Der Standort braucht einen Kraftakt
Von economiesuisse am 10.09.25 15:29
Expansion nach Mexiko: Transparenz für Ihre Standortsuche
Von HAW Redaktion am 09.09.25 09:30
Die Suche nach dem passenden Industriestandort in Mexiko ist für viele internationale Unternehmen eine grosse Herausforderung. Der Markt ist unübersichtlich, Angebote und Anbieter sind schwer vergleichbar – und genau hier setzt mexecution.com an.
Partnerschaftsabkommen mit Indien: Jetzt Chancen nutzen
Von HAW Redaktion am 08.09.25 16:24
Am 10. März 2024 unterzeichneten die EFTA-Staaten und Indien das «Trade and Economic Partnership Agreement – TEPA». Es eröffnet Schweizer Unternehmen – insbesondere KMU – den Zugang zu einem Markt mit über 1,4 Milliarden Menschen und tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft. In einer Zeit globaler Unsicherheit schafft TEPA damit einen verlässlichen Rahmen für Handel und Investitionen.
Juso-Initiative zerstört Schweizer Unternehmertum
Von Medienmitteilung economiesuisse am 08.09.25 15:56
- Unternehmerinnen und Unternehmer lehnen die Juso-Initiative entschieden ab.
- Ein Ausverkauf von Firmen, Know-How und Tradition und der Verlust hoher Steuereinnahmen wären die Folge.
- Klimavorschriften und Regulierungen hemmen Innovationen und zerstören das Unternehmertum
Bildquelle: mit AKI generiert
Höherer Schlafmittelkonsum bei jüngeren Menschen
Von SWICA am 01.09.25 09:30
Laut dem Bundesamt für Statistik nehmen Schlafstörungen in der Schweiz seit mehreren Jahren kontinuierlich zu. Davon betroffen sind auch immer mehr junge Menschen in Zürich und der Ostschweiz. Sie greifen immer häufiger zu Beruhigungs- und Schlafmitteln, wie neuere Zahlen von SWICA belegen.
OECD-Mindeststeuer in der Schweiz: Aussetzen hilft den Unternehmen nicht
Von Medienmitteilung economiesuisse am 01.09.25 08:48
- Ein Aussetzen der OECD-Mindeststeuer bringt den Schweizer Unternehmen keine Entlastung, sondern mehr Unsicherheit.
- Solange die EU-Staaten die Mindeststeuer anwenden, löst eine einseitige Aufhebung durch die Schweiz keine Probleme.
- Bürokratieabbau, Verzicht auf zusätzliche Abgaben und das Entlastungsprogramm des Bundes sind effektivere Mittel, um Unternehmen zu unterstützen.
Bildquelle: mit AKI generiert
Die Sorge über die US-Zölle hat zur Forderung geführt, die OECD-Mindeststeuer in der Schweiz auszusetzen, um die hiesigen Unternehmen zu entlasten. Die Sorge ist nachvollziehbar und das übergeordnete Anliegen der Unternehmensentlastung ehrenwert. Nur lässt es sich auf diesem Weg nicht umsetzen. Leider, muss man sagen, denn die Liebe zur Mindeststeuer ist in der Wirtschaft wenig ausgeprägt. Zudem ist der Vorwurf, die Mindeststeuer habe ihr Versprechen nicht erfüllt, ein weltweites System für alle zu schaffen, berechtigt. Ein Aussetzen nützt leider trotzdem nichts: weder den belasteten Unternehmen, noch dem unter Verlagerungsdruck stehenden Schweizer Produktionsstandort.
Steuerliche Doppelbelastung verhindern
Die Aussetzung der Mindeststeuer hätte zwei Folgen: andere Staaten würden Steuergelder einziehen, auf die die Schweiz Anspruch hat, und Schweizer Unternehmen würden im Ausland einer Vielzahl zusätzlicher Steuerforderungen ausgesetzt. Die damit verbundenen Unsicherheiten – Rechtsunsicherheiten, Streitigkeiten und die Gefahr von Doppelbesteuerungen – wären erheblich. Schweizer Unternehmen investieren derzeit hohe Summen, um die Mindeststeuer hierzulande möglichst reibungslos zu entrichten und damit die Akzeptanz der Ergebnisse im Ausland zu sichern. Würde die Schweiz die Mindeststeuer aussetzen, stünden selbst hohe Schweizer Steuerzahlungen im Ausland zur Disposition (Belastungen über der Mindeststeuervorgabe von 15 Prozent sind auch in der Schweiz mehr Regel als Ausnahme), und Zusatzrechnungen würden nach Ermessen ausgestellt werden. Anders als die USA kann die Schweiz nicht geltend machen, ein anderes, aber in der Wirkung vergleichbares Mindeststeuersystem zu haben – das Hauptargument, mit dem die USA ihren Nichtbeitritt zur OECD-Steuer begründen. Und selbst wenn es so wäre, blieben die (politischen) Gewichte verschieden.
Im Herzen Europas gelegen, muss die Schweiz mitziehen
Solange vor allem die EU-Staaten die Mindeststeuer anwenden, ist es vernünftig, dass die Schweiz mitmacht. Unser Land ist wirtschaftlich nicht die Hauptkonkurrenz der EU – diese liegt in Übersee. Dort scheint das Sensorium dafür, dass Steuern schlicht Kosten sind und damit für die Wettbewerbsfähigkeit relevant, stärker vorhanden zu sein. Gegenüber den Wirtschaftsmächten USA und China ist die Mindeststeuer kein Vorteil. Das haben EU-Unternehmen längst erkannt und könnte sich als Einsicht dereinst auch in deren Kapitalen durchsetzen. Bis es so weit ist, gilt es hierzulande, die Entwicklungen genau zu verfolgen, nötige Anpassungen umsichtig umzusetzen und sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. Das einseitige Aussetzen der Mindeststeuer aber löst kein Problem, im Gegenteil.
Spielraum für die Entlastung der Unternehmen nutzen
Will die Politik die Unternehmen entlasten, hat sie dafür durchaus Mittel in der Hand. Bürokratieabbau gehört dazu – vor allem aber der Verzicht auf Vorlagen, die den Sozialbereich weiter ausbauen und die Arbeitskosten noch stärker in die Höhe treiben: der (weitere) Ausbau der AHV und seine Finanzierung über Lohnbeiträge steht hier an erster Stelle, aber auch neue Krippensubventionen und mehr Elternurlaub gehören dazu. Notwendig ist zudem das Entlastungsprogramm, ohne das entweder Steuererhöhungen drohen oder massive Einschnitte bei Leistungen wie in der Bildung und Forschung, die auch für die Wirtschaft wichtig sind. Schliesslich kann auch die Bevölkerung beitragen: etwa mit einem schmetternden Nein am 30. November gegen die Juso-Erbschaftssteuer, die die Familienunternehmen in den Ruin treibt. Das wirtschaftliche Umfeld ist international zweifellos herausfordernd. Viele Probleme, die die Schweizer Unternehmen belasten, sind aber hausgemacht und können, der (politische) Wille vorausgesetzt, hier gelöst werden.
NZZ und wirtschaftsbildung.ch wecken Begeisterung für Wirtschaftsthemen bei Jugendlichen
Von wirtschaftsbildung.ch am 25.08.25 09:09
Die NZZ und wirtschaftsbildung.ch starten eine dreijährige Medienpartnerschaft, um Jugendlichen wirtschaftliche Zusammenhänge näherzubringen – stufengerecht, praxisnah und mit Freude an ökonomischem Denken.
Lohnrunde 2026: Gemeinsam stark durch die Krise dank Stabilität statt überzogener Forderungen
Von SAV Schweizerischer Arbeitgeberverband am 20.08.25 15:50
Die neuen US-Zölle auf Schweizer Exporte ändern die Vorzeichen der Lohnrunde 2026: Sie treffen den wichtigsten Absatzmarkt der Industrie hart und gefährden Arbeitsplätze im Inland. Jetzt gilt: Stabilität wahren mit massvollen Lohnerhöhungen, Arbeitsplätze sichern und den Werkplatz Schweiz stärken.
Stille Anzeichen: Wie Vorgesetzte psychische Probleme erkennen
Von HAW Redaktion am 20.08.25 15:19
Als Führungskraft kennen Sie das: Manchmal spüren Sie einfach, dass mit einem Teammitglied etwas nicht stimmt. Eine Veränderung im Verhalten, eine nachlassende Leistung, eine ungewohnte Gereiztheit. Oft wird dieses Bauchgefühl ignoriert, aber es ist ein wichtiges Frühwarnsignal. Psychische Probleme können das wahre Gesicht eines Menschen überdecken und erfordern von Vorgesetzten Mut und das richtige Vorgehen.
Wirtschaftswochen: Praxisnahe Einblicke in die Unternehmenswelt
Von Simon Bründler am 19.08.25 09:00
Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) engagiert sich aktiv in der Förderung des Wirtschaftsverständnisses bei jungen Menschen durch die Organisation der Winterthurer Wirtschaftswochen. Diese Programme bieten Schülern und Lernenden der Sekundarstufe II und der beruflichen Grundbildung eine einzigartige Gelegenheit, praxisnahe Einblicke in die Funktionsweise von Unternehmen zu gewinnen. Das Ziel ist es, die Neugier der Jugendlichen für wirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken und ihnen zu helfen, diese Konzepte besser zu verstehen, indem sie die Dynamik wirtschaftlicher Prozesse in einem realistischen Teamumfeld erleben.




