Die Kompetenzen der Jugendlichen in Lesen und Mathematik gehen weiter zurück. Dies bestätigen die heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2025 und deckt sich mit den Erfahrungen der Lehrbetriebe, wie eine kürzlich publizierte Umfrage der Wirtschaftsverbände zeigte. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Die Grundkompetenzen der Jugendlichen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken, denn sie bilden die Grundlage für erfolgreiche Bildungsabschlüsse, die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
PISA 2025 bestätigt Handlungsbedarf bei den Grundkompetenzen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 09.09.26, 08:34
Schweizerisches Transparenzregister | Neue Meldepflichten ab 1. Oktober 2026 – im Überblick
Von Wehrenberg Rechtsanwälte GmbH am 24.08.26, 15:36
Das neue Transparenzregister der Schweiz führt für zahlreiche Gesellschaften und deren Organe neue Pflichten ein. Doch welche Gesellschaften sind tatsächlich betroffen und wer gilt als wirtschaftlich berechtigte Person (UBO)? Gerade bei komplexeren Beteiligungs- und Kontrollverhältnissen lohnt sich eine frühzeitige Prüfung. Der Beitrag zeigt die wichtigsten gesetzlichen Neuerungen und gibt erste Hinweise für die Umsetzung. Schaffen Sie rechtzeitig Klarheit und stellen die Compliance Ihres Unternehmens sicher.
Stimmfreigabe zur AHV-Zusatzfinanzierung: Arbeitgeber fokussieren auf die Reform AHV 2030
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 21.08.26, 14:00
Der Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) hat für die Volksabstimmung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente Stimmfreigabe beschlossen. Für die anstehende AHV-Reform 2030 ist für den SAV klar: Sie muss auf strukturellen Reformen basieren und ohne weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen auskommen.
Der Lohnherbst bringt ein Kaufkraftplus – und altbekannte Behauptungen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 18.08.26, 09:14
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Schweizer Löhne: Höher, dynamischer, gerechter als oft behauptet
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 06.07.26, 10:57
2025 brachte das stärkste Reallohnplus seit 2009. Zwar verlief die Lohnentwicklung in den Jahren zuvor krisenbedingt verhaltener. Doch wer den Blick zeitlich erweitert und über die Landesgrenzen hinaus schaut, erkennt: Die Schweizer Lohnentwicklung war deutlich besser, als oft behauptet wird. Kein Land in Europa ist bei den Löhnen so gut durch die letzten anderthalb Jahrzehnte gekommen wie die Schweiz. Fünf Fakten.
- Die Schweizer Reallöhne sind zwischen 2010 und 2022 von allen europäischen Ländern am stärksten gestiegen. In Deutschland, Italien und Griechenland sind sie im gleichen Zeitraum gesunken.
- Kaufkraftbereinigt sind die Schweizer Löhne die höchsten Europas. Und nirgends kommt ein grösserer Teil der Wirtschaftsleistung bei den Arbeitnehmenden an.
- Die Lohnschere öffnet sich nicht: Die Lohnverteilung ist im internationalen Vergleich ausgewogen und stabil.
Die Unternehmen ziehen den Karren
Von economiesuisse am 01.07.26, 09:45
Die Finanzperspektiven des Bundes haben sich in der vergangenen Woche spürbar aufgehellt. Wo zuvor noch düstere Prognosen die budgetäre Zukunft unseres Landes überschatteten, zeichnet sich eine unerwartete Entlastung ab: Die Einnahmen des Bundes konnten um stattliche zwei Milliarden Franken nach oben korrigiert werden.
Dieses finanzpolitische Aufatmen kommt nicht von ungefähr. Es ist das direkte Resultat einer leistungsstarken Wirtschaft und kräftig sprudelnder Gewinnsteuern grosser Unternehmen. Zusammen mit dem verabschiedeten Entlastungspaket 27, das den Bundeshaushalt um bis zu zwei Milliarden Franken entlastet, steht der Staat finanziell wieder auf deutlich soliderem Boden.
Arbeitgebertag 2026: Die Schweiz zwischen Offenheit und Wachstumsschmerz
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 01.07.26, 09:26
Der Arbeitgebertag 2026 im Hotel Marriott in Zürich griff den Volksentscheid zur 10-Millionen-Schweiz und seine innen- und aussenpolitische Signalwirkung auf. Vor rund 200 Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zeigte sich Severin Moser, der gleichentags als Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes für weitere drei Jahre bestätigt wurde, erleichtert über den Entscheid. Gleichzeitig sprach er die Hausaufgaben an, die sich daraus für die Schweiz ergeben. Der EU-Botschafter Andreas Künne schlug in seinem Referat die Brücke zu den Bilateralen III und brachte den Blickwinkel der Europäischen Union ein. In einer angeregten Podiumsdiskussion zur arbeitsmarktbezogenen Zuwanderung griffen vier Nationalrätinnen und Nationalräte der Bundesratsparteien die Themen der Vorredner auf und debattierten über Lösungsansätze und ihre politischen Forderungen.
Observatoriumsbericht: Zuwanderung bleibt zentral und braucht Reformen im Inland
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 29.06.26, 08:00
Der neuste Observatoriumsbericht zum Freizügigkeitsabkommen bestätigt die grosse Bedeutung der arbeitsmarktbezogenen Zuwanderung für die Schweizer Wirtschaft. Die Zuwanderung aus EU- und EFTA-Staaten orientiert sich weiterhin eng an der Nachfrage der Unternehmen und trägt zur Stärkung der Sozialwerke bei. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt sie damit ein zentraler Pfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs der Schweiz, muss aber mit Reformen im Inland einhergehen.
AHV-Finanzierung: Modellstudie zeigt klaren Vorteil eines höheren Referenzalters
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 26.06.26, 08:00
Eine neue Modellstudie des Bundes zu den AHV‑Finanzierungsoptionen zeigt ein klares Ergebnis: Eine Erhöhung des Referenzalters stärkt gemäss der BAK‑Simulationsrechnung Wachstum und Preisstabilität, während höhere Mehrwertsteuern und Lohnbeiträge das BIP und die Beschäftigung dämpfen. Gleichzeitig relativiert die Studie die häufig geäusserten Befürchtungen steigender Arbeitslosigkeit.
Arbeitgeber lehnen dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der 13. AHV-Rente ab
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 18.06.26, 10:31
Nach dem Ständerat hat heute der Nationalrat über den Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente beraten. Er stimmt einer dauerhaften Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zu, lehnt höhere Lohnbeiträge jedoch ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst, dass der Nationalrat die Erwerbsarbeit nicht zusätzlich über höhere Abgaben belasten will. Doch auch eine dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer bringt volkswirtschaftlich unerwünschte Effekte mit sich. Die Wirtschaft lehnt diesen Vorschlag ab.




