- Es droht eine weitere Verschlechterung der Standortattraktivität: Die vom Bundesrat präsentierte Bankenregulierung geht deutlich über die internationalen Standards hinaus und belastet sowohl die Banken als auch den Werkplatz mit zusätzlichen Kosten.
- Die neuen Eigenmittelanforderungen betreffen die gesamte Wirtschaft, denn sie erhöhen auch die Kreditkosten. Es geht somit um die Wettbewerbsfähigkeit der ganzen Schweizer Wirtschaft.
- economiesuisse fordert eine verhältnismässige Lösung bei der Bankenregulierung, die Stabilität mit Wettbewerbsfähigkeit verbindet.
Bankenregulierung: Es braucht eine gute Balance zwischen Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit
Von economiesuisse am 27.04.26 11:00
Nein zum starren Bevölkerungsdeckel
Von economiesuisse am 27.04.26 09:00
Die SVP greift mit ihrer Zuwanderungsinitiative ein Thema auf, das viele Menschen im Land bewegt. Zweifellos bringt eine wachsende Schweiz Herausforderungen mit sich. Das dürfen wir nicht beschönigen. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir über das Bevölkerungswachstums diskutieren. Die Abstimmung vom 14. Juni bietet dafür den nötigen Raum.
Chaos-Initiative gefährdet Innovationsmotor Schweiz
Von economiesuisse am 24.04.26 13:30
Wir brauchen starke Banken
Von economiesuisse am 08.04.26 08:36
Die globale Lage bleibt angespannt. Direkte und indirekte Folgen des Iran-Kriegs werden der Schweizer Wirtschaft in den kommenden Monaten zusetzen. In diesem Umfeld braucht unsere Wirtschaft weiterhin Handlungsfähigkeit und vor allem keinen zusätzlichen regulatorischen Ballast.
Der Bundesrat wird demnächst kommunizieren, wie er die Eigenmittelverordnung (ERV) für den Bankensektor umsetzen will und wie er die Eigenmittelunterlegung ausländischer Beteiligungen von systemrelevanten Banken plant.
Wirtschaft lehnt Gegenvorschlag zur Konzernverantwortung ab
Von economiesuisse am 04.04.26 05:08
- Der vom Bundesrat präsentierte Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative sieht ein neues Lieferkettengesetz vor, welches deutlich über die Regeln der EU hinausgeht. Das steht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Bundesrats.
- Während die EU ihr harmonisiertes Haftungsmodell aus der Omnibus-Richtlinie gestrichen hat, will der Bundesrat ein neues Haftungsregime einführen. Das ist ein komplett falsches Zeichen.
- Das neue Gesetz ist ein Paradebeispiel für unnötige Bürokratie und vorauseilenden Gehorsam, zu dem die Schweiz weder in den bestehenden noch künftigen bilateralen Beziehungen verpflichtet wäre.
- economiesuisse lehnt den präsentierten Gegenvorschlag ab.
Bilaterale III: Sicherheit, Stabilität und optimaler Marktzugang
Von economiesuisse am 02.04.26 09:00
- Verlässliche Beziehungen zur EU sind für die Schweiz kein «nice-to-have», sondern eine strategische Notwendigkeit.
- Der Status quo ist keine Option. Es gibt keine gleichwertigen Alternativen zum bilateralen Weg.
- Das neue Vertragspaket bietet die Chance, den bewährten bilateralen Weg zu stabilisieren und den hindernisfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt für Schweizer Unternehmen zu sichern.
Sicherheit durch Stabilität
Von economiesuisse am 26.03.26 05:46
Bilder des Krieges sind immer erschütternd. Der Gewaltausbruch im Nahen Osten ist keine Ausnahme. Die Bilder führen uns vor Augen, wie schnell Normalität in Zerstörung umschlagen kann. Neben dem Krieg in der Ukraine haben wir nun schon einen zweiten Brandherd. Die Instabilität ist Teil einer globalen tektonischen Verschiebung.
Diese aktuellen Entwicklungen müssen für die Schweiz ein Weckruf sein, denn unser Erfolg fusst auf internationaler Vernetzung und auf Stabilität.
Wettbewerbsfähigkeit braucht beides: Bilaterale III und Reformen im Inland
Von economiesuisse am 16.03.26 10:43
- Aktuelle Studien von Ecoplan und BAK belegen den positiven Effekt der Bilateralen I auf die Wirtschaftsleistung und den Wohlstand.
- Von der Zuwanderung profitieren nicht nur die Zugewanderten, sondern auch die ansässige Bevölkerung.
- Inländische Reformen sind wichtig und müssen angegangen werden. Sie sind jedoch keine Alternative zu den Bilateralen.
Eigenmittelregulierung mit Augenmass: Schweiz darf sich keinen erneuten Swiss Finish leisten
Von economiesuisse am 12.01.26 11:08
- Der vom Bundesrat vorgeschlagene Vollabzug ausländischer Beteiligungen vom harten Kernkapital (Massnahme 15) ist ein unverhältnismässiger Sonderweg, der in dieser umfassenden Form international nirgends vorgesehen ist.
- Der Vorschlag steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen des PUK-Berichts: Die CS hatte keine Probleme in den Auslandseinheiten, sondern im Stammhaus, das durch eine aggressive Bewertung und regulatorische Konzessionen geschwächt wurde.
- Notwendig ist ein abgestimmtes Gesamtpaket mit internationaler Koordination, realistischen Alternativen und einer fundierten makroökonomischen Analyse.
Bildquelle: KI
Erkenntnisse der Swiss Managers Survey 2025
Von ZHAW am 08.07.25 09:00
Schweizer Manager:innen justieren ihren geopolitischen Kompass neu. Die Stimmung gegenüber den Vereinigten Staaten hat sich deutlich abgekühlt, während sich die Einschätzungen z.B. zur EU verbessert. Dieser Perspektivenwechsel schlägt sich bereits in konkreten Entscheidungen nieder: Eine beachtliche Zahl von Unternehmen berichtet, dass sie begonnen haben oder aktiv prüfen, ihre Abhängigkeit von den USA zu reduzieren. Diese Entwicklung betrifft nicht nur den Warenhandel, sondern zunehmend auch Dienstleistungen. Jedes vierte Schweizer Unternehmen erwägt derzeit, seine Abhängigkeit von US-amerikanischer Software und Cloud-Diensten zu verringern. Angesichts steigender Zölle und geopolitischer Unsicherheit setzen Schweizer Manager:innen zunehmend auf internationale Diversifikation. Gleichzeitig lehnen sie protektionistische Gegenreaktionen ab, auch wenn sie die wirtschaftlichen Schäden durch die aktuellen US-Massnahmen deutlich wahrnehmen. Dies zeigt die aktuelle Swiss Managers Survey.




