Schweizer Löhne: Höher, dynamischer, gerechter als oft behauptet

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 06.07.26, 10:57

2025 brachte das stärkste Reallohnplus seit 2009. Zwar verlief die Lohnentwicklung in den Jahren zuvor krisenbedingt verhaltener. Doch wer den Blick zeitlich erweitert und über die Landesgrenzen hinaus schaut, erkennt: Die Schweizer Lohnentwicklung war deutlich besser, als oft behauptet wird. Kein Land in Europa ist bei den Löhnen so gut durch die letzten anderthalb Jahrzehnte gekommen wie die Schweiz. Fünf Fakten.

  • Die Schweizer Reallöhne sind zwischen 2010 und 2022 von allen europäischen Ländern am stärksten gestiegen. In Deutschland, Italien und Griechenland sind sie im gleichen Zeitraum gesunken.
  • Kaufkraftbereinigt sind die Schweizer Löhne die höchsten Europas. Und nirgends kommt ein grösserer Teil der Wirtschaftsleistung bei den Arbeitnehmenden an.
  • Die Lohnschere öffnet sich nicht: Die Lohnverteilung ist im internationalen Vergleich ausgewogen und stabil.
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Die Unternehmen ziehen den Karren

Von economiesuisse am 01.07.26, 09:45

Die Finanzperspektiven des Bundes haben sich in der vergangenen Woche spürbar aufgehellt. Wo zuvor noch düstere Prognosen die budgetäre Zukunft unseres Landes überschatteten, zeichnet sich eine unerwartete Entlastung ab: Die Einnahmen des Bundes konnten um stattliche zwei Milliarden Franken nach oben korrigiert werden.
Dieses finanzpolitische Aufatmen kommt nicht von ungefähr. Es ist das direkte Resultat einer leistungsstarken Wirtschaft und kräftig sprudelnder Gewinnsteuern grosser Unternehmen. Zusammen mit dem verabschiedeten Entlastungspaket 27, das den Bundeshaushalt um bis zu zwei Milliarden Franken entlastet, steht der Staat finanziell wieder auf deutlich soliderem Boden.

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Arbeitgebertag 2026: Die Schweiz zwischen Offenheit und Wachstumsschmerz

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 01.07.26, 09:26

Der Arbeitgebertag 2026 im Hotel Marriott in Zürich griff den Volksentscheid zur 10-Millionen-Schweiz und seine innen- und aussenpolitische Signalwirkung auf. Vor rund 200 Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zeigte sich Severin Moser, der gleichentags als Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes für weitere drei Jahre bestätigt wurde, erleichtert über den Entscheid. Gleichzeitig sprach er die Hausaufgaben an, die sich daraus für die Schweiz ergeben. Der EU-Botschafter Andreas Künne schlug in seinem Referat die Brücke zu den Bilateralen III und brachte den Blickwinkel der Europäischen Union ein. In einer angeregten Podiumsdiskussion zur arbeitsmarktbezogenen Zuwanderung griffen vier Nationalrätinnen und Nationalräte der Bundesratsparteien die Themen der Vorredner auf und debattierten über Lösungsansätze und ihre politischen Forderungen.

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Observatoriumsbericht: Zuwanderung bleibt zentral und braucht Reformen im Inland

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 29.06.26, 08:00

Der neuste Observatoriumsbericht zum Freizügigkeitsabkommen bestätigt die grosse Bedeutung der arbeitsmarktbezogenen Zuwanderung für die Schweizer Wirtschaft. Die Zuwanderung aus EU- und EFTA-Staaten orientiert sich weiterhin eng an der Nachfrage der Unternehmen und trägt zur Stärkung der Sozialwerke bei. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt sie damit ein zentraler Pfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs der Schweiz, muss aber mit Reformen im Inland einhergehen. 

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AHV-Finanzierung: Modellstudie zeigt klaren Vorteil eines höheren Referenzalters

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 26.06.26, 08:00

Eine neue Modellstudie des Bundes zu den AHV‑Finanzierungsoptionen zeigt ein klares Ergebnis: Eine Erhöhung des Referenzalters stärkt gemäss der BAK‑Simulationsrechnung Wachstum und Preisstabilität, während höhere Mehrwertsteuern und Lohnbeiträge das BIP und die Beschäftigung dämpfen. Gleichzeitig relativiert die Studie die häufig geäusserten Befürchtungen steigender Arbeitslosigkeit. 

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Arbeitgeber lehnen dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der 13. AHV-Rente ab

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 18.06.26, 10:31

Nach dem Ständerat hat heute der Nationalrat über den Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente beraten. Er stimmt einer dauerhaften Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zu, lehnt höhere Lohnbeiträge jedoch ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst, dass der Nationalrat die Erwerbsarbeit nicht zusätzlich über höhere Abgaben belasten will. Doch auch eine dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer bringt volkswirtschaftlich unerwünschte Effekte mit sich. Die Wirtschaft lehnt diesen Vorschlag ab.  

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Reformen anpacken, Bilaterale sichern

Von economiesuisse am 17.06.26, 10:21

Das Volk hat entschieden. Das Nein zu einer fixen Bevölkerungsobergrenze war richtig.

Damit ist eine unbrauchbare Lösung vom Tisch. Ein starrer Bevölkerungsdeckel hätte das Dichteproblem nicht gelöst, sondern nur neue Probleme geschaffen und den Wirtschaftsstandort gelähmt. In Kreisen der Wirtschaft ist deshalb die Erleichterung über das Nein spürbar.

Das Abstimmungsresultat darf jedoch nicht falsch interpretiert werden. Die Zuwanderung der letzten 25 Jahre wird in der Bevölkerung als Problem empfunden. Die Sorgen sind real. Deshalb darf die Politik nun nicht in den kollektiven Tiefschlaf verfallen. Sie muss die Ängste ernstnehmen. Es müssen Taten folgen, Phrasen dreschen allein reicht nicht mehr.

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Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 15.06.26, 12:34

Schweiz sagt «Nein» zum schädlichen Bevölkerungsdeckel - Schweizerischer Arbeitgeberverband  Gleichzeitig gilt es, die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, die im Vorfeld der Abstimmung vorgebracht wurden und zu einem hohen Ja-Anteil geführt haben. Besonders in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen und Asyl braucht es konkrete Verbesserungen und verantwortungsvolles politisches Handeln. Auch die Zuwanderung kann die Schweiz aus freien Stücken reduzieren – dies benötigt allerdings Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft von allen Seiten. 

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Einigungskonferenz beharrt auf höheren Lohnabgaben – ein inakzeptabler Vorschlag

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 10.06.26, 12:52

Die Einigungskonferenz hat sich aufgrund der Mehrheitsverhältnisse zur Finanzierung der 13. Rente für eine Mischvariante aus Mehrwertsteuerprozenten (0,4 Prozentpunkte) und Lohnabgaben (0,2 Prozentpunkte) – unbefristet – entschieden. Dieser Antrag gleicht der Variante aus dem Ständerat, er wurde minim korrigiert. Die Dachverbände der Wirtschaft lehnen den Vorschlag der Einigungskonferenz entschieden ab. 

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Wirtschaft geeint für Kompromiss: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente

Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 04.06.26, 18:50

Der Nationalrat hat in der Sommersession die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente fortgeführt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizerische Gewerbeverband und economiesuisse bieten Hand für die von ihm vorgeschlagene befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer, um die Finanzierung der 13. AHV-Rente für die nächsten Jahre sicherzustellen. Eine Erhöhung der Lohnbeiträge lehnt die Wirtschaft entschieden ab. Mittelfristig braucht es echte Reformen für die breite Bevölkerung und den Standort Schweiz und keine blinde weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben.  

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