Freihandel ist der Sauerstoff der Schweiz

Von economiesuisse am 13.10.26, 19:54

  • Das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur ist ein Bekenntnis zum Erfolgsmodell einer weltoffenen Schweiz.
  • Jedes zusätzliche Freihandelsabkommen verringert die Abhängigkeit des exportorientierten Kleinstaats von einzelnen Märkten.
  • Gerade in einer unsichereren und protektionistischeren Welt sollte sie ihre wirtschaftliche Offenheit selbstbewusst verteidigen.

Bildquelle: Freihandel JA

Das Parlament hat das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur bewilligt, nachdem Anliegen der Landwirtschaft mit gezielten Ausgleichsmassnahmen aufgenommen wurden. Dieser Entscheid fällt in eine Zeit, in der Freihandelsabkommen politisch stärker unter Druck geraten. Neben den Turbulenzen um Mercosur wird auch gegen das neue Efta-Malaysia-Abkommen das Referendum vorbereitet.

Wirtschaftliche Offenheit muss zunehmend verteidigt und erklärt werden, was eigentlich paradox ist: In einer Welt wachsender Unsicherheit ist Freihandel wichtiger denn je. Geopolitische Konflikte, Handelsstreitigkeiten und Protektionismus prägen die internationale Wirtschaftspolitik. Die Schweiz aber lebt wie kaum ein anderes Land vom Austausch mit der Welt. Die Exporte von Gütern und Dienstleistungen entsprechen rund 78 Prozent des BIP. 2025 exportierte die Schweiz Waren und Dienstleistungen im Wert von 624 Milliarden Franken. Netto entsteht rund jeder zweite Franken unseres Wohlstands im Ausland.

Freihandel stärkt den Wirtschaftsstandort
Diese starke internationale Verflechtung ist Teil unseres Erfolgsmodells. Die Schweiz hat einen kleinen Binnenmarkt und kaum Rohstoffe. Unser Wohlstand beruht darauf, weltweit gefragte Produkte, Dienstleistungen und Innovationen anzubieten. Zugleich sind wir auf den Import von Rohstoffen, Vorleistungen, Energie, Nahrungsmitteln und Technologien angewiesen. Offene Märkte sichern daher Absatz und Versorgung. Sie sind der Schlüssel zu einer wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft.

Genau hier setzen Freihandelsabkommen an. Sie bauen nicht nur Zölle ab, sondern schaffen Rechtssicherheit, vereinfachen Verfahren und sorgen für verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Dienstleistungen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren: Weniger Bürokratie eröffnet ihnen neue Chancen auf internationalen Märkten.

Freihandel ist deswegen zugleich Standortpolitik. Schweizer Unternehmen produzieren in einem Hochkostenland. Damit Wertschöpfung, Investitionen, Know-how und Arbeitsplätze hier bleiben, brauchen sie einen möglichst diskriminierungsfreien Zugang zu internationalen Märkten. Davon profitieren auch Zulieferer, Logistik, Dienstleister und Gewerbe.

Mehr Resilienz in einer unsichereren Welt
Hinzu kommt die geopolitische Dimension. Die Weltwirtschaft fragmentiert sich, Handelsströme verändern sich und Lieferketten geraten unter Druck. Jedes zusätzliche Freihandelsabkommen erweitert den Handlungsspielraum der Schweiz und verringert ihre Abhängigkeit von einzelnen Märkten. Diversifikation stärkt so die wirtschaftliche Resilienz.

Umso problematischer wäre es, wenn die Schweiz im internationalen Wettbewerb stehen bliebe. Die EU, die USA und asiatische Volkswirtschaften schlafen nicht und bauen ihre Handelsnetzwerke stetig aus. Während ausländische Unternehmen dadurch von besseren Marktzugängen profitieren, drohen Schweizer Anbieter zurückzufallen. Für eine Exportnation ist Untätigkeit ein schwerwiegender Fehler.

Gleichzeitig greift die Kritik zu kurz, Freihandelsabkommen widersprächen Umwelt- oder Sozialanliegen. Im Gegenteil: Moderne Schweizer Abkommen enthalten Bestimmungen zu Arbeitnehmerrechten, Klima, Umwelt und Biodiversität sowie Mechanismen für Dialog und Überwachung. So fördern sie hohe Standards und ermöglichen, deren Einhaltung einzufordern. Ohne solche Vereinbarungen verfügt die Schweiz über deutlich weniger Möglichkeiten, Verbesserungen vor Ort anzustossen. Handel mit klaren Regeln ist für die Umwelt und die Arbeitsbedingungen besser als der Status quo.

Offenheit bleibt zentral für den Wohlstand der Schweiz
So ist denn auch der Parlamentsentscheid zu Mercosur mehr als ein handelspolitischer Beschluss. Er ist ein Bekenntnis zu einem Erfolgsmodell, das der Schweiz Wohlstand, Arbeitsplätze und Stabilität gebracht hat. Gerade in einer unsichereren und protektionistischeren Welt sollte sie ihre wirtschaftliche Offenheit selbstbewusst verteidigen.

Freihandel ist kein Luxus. Für die kleine, international vernetzte Schweiz ist er der Sauerstoff für Wohlstand, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Erstpublikation dieses Beitrags erfolgte am 2. Oktober 2026 in der NZZ.


Kontakt:
Dr. Monica Rubiolo
Bereichsleiterin Aussenwirtschaft,
Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung

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Freihandel mit Mercosur: Parlament sendet wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Schweiz

Von economiesuisse am 24.09.26, 17:05

  • economiesuisse begrüsst die Bestätigung des Freihandelsabkommens mit Mercosur durch beide Räte.
  • Das Abkommen ist für die Schweizer Exportwirtschaft in geopolitisch stürmischen Zeiten von grosser Bedeutung.
  • Die Schweiz muss die Wettbewerbsnachteile gegenüber EU-Konkurrenten rasch beseitigen und den Zugang zu diversifizierten Märkten sicherstellen.

Bildquelle: KI generiert

Mit der heutigen Differenzbereinigung durch den Ständerat haben sich beide Parlamentskammern für das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den Mercosur-Staaten ausgesprochen. Gestern hatte der Nationalrat einem von der kleinen Kammer erarbeiteten Kompromiss zugestimmt. Die Schlussabstimmung steht noch aus.

economiesuisse begrüsst dieses wichtige Signal des Parlaments ausdrücklich und erwartet, dass die beiden Räte ihren Entscheid am Ende der laufenden Session bestätigen. Nach der bedauerlichen Ablehnung durch den Nationalrat in der ersten Beratung im Juni bekennt sich das Parlament nun klar zu offenen Märkten, Wettbewerbsfähigkeit und verlässlichen Handelsbeziehungen.

Marktzugang sichern, Resilienz stärken
Das Mercosur-Abkommen eröffnet Schweizer Unternehmen bessere Chancen in einem Wachstumsmarkt mit über 270 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten. Für über 97 Prozent der Schweizer Exporte werden die Zölle schrittweise gesenkt oder vollständig abgebaut. Dadurch sind jährliche Zolleinsparungen von bis zu 155 Millionen Franken möglich.

Zudem verbessert das Abkommen die Rechtssicherheit, die Investitionsbedingungen und den Schutz des geistigen Eigentums. Insgesamt stärkt das Abkommen die Diversifizierung und Widerstandsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft in einem zunehmend unsicheren internationalen Umfeld.

Doch nicht nur für die Wirtschaft stellt das Abkommen eine klare Verbesserung dar: Es enthält auch verbindliche Verpflichtungen zu Klima-, Wald-, Meeres- und Biodiversitätsschutz sowie zu Arbeitnehmerrechten. Mit dem Abkommen kann die Schweiz künftig einen grösseren Beitrag leisten, die Situation vor Ort zu verbessern. Die Schweiz stärkt damit ihre Rolle als Brückenbauerin und konstruktive Dialogpartnerin.

Die Zeit läuft – rasche Inkraftsetzung zentral
Nun gilt es, das Mercosur-Abkommen möglichst rasch in Kraft zu setzen. Die Europäische Union wendet ihr eigenes Mercosur-Abkommen bereits seit dem 1. Mai 2026 vorläufig an. Unternehmen aus der EU profitieren damit schon heute von besseren Marktzugangsbedingungen, während Schweizer Anbieter preislich und strategisch unter Druck geraten. Die Schweiz muss deshalb rasch nachziehen. Weitere Verzögerungen gilt es zu vermeiden.

 

Luc Schnurrenberger
Stv. Bereichsleiter Aussenwirtschaft

 

Medienmitteilung economiesuisse vom 17.09.2026

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Schweiz-UK: Modernisiertes Freihandelsabkommen vertieft die Partnerschaft

Von economiesuisse am 20.07.26, 09:30

  • Der Verhandlungsabschluss markiert ein wichtiges Etappenziel der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.
  • Das UK gehört zu den wichtigsten europäischen Handelspartnern der Schweiz. Daher ist der Ausbau massgeschneiderter Regelwerke nach dem Brexit von zentraler Bedeutung.
  • Gerade in Zeiten wachsenden Protektionismus sind Freihandelsabkommen für die Schweiz von zentraler Bedeutung.

Bildquelle: economiesuisse

Seit dem Brexit haben die Schweiz und das Vereinigte Königreich ihre bilateralen Wirtschaftsbeziehungen schrittweise vertieft. Der «Mind the gap»-Ansatz sicherte in einem ersten Schritt den Status quo. Anschliessend wurde mittels spezifischer, bilateraler Abkommen ein rechtlich verbindlicher Rahmen für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit geschaffen.

Zu den bisher grössten Erfolgen zählen das Abkommen über die gegenseitige Anerkennung im Finanzbereich, das sogenannteBerne Financial Services Agreement, das (befristete) Services Mobility Agreement über die Dienstleistungsmobilität sowie die Mutual Recognition Agreements zum Abbau technischer Handelshemmnisse. Nun reiht sich mit dem gestrigen Verhandlungsabschluss das umfassende, modernisierte Freihandelsabkommen in diese Liste ein.

Neuer Deal stärkt positive Dynamik
economiesuisse begrüsst die Modernisierung des Handelsabkommens. Mit dem modernisierten Abkommen sollen zum einen die bestehenden Regeln im Warenhandel gesichert und zum anderen der Marktzugang für den Handel mit Dienstleistungen, Investitionen, die Mobilität von Dienstleistungserbringenden und den digitalen Handel verbessert werden. Damit schafft das modernisierte Abkommen nicht nur eine gute Grundlage für eine weitere Vertiefung des Dienstleistungshandels zwischen zwei der wichtigsten und eng miteinander vernetzten Finanzmärkte Europas, sondern bietet auch eine wertvolle Ergänzung zum Berne Financial Services Agreement.

economiesuisse wird sich dafür einsetzen, dass das Abkommen zügig genehmigt wird, damit die Firmen möglichst rasch von dessen Vorteilen profitieren können.

Wichtiges Signal in Zeiten geopolitischer Unsicherheit
Als Exportnation braucht die Schweiz einen bestmöglichen und gesicherten Zugang zu ausländischen Märkten. Angesichts des zunehmenden Protektionismus und der geopolitischen Unsicherheiten sind solche Freihandelsabkommen für die Schweiz derzeit ein wichtiges Instrument für einen möglichst hindernisfreien Marktzugang. Mit dem Verhandlungsabschluss über ein modernisiertes Freihandelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich wurden die Beziehungen zu einem unserer wichtigsten Handelspartner gesichert und zukunftsfähig weiterentwickelt.

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Japan als Warnsignal: Alt, ärmer und entvölkert

Von economiesuisse am 08.06.26, 14:47

  • Seit 30 Jahren sieht sich Japan mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung konfrontiert.
  • Die Wohlstandsentwicklung ist seither bescheiden und man beobachtet eine Entvölkerung der ländlichen Regionen.
  • Das Beispiel Japan dient als Warnung für die Schweiz im Hinblick auf eine rigide Zuwanderungspolitik.

Bildquelle: KI generiert

Am 14. Juni 2026 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung darüber, ob ein starrer Bevölkerungsdeckel von 10 Millionen Menschen in der Verfassung verankert werden soll. Die Umfragen deuten darauf hin, dass das Anliegen, gerade auch im ländlichen Raum, auf viel Zuspruch stossen dürfte. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden die Zuwanderung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum als zu hoch und zu schnell. Der Deckel wird als einfache Lösung angepriesen, um gegen diese Entwicklung vorzugehen. «Bewahren, was wir lieben», so der Slogan der Befürworter eines starren Deckels. Doch hält dieser Anspruch der Realität stand? Kann man in einer immer älter werdenden Bevölkerung Wohlstand, dezentrale Versorgung und wirtschaftliche Dynamik bewahren und gleichzeitig eine rigide Begrenzung der Migration verfolgen, wie es ab Erreichen des Deckels verfassungsmässig vorgesehen ist? In der aktuellen Debatte lohnt sich ein Blick auf Japan.

Schrumpfende Erwerbsbevölkerung und kaum Wohlstandgewinne
Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen weltweit. Seit nun fast dreissig Jahren schrumpft die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Eine Folge dieser demografischen Herausforderung ist deutlich in der Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf erkennbar. Von 1970 an konnte Japan beim Wohlstand gegenüber anderen Industrienationen aufholen. Mitte der 1990er-Jahre wiesen sie ein ähnlich hohes BIP pro Kopf auf wie Deutschland, die Niederlande oder Schweden. Doch ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Ausgangslage. Während die erwerbsfähige Bevölkerung in den europäischen Ländern weiter wuchs, begann sie in Japan zu schrumpfen. Die Auswirkungen auf die Wohlstandsentwicklung sind offensichtlich: Die Deutschen konnten ihr BIP pro Kopf seit 1996 inflationsbereinigt um 37 Prozent steigern, die Niederländer und Schweden sogar um etwa 50 Prozent. Die Wohlstandsgewinne Japans fielen mit 20 Prozent deutlich geringer aus. Mit der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung war es für Japan nicht mehr möglich, mit den anderen Ländern mitzuhalten.

Das ländliche Japan entvölkert sich immer mehr
Seit Mitte der 1990er-Jahre schrumpft die japanische Erwerbsbevölkerung, während die Gesamtbevölkerung nahezu konstant blieb. Die Wohlstandsentwicklung war seitdem bescheiden. Dies ist jedoch nur eine der Folgen der demografischen Alterung. Eine weitere Auswirkung zeigt sich bei der Betrachtung der Verteilung der Bevölkerung auf ländliche und urbane Gebiete. Bis Mitte der 1990er-Jahre wuchs die Gesamtbevölkerung in etwa so stark wie die erwerbsfähige Bevölkerung. Die Bevölkerung in den Städten nahm kontinuierlich zu, während jene auf dem Land weitgehend konstant blieb. Doch seit die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft, ist eine massive Entvölkerung des ländlichen Raums zu beobachten. Die Bevölkerung auf dem Land ist seit 1996 um 63 Prozent geschrumpft. In absoluten Zahlen hat sich die Zahl der Personen in ländlichen Gebieten von einst über 27 Millionen auf nur noch etwa 10 Millionen reduziert.

Lehren für die Schweiz
Das Beispiel Japan führt zwei Dinge vor Augen. Erstens: Ein Land, in dem die Erwerbsbevölkerung schrumpft und dieser Wegfall aufgrund einer restriktiven Migrationspolitik nicht über Einwanderung kompensiert werden kann, büsst mittelfristig an Wohlstand ein. Zweitens: Mit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung wird es immer schwieriger, in ländlichen Gebieten die Versorgung mit Gütern und allen voran mit Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Es fehlen schlicht die Arbeitskräfte dafür.

Die Leute sehen sich gezwungen, in urbanere Gebiete umzuziehen, weil dort die Versorgung nach wie vor gewährleistet ist. Mit jedem Wegzug verschärft sich die Abwärtsspirale weiter: weniger Menschen, weniger Angebot. Zurück bleiben ländliche Gebiete, die entvölkert sind. Einst lebhafte Dörfer verkommen zu ausgestorbenen Ansammlungen von Häuschen. Restaurants, Geschäfte, Schulen und Spitäler sind geschlossen.

Mit Blick auf die Abstimmung über einen starren Bevölkerungsdeckel zeigt Japan, in welche Richtung es schon bald gehen könnte. Auch in der Schweiz schrumpft die Erwerbsbevölkerung im Inland. Und um die 10-Millionen-Grenze einhalten zu können, werden schon bald massive Einschränkungen bei der Zuwanderung nötig sein. Die Frage drängt sich auf: Können wir mit dem Bevölkerungsdeckel wirklich «Bewahren, was wir lieben», oder leiten wir damit den schleichenden Niedergang dessen ein, was wir lieben.

 

Prof. Dr. Rudolf Minsch
Leiter Wirtschaftspolitik & Aussenwirtschaft,
Chefökonom, Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung

GuidoSaurer
Stv. Bereichsleiter Wirtschaftspolitik & Bildung

 

Medienmitteilung economiesuisse vom 02.06.2026

 

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APK-N sagt Ja zu Mercosur-Abkommen – zusätzliche Hürden müssen verhindert werden

Von economiesuisse am 11.05.26, 13:09

  • Klares Signal für Freihandel gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten: Die APK-N empfiehlt das EFTA-Mercosur-Abkommen zur Genehmigung.
  • Die Schweiz braucht rasch gleichwertige Marktzugänge für ihre Unternehmen, um Nachteile gegenüber der EU zu verhindern
  • Keine Zusatzlast durch EUDR: Die EU-Entwaldungsverordnung ist hochkomplex und praxisfern. Ein vorschneller Nachvollzug der Schweiz würde neue Hürden schaffen.
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Supreme Court stoppt IEEPA-Zölle – Unsicherheit für Schweizer Firmen bleibt

Von economiesuisse am 23.02.26, 11:10

  • Der US Supreme Court hat gewisse von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle für unrechtmässig erklärt. Die US-Regierung reagiert umgehend mit neuen Zollplänen.
  • Für die Schweiz sinkt zwar der Zollsatz, doch die handelspolitische Unsicherheit für hiesige Firmen bleibt hoch.
  • economiesuisse unterstützt den Bundesrat weiterhin hinsichtlich eines rechtlich verbindlichen Handelsabkommens mit den USA.
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Webinar: US-Zölle – Herausforderungen und Chancen für Schweizer Exporteure

Von SIHK am 23.10.25, 20:40

Die Schweizer Industrie- und Handelskammer (SIHK) lädt in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Genf (CCIG) zu einem hochaktuellen Webinar zum Thema US-Zölle ein. Angesichts der jüngsten Entscheidung der US-Behörden, Zölle in Höhe von 39 % auf Schweizer Produkte zu erheben, stehen viele Exportunternehmen vor neuen Herausforderungen – insbesondere in den Bereichen Uhren, Schmuck und Chemie.

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Freihandel mit Indien tritt in Kraft: So profitieren Schweizer Firmen

Von economiesuisse am 06.10.25, 09:04

  • Das Freihandelsabkommen der EFTA-Staaten mit Indien tritt per 1. Oktober 2025 in Kraft.
  • Schweizer Firmen können nun die vielen Vorteile des Abkommens auch effektiv nutzen.
  • In diesem schwierigen internationalen Umfeld bietet das Abkommen der Schweizer Wirtschaft einen entscheidenden Vorteil.

Bildquelle: KI

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Partnerschaftsabkommen mit Indien: Jetzt Chancen nutzen

Von HAW Redaktion am 08.09.25, 16:24

Am 10. März 2024 unterzeichneten die EFTA-Staaten und Indien das «Trade and Economic Partnership Agreement – TEPA». Es eröffnet Schweizer Unternehmen – insbesondere KMU – den Zugang zu einem Markt mit über 1,4 Milliarden Menschen und tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft. In einer Zeit globaler Unsicherheit schafft TEPA damit einen verlässlichen Rahmen für Handel und Investitionen.

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Schweiz unterzeichnet zwei neue Freihandelsabkommen

Von economiesuisse am 28.01.25, 11:48

Das Wichtigste in Kürze:
- Die Schweiz und die anderen EFTA-Staaten unterzeichneten heute am WEF das
   Freihandelsabkommen mit Thailand.
- Gestern fand am WEF die Unterzeichnung des Freihandelsabkommen mit dem Kosovo statt.
- Diese Abkommen stärken die Diversifizierung der Schweizer Handelsbeziehungen in geopolitisch
   stürmischen Zeiten.

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