korrigiert werden.
Dieses finanzpolitische Aufatmen kommt nicht von ungefähr. Es ist das direkte Resultat einer leistungsstarken Wirtschaft und kräftig sprudelnder Gewinnsteuern grosser Unternehmen. Zusammen mit dem verabschiedeten Entlastungspaket 27, das den Bundeshaushalt um bis zu zwei Milliarden Franken entlastet, steht der Staat finanziell wieder auf deutlich soliderem Boden.

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